Nun denn, irgendwie kam mir grade die Idee ich könne doch mal ein Blog schreiben. Da muss ich nur zuerst das erste Problem lösen: worüber will ich denn schreiben? Es gibt da draußen doch tonnenweise Blogs zu so ziemlich allem und jedem. Nach kurzer Überlegung stand fest: kochen und backen. Denn das mache ich extrem gerne, kochen sowieso täglich und backen auch so oft es geht.
Sicherlich gibt es Menschen, die besser kochen und backen könne als ich, die weitaus prädestinierter sind, ein solches Blog zu schreiben, aber darum geht es mir hier ja gar nicht. Ich möchte vielmehr für mich selbst meine Kochfort- und rückschritte festhalten. Wenn ich dann noch Tipps zur Verbesserung bekomme, umso besser. Wenn es keinen interessiert, doof gelaufen.
Heute wage ich mich an meinen zweiten Gnocchi-Herstell-Versuch. Der erste liegt um die 6 Jahre zurück, lief mehr oder weniger "frei Schnauze" und ging nicht wirklich gut. Besser gesagt: ich habe das Ergebnis verdrängt. Da es damals nur für mich alleine war, war es nicht weiter tragisch. Da ich heute für 2 koche, sollte das wohl besser laufen. Das Rezept stammt aus einem Italienisch Kochbuch. Sollte eigentlich ganz gut sein. Eigentlich ist die Idee mit den Gnocchi aus der Not heraus entstanden die mehlig kochenden Kartoffeln los zu werden, die hier seit letzter Woche rumfliegen. Und immer nur Ofenkartoffeln oder Kartoffelpü draus machen wird ja langweilig. Folglich werde ich gleich den Kochlöffel schwingen (na ja, zunächst mal den Sparschäler) und mich um die Kartoffeln kümmern. Dazu wird es eine Käse-Sahne-Artischocken-Sauce geben. Die kann ich wenigstens, bzw. ist das das kleinere Übel am Versuch. Ich werde morgen berichten wie die Gnocchi geworden sind und ob der Versuch wiederholt wird.

Henglein
Rama Cremefine









