Obelixines Blog

"Gegrillte Entenbrust" 3. Tagesrezept

 

Schönen Abend an alle Mitkocher & Leser!

 

Nach dem der „Ein oder Andere" mich bereits gefragt hat, „wo mein Blog denn plötzlich hin wäre", hier ein kurzes Statement dazu:

Ich hatte gestern ja beim Reinstellen der Fotos einige Problemchen und tatsächlich stellte sich heute heraus, dass der Browser die Daten nicht verarbeiten konnte. Aus diesem Grund wurde vom Chef-Koch-Team der Blog gelöscht und ich konnte ihn noch mal neu aufsetzen.

Technik beiseite; lasst uns das heutige Tagesgericht ansehen und angehen!

 

Um nicht das gleiche Fiasko wie am Samstag mit dem fleischlosen Kühltruhentitan zu erleben bin ich heute erst einmal Einkaufen gegangen und habe sämtliche Zutaten für diese Woche besorgt.

Allerdings war dies bereits ein Kilometererlebnis! So musste ich tatsächlich fünf Läden hier abfahren ehe ich endlich die heißersehnte, unmarinierte Entenbrust kaufen konnte. Ich kann euch nur sagen: „Was lange dauert, wird irgendwann auch gut" - ich meine mit 2 Stunden Verspätung kam ich dann auch irgendwann endlich zu Hause an.

Die Zeit drängt! Schnell alles verstauen und schon kann ich mit dem Gericht beginnen, denn in einer Stunde sind meine Lieben da.

Und schon wieder eine Überraschung: heute habe ich tatsächlich stichfeste Kokosmilch eingekauft. Mal sehen ob sie schön zerläuft oder ob ich mit Kokosschollen kämpfen muss!

Da ich keine Kaffir-Limettenblätter bekommen habe, weiche ich alternativ auf frische französische zitronenartige Blätter vom Garten aus. Sie besitzen einen ähnlichen Geruch und werden hier ebenso wie die Limettenblätter in der thailändischen Küche verwendet.

Die Paprika ist schnell in feine Streifen geschnitten, ohne dass der Daumen sich mit ihnen verbündet. Ich bin nämlich ein Meister, wenn es um Fleischeinlagen meiner Finger geht.

Zu meinem Entsetzen musste ich gerade feststellen, dass ich wohl die Augen beim Kauf der Ananas geschlossen hatte - denn ich habe Scheiben genommen. Also noch einmal schnippeln. Und weil es gerade so schön ist, halbiere ich auch noch die Litschis - die sind nämlich für „MONSTERMÄULER" gemacht.

Nun geschwind alles in den Wock und eine Runde köcheln. Ging eigentlich wirklich ganz fix und auch sehr unkompliziert.

10 Minuten später die Feuerprobe - zu scharf - zu süß - zu milchig - zu .... - NEIN, ich sage euch, einfach nur lecker! Supi, Soße wäre fertig.

Die Entenbrust will gehegt und gepflegt sein, darf sie auch bei einem stolzen Kilo-Preis von 19,95€. Sorgfältig zieh ich das bayrisch weiß-blau (natürlich ohne Farbe) auf, bepinsle ihr die Brust und dann rein in den Ofen.

Ohje, die quillt ja förmlich auf - hoffentlich bleibt da mehr als Ledersohlen übrig. Seht selbst!

Während die Brust vor sich hin brät, koche ich Basmatireis und füge am Schluss noch etwas Kurkuma hinzu. Gibt dem Reis eine feine asiatische Duftnote und malt zudem ein nettes Sonnengesicht auf den Teller.

 

RÉSUMÉ

Ohne viele Worte: Das Rezept besticht in seiner Einfachheit und Geschmacklichkeit. Es bietet viel Raum zum variieren, so würde ich z.B. auch Karotten, Zuckerschotten, Champignon & Mango oder wie „hotti 72" im Kommentar empfiehlt („Cocktail" Tomaten & Trauben) verwenden. Beim nächsten Mal werde ich allerdings versuchen die Curry-paste mit Curry, Kreuzkümmel, Koriander und Ingwer zu ersetzen, da ich grundsätzlich Gewürze wenn irgendwie möglich bevorzuge.

Schlussendlich kann ich euch nur raten, wer asiatisch mag, probiert es aus - bei diesem Rezept kann eigentlich nichts schief gehen. Von mir und den meinen deshalb 5* und ein großes Dankeschön Eicki.

Euch allen eine schöne Nacht wünscht

OBELIXINE

 

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