Hallo,
heute muss ich mir mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Vor einem Jahr habe ich einen Kleingarten gepachtet und eine Hütte übernommen für den stolzen Preis von 400! Euro. Ich dachte, ich könnte damit meinem Kind ein wenig Rasen und uns allen ein wenig gesundes Obst und Gemüse gönnen.
Der Vorpachter sollte den ganzen Müll noch aus dem Garten entfernen, was er aber wegen Herzproblemen nur sporadisch und nachher gar nicht mehr gemacht hat (und wir sprechen hier von sehr viel Müll). Wir haben Anhänger voll weggebracht und dafür auch noch bezahlt.
Während des Jahres mussten wir feststellen, dass Arbeiten, Kind und Garten zu viel ist und ich habe den Garten wieder gekündigt. DAnn kam die Abnahme und nun darf ich nochmals 400 Euro zahlen, damit der restliche Müll entsorgt wird (Holz hinter dem Haus, Reifen etc. alles vom Vorpachter).
Gut das war alles meine eigene Dummheit. Ich weiß das, was mich aber ärgert ist, dass bevor man pachtet alle so tun, als wären Sie ganz locker und als würden die Regelen nicht genau genommen. Sobald man aber gepachtet hat, wird es aber bürokratisch und zwar richtig. Klar wusste ich, dass uns der Vorpachter über den Tisch gezogen hat und wir zu Nachgiebig waren.
Also mein Tipp, damit iIhr nicht auch mal so blöd da steht wie ich:
- bezahlt nicht zu viel für eine Hütte (mag sie auch noch so toll sein)
- achtet darauf, dass der Kleingarten, den ihr mieten wollt tiptop ist (er muss auch tiptop sein wenn ihr ihn wieder abgeben wollt)
- achtet umbedingt auf die Nachbarn (man kann ihnen nicht entgehen)
- glaubt niemals, dass der Verein irgendetwas locker sieht, egal in welchen Zustand die ganze Kleingartenkolonie ist
- überlegt wirklich, ob die notwendige Zeit da ist.
Ich habe viel Lehrgeld zahlen müssen, ich hoffe, ihr braucht es nicht.
Beste Grüße
Tahina

Henglein
Rama Cremefine








