Nicht nur die sich hinschleppende Grippe, auch dass sich hin und wieder ein Einmach-Glas öffnet aus einer Reihe, wo ich es nie vermutet hätte, schlägt mir auf den Magen und vertreibt auch noch das letzte Restchen Lust auf alles.
Irgendwie ist eine Saisonzwischenzeit, in der das hiesige Wintergemüse langsam pappig wird und das frische Frühlingsgemüse aus allen Ecken Süd-Europas herangekarrt werden muss und eben nicht mehr frisch ist.
Vielleicht ist ist es frisch, aber ich will verlernen im Dezember Erdbeeren zu essen und im März Pflaumen.
Dabei bin ich weder konsequente Umweltschonerin noch das Gegenteil: Denn bei dem Stress, den ich mir dann antun würde, wäre der Giftausstoß für meine direkte Umgebung zu groß.
Und das, womit man solange den Speiseplan flicken kann und wohlig was in den Bauch bekommt ohne besonders viel Grünzeug (Pizza, Pasta, Quiche, Gratin) das löscht das Wohlbefinden gleich wieder aus, wenn ich im Spiegel seh, was es sonst noch mit meinem Bauch macht: Ich wollt doch was abnehmen.
Ich warte auf den Frühling.
Liebe Grüße
Joela

Henglein
Rama Cremefine








