BAYERN
Kräuterschöberl (Suppeneinlage)
1/2 Pck. gemischte Tiefkühlkräuter
25 g Butter
2 Eier, Salz
50 g Mehl
25 g Speisestärke
1 EL Emmentaler
Fett und Weckmehl für die Form
Kräuter antauen lassen,Butter schmelzen. Eier trennen und Eiweiß mit Salz steif schlagen. Abwechselnd Eigelb,Kräuter und flüssige Butter teelöffelweise untermischen.Mehl mit Stärke und Käse mischen, auf den Teig streuen und mit Schneebesen unterheben. Den Boden einer ofenfesten Form fetten und mit den Bröseln ausstreuen. Teig darin glattstreichen. Form in den kalten Backofen (mittlere Schiene ) stellenund Ofen auf 180° (Umluft 160°) schalten.Schöberl etwa 25 Min. backen, bis er oben leicht gebräunt ist. In der Form auskühlen lassen, in Rauten schneiden und in heißer Brühe anrichten.
Ein Teller heiße Suppe tut dem Magen gut und mobilisiert die Magensäfte für die folgenden Gänge. Vor allem in Niederbayern schätzt man die klaren Suppenbrühen mit den verschiedenen Einlagen wie Nockerl, Klößerl, Würstel, Spätzerl.
TOPFENKNÖDEL MIT WAMMERL
500 g Topfen (Magerquark),2 Eier
1 pck Tiefkühlkräuter
30 g Speisestärke ,30 g Hartweizengrieß
Salz, Pfeffer, Muskatnuss,
1 Semmel (Brötchen), 1 Knoblauchzehe,
1 EL Butterschmalz
200 g Wammerlscheiben (durchwachsener Speck)
in dünnen Scheiben
Topfen mit Eiern, Kräutern, Stärke, Grieß, Salz, Pfeffer und Muskat zu einem Teig vermischen, der sich mit angefeuchteten Händen gut formen läßt. Zugedeckt 20 Min. quellen lassen.Inzwischen Semmel würfeln.Knoblauch hacken und Butterschmalz zerlassen. Semmelwürel darin bei schwacher Hitze etwa 5 Min. knusprig rösten, dabei mehrmals wenden. Knoblauch etwa 1 Min. mitbraten.
In echten bajuwarischen Rezepten ist unter Schmalz immer Butterschmalz zu verstehen. Knödel gibt es in Bayern in vielerlei Arten, z. B. Semmel- Leber- halbseidene- rohe- gekochte- fränkische Knidla. Das Wort Knödel hieß übr. früher "Knuddel", daraus hat sich dann im Lauf der Zeit das Wort "Nudel" entwickelt. Die runde Form haben Knödel vermutlich
Angeblich sollen diese schon einmal einen Krieg gewonnen haben. Der Sage nach wurde die niederbayrische Stadt Deggendorf von einem böhmischen Stamm, den Hussiten belagert. Doch bald ging den Deggendorern die Munition aus. Sie wußten sich jedoch zu helfen und schossen mit hartgewordenen Knödeln (Semmelknödeln) auf den Feind. Aus dieser Verlegenheitslösung wurde eine Wunderwaffe, denn die Hussiten zogen sich zurück..vll. weil sie aus ihrer Heimat nur längliche Knödel gewohnt waren und deshalb die bayrischen für echte Kanonenkugeln hielten.
RETTICHMUS (zur Brotzeit)
1 weißer Rettich
200 g gek. Kartoffeln
1 kl. Zwiebel, 1 kl. Bund Petersilie,
50 g Saure Sahne
Salz, schwarzer Pfeffer
Rettich und Kartoffeln schälen und ganz fein reiben. Zwiebeln und Petersilie fein hacken und alles mit der Sahne vermischen. Mit Salz und einer kräftigen Prise Pfeffer abschmecken. Auf Schwarzbrot streichen und mit Tomatenscheiben garnieren.

Henglein
Rama Cremefine









