Euch allen einen schönen Samstagabend!!
... und dann wurde es doch Sonntagnachmittag. Unter der Woche ohne Familie ist einfach mehr Zeit. Muss ich ehrlich zugeben...
War heute (gestern) ziemlich lange einkaufen und habe meine aufgebrauchten Vorräte aufgestockt, insbesondere für die Weihnachts-bäckerei!
Und nun werde ich mich diesem „ach so leichten" Tafelspitz widmen.
Ehrlich gesagt ist es dass erste Mal für mich und noch dazu so ein eleganter, renommierter
„Tafelspitz in Pfefferkruste"
Aber wie pflegte mein Opa schon immer zu sagen; „Wer nichts macht, der kommt zu nix".
Das Einsalzen und Pfeffern ist ein Leichtes und ebenso erfordert dass vor sich "Hinbraten" & "Begießen" keine hohe Kunst von mir -
mal warten, wie ich es in einer ½ Stunde sehe.
UND WIE JEDEN TAG: „Zwieblein, Zwieblein in der Hand, gleich verliert sie ihr Schalengewand". Schnippe, Schnappe, Schneid gewürfelt ist das Zwiebelkleid. Eins, zwei, drei ganz flott, kommen sie in den Bratenpott!"
Tja und ... jetzt setze ich mich mit diesen kleinen biestigen Pfefferkörnern auseinander. Ich habe natürlich hier keine grünen weichen Pfefferkörner erhalten, sondern musste mich mit getrockneten begnügen und dazu noch gemischt!
Ok, wie ihr wisst lasse ich mich von solchen Unebenheiten nicht abschrecken, sondern ... WAS ... greife zum Mörser und schreite zur Tat.
Dachte mir, ich bin besonders schlau - aber zunächst spiele ich „welches Pfefferkorn springt am höchsten, am weitesten und versaut meine Küche"!
Ende gut - alles gut, mit etwas Schweinerei landen die weichen Körner zusammen mit den anderen Zutaten im Eischnee. Sieht allerdings etwas seltsam aus!
...., Nein!
Ach herrje, nur nichtdass leckere Stück Fleisch vergessen.
Aber keine Bange es sieht sehr fein aus und hinterlässt, nachdem ich den Ofen wieder schließe, einen angenehmen Bratenduft im ganzen Haus.
Das Bestreichen mit der Eischneemasse lässt sich allerdings nicht ganz so einfach an - plumps liegt schon der erste Teil in der Soße - Sch... Schade wollte ich sagen! Also weiter im Text ... nach einigen Minuten schaffe ich doch noch meine Schneedecke und bin sichtlich zufrieden mit mir.
Eine Stunde später: oh wie fein das duftet und erst aussieht ...! Vorsichtig fülle ich den Bratensud um - PROBIERE - und beschließe ihn einfach so zu lassen. Wir mögen alle gerne Gemüsestückchen in der Soße und es wäre einfach nur ein Fauxpas dieses leckere ETWAS zu verunstalten.
SCHLEMM - SCHLÜRF - und versucht es einfach selbst!
Bis bald
OBELIXINE

Henglein
Rama Cremefine








