Stachys oder auch Knollenziest genannt ist ein Feinschmeckergemüse mit angenehm nussigem Aroma. Heute wird es als Delikatesse gehandelt.
Stachys ist ein bislang unbekanntes Wurzelgemüse für viele Leute.
Die Knöllchen stammen ursprünglich aus China und kamen erst Anfang des 19. Jahrh. nach Frankreich, wo sie auch heute noch produziert werden.Bei uns gibt es sie leider immer noch viel zu selten, ja, nicht mal in den besten Restaurants werden sie hier angeboten.Das mag daran liegen, dass sie möglich rasch konsumiert werden müssen, da sie sonst schnell austrocknen.Das gleiche gilt natürlich auch für den Versand.
Die Wurzelknöllchen sind etwa 4 bis 6 cm lang und gut 1 cm dick. Sie haben die Form einer Spirale und werden beim Kochen weiß.
DiePflanze mag sandige Böden.. im Frühjahr sollte sie nicht austrocknen...ansonsten ist sie recht anspruchlos.
Die Knöllchen werden im April in den Boden gelegt. Die Staude wird bis zu einem halben Meter hoch. Im Herbst erst bilden sich die Knöllchen. Das Kraut stirbt nach dem ersten Frost ab,aber die Knollen können weiterhin im Boden bleiben,dort schadet ihnen der Frost nicht. Nur die Ernte ist eine ziemlich aufwändige Handarbeit.
Doch es lohnt sich!
Feinschmeckergemüse
Stachys schmecken nach einer Mischung von Artischocken und Schwarzwurzeln. Sie haben eine sehr feine Haut, die nicht abgeschält werden muss.Sind sie einmal gewaschen, müssen sie schnell konsumiert werden, da sie schnell austrocknen.
Geerntet wird von Dezember bis März..etappenweise.
Ich züchte meine Stachys in Eimern und Kästen auf der Terrasse.
Viele Spargel- und Schwarzwurzelrezepte lassen sich auch auf Stachys übertragen.
Rezepte folgen...
| Stachys mit einer Buerste gut reinigen. Salzwasser mit dem Zitronensaft aufkochen, Stachys darin ca. zehn Minuten knapp weich kochen.In eine gefettete Gratinform geben. Paniermehl, geriebener Sbrinz und wenig abgeriebene Zitronenschale mischen, ueber Stachys streuen.Butterfloeckli darauf verteilen.Ca. fuenfzehn Minuten im auf 230 Grad vorgeheizten Ofen gratinieren. Stachys sind in den letzten Jahren selten geworden, denn der Ertrag ist klein und die Ernte aufwaendig. Das Gemuese kam urspruenglich von Japan nach Frankreich und war bis in die erste Haelfte des 19. Jahrhunderts auch bei uns sehr beliebt.Wenn Sie die kleinen, perlschnurartigen Knoellchen auf einem Wochenmarkt entdecken, sollten Sie dieses delikate Wintergemuese, dessen Geschmack an Schwarzwurzeln und Artischocken erinnert, unbedingt probieren. Stachys haben eine zarte Haut und muessen daher nicht geschaelt werden. | ||
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_________________________________________________________ Stachys in Sauce 250 g Stachys 30 g Butter 2 Schalotten 125 ml Sahne Buillon Salz & Pfeffer ______________________________________________________ Stachys Gratiniert 600 g Stachys 5 dl Salzwasser ½ Zitrone 2 El Paniermehl, 50 g Sprinz gerieben Zitronenschale Butterflöckli Stachys INFO Zubereitung ca. 15 min. Die Stachys in der Bouillon bissfest aber nicht weich kochen. Abtropfen lassen. In der Pfanne die Butter auslassen und die Stachys mit den gehackten Zwiebeln darin wenden. Die Butter sollte eine leicht braune Farbe annehmen und nussig schmecken. Zuletzt abschmecken und mit der gehackten Petersilie bestreuen Zubereitung ca. 20 min. Schalotten schälen und in sehr feine Ringe schneiden. Salzwasser aufsetzen und die Knollenzieste darin kurz blachierenParallel in einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Die blachierten Knollenzieste dazugeben und mit der Sahne aufgiesen. Etwas Gemüsebrühepulver dazugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Einköcheln lassen. Die Knollenzieste dürfen ruhig noch etwas Biss behalten. _______________________________________________________ ROHER STACHYSSALAT Sauce: 2 EL Zitronensaft 3 EL Distelöl 1 TL frisch geriebener Ingwer Meersalz 150 g Stachys 200 g Kumquats 1 Birne 1 Hand voll Rucola
Kumquats in Scheiben...Stachys bürsten...Birne würfeln...alles vermengen, angerührte Sauce dazu und 30 Min ziehen lassen.
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Henglein
Rama Cremefine









