Jacky5017s Blog
Meine Back- und Kochstube
Archiv für November 2011
Mein 1. Lebkuchenhaus pünktlich zum 1.Advent
Hallo,
da ich es noch nie gemacht habe, wollte ich dieses Jahr unbedingt mal selber ein Lebkuchenhaus basteln.
Auf der Suche nach einem einfachen Teig, der auch nicht allzuviel an Zutaten kostet und braucht, bin ich hier in der Datenbank auf folgendes Rezept(http://www.chefkoch.de/rezepte/240461097331410/Lebkuchen.html) gestoßen.
Die Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und einfach miteinander verrührt.

Der Teig ist recht zähflüssig, also kein Teig den man ausrollt und dann verschiedene Teile aussticht.

Stattdessen habe ich den Teig auf insgesamt 2 Bleche verteilt, glatt gestrichen und für ca. 20-25 Minuten gebacken bei 180°C Ober/-Unterhitze.
Danach hab ich ihn gut auskühlen lassen, außerdem hab ich ihn auch schon gut eine Woche vorher gebacken, so dass er genug Zeit hatte noch etwas "fester" zu werden, allerdings sollte man darauf achten, das er nicht so oft an der Luft steht, sonst wird er schnell zu fest und lässt sich nicht mehr verarbeiten.
Pünktlich zum 1.Advent wollten wir unser Haus erstellen. Also einen Schuhkartondeckel mit Geschenkpapier eingekleidet und als Untergrund verwendet.
Außerdem noch zwei Eiweiß mit Zucker steifgeschlagen, als klebender Guss und natürlich dürfen auch eine reichliche Auswahl an Süßigkeiten nicht fehlen, mit denen soll das Haus schließlich verschönert werden.
Von einem der Lebkuchenplatten habe ich dann ein Rechteck in größe des Deckels abgeschnitten und in diesen gelegt, so dass wir unseren Boden hatten.

Den Rest von dieser Platte habe ich dann nochmal halbiert und wie auf dem Foto zu sehen zusammengestellt als Grundmauern des Hauses. Links und rechts die Seiten gut mit dem steifgeschlagenen Eiweiß eingepinselt und aneinander gedrückt, damit es klebt. Dabei muss man sehr vorsichtig sein und darf nicht zu fest drücken, aber auch nicht zu leicht, sonst klebt es nämlich nicht.

Aus der anderen Lebkuchenplatte haben wir noch die fehlenden Wände sowie einen kleinen Zaun herausgeschnitten. Mit einem Apfelentkerner kam dann ein Loch in die Mitte als Fenster und mit dem Messer wurde einfach eine Tür herausgeschnitten. Dabei bloß nicht mit dem Eiweiß sparen, lieber zu viel als zu wenig.

Da wir dann noch einiges an Teig übrig hatten, haben wir noch ein paar Figuren ausgestochen und mit etwas Eiweiß verziert.
So kam das ganze erstmal für gute 2,5 Stunden in den Kühlschrank zum trocknen. Das Eiweiß haben wir in der Zeit auch kalt gestellt und erst danach ging es ans dekorieren.
Als dekoration kann eigentlich alles verwendet werden, allerdings war es mit dem normalen Eiweiß schon manchmal ein kleiner Kampf bis verschiedenes Haribo an dem Haus halten wollte, da werde ich mich für das nächste Mal nach einem festeren Guss umsehen, der besser klebt.
Aber für dieses Jahr hats gereicht und für unserer 1.Lebkuchenhaus sind wir zufrieden.
Hier das fertige Ergebnis:


Wünsche allen weiterhin eine schöne Adventszeit.
Merry Christmas
Spekulatiusform aus Silikon im Test
Hallo,
neulich hatte ich das Kipferlblech getestet und heute ist die Spekulatiusform aus Silikon von Lur*h im Test.
Als erste mal genaueres zu der Form im Allgemeinen. Die Form ist 15x30cm groß und bietet Platz für 6 Spekulatius mit 6 verschiedenen Motiven. Die Motive sind ein Rentier,ein Weihnachtsstern, eine Schneeflocke, zwei Tannenbäume, eine Kerze und ein Weihnachtsmann.
Nach dem ich den Spekulatiusteig, nach einem von mir selbst zusammengestellten Rezept fertig hatte, habe ich die Form gefettet, schließlich soll man das bei Silikonformen vor dem ersten Gebrauch auch tun.

Das habe ich auf dem Rost meines Ofens.
Dann habe ich den Teig mit einem Esslöffel in die Formen gegeben und gleichmäßig verstrichen. Zum Schluss noch mit Mandelblättchen belegt und dann für ca. 12 Minuten in den Ofen bei 180°C auf mittlerer Schiene.

Nach dem Backen hab ich sie dann ca. 2-3 Minuten in der Form abkühlen lassen, ehe ich sie herausgenommen habe.
Allerdings war ich mir ziemlich unsicher, wie ich weiter verfahren soll, da ich bis jetzt Silikonformen nie ungespült zweimal hintereinander verwendet habe.
Da man Silikonformen aber nach dem ersten Mal nicht mehr fetten muss, hab ich das also nicht mehr getan und wie zuvor den Teig hineingefüllt und mit Mandelblättchen belegt, ehe es wieder für 12 Minuten in den Ofen ging.
Danach musste ich aber feststellen, das die Plätzchen nach ein paar Minuten abkühlen, wesentlich schlechter hinausgingen und dünne stellen um die Motive in der Form zurück blieben, zwar auf dem Spekulatius an sich nicht erkennbar, doch deutlich in der Form.
Also die Form erst mal gespült, bevor es weiter ging. Dann hab ich sie auch noch mal mit kaltem Wasser ausgewaschen, ehe ich erneut Teig hineinfüllte.
Auch nach diesem Mal blieb wieder ein feiner Teigrest um die Motive zurück in der Form. Deswegen werde ich beim nächsten Mal schauen, ob es was bringt wenn man die Spekulatius erst ganz erkalten lässt, wie man es bei Kuchen in Silikonformen auch macht.

Hier ein paar meiner fertigen Spekulatius, schmecken sehr gut.
Fazit: An sich ist die Form wirklich gut und ich bin froh das ich sie mir gekauft habe, da man so ein schönes Ergebnis mit eigentlich recht wenig Aufwand hinbekommt.
Allerdings ist der Nachteil das man nur 6 Spekulatius gleichzeitig backen kann und besonders wo man Plätzchen eigentlich immer in größeren Teigmengen backt, ist das ziemlich Zeitaufwändig, genauso zeitaufwändig ist es, wenn man wirklich warten muss bis die Spekulatius komplett ausgekühlt sind. Deswegen mein Tipp noch eine andere Sorte Plätzchen gleichzeitig backen und davon immer ein Blech backen, während die Spekulatius noch abkühlen, so verschwendet man keine Zeit und besonders keine Energie des Ofens.
Vanillekipferlblech im Test
Hallo,
viele haben sicherlich schon von dem Vanillekipferlblech von gewissen Marken gehört, die es einem angeblich möglich machen sollen ganz einfach und schnell perfekt geformte Kipferl zu bekommen.
Auch ich habe mir deswegen so ein Blech gekauft und dieses heute getestet. Es war grundsätzlich das erste Mal das ich Kipferl selber gemacht habe.
Auf der Verpackung des Bleches steht zwar ein Rezept, doch ich habe eines hier aus der DB gewählt. (http://www.chefkoch.de/rezepte/29321007560010/Vanillekipferl.html)

Hier der geknetete Teig.

Nach Verpackung soll man das Blech fetten und dann für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, was ich auch getan habe, da sich so die Kipferl angeblich später besser lösen lassen.
Nach diesen 10 Minuten wollte ich damit beginnen und den Teig wie auf der Packung beschrieben in die Mulden drücken. Allerdings hat das nicht wirklich gut geklappt, denn anders als der Teig, den man unter anderem in diversen Shoppingsendern präsentiert bekommt, handelt es sich um einen Knetteig, den man nicht einfach über das Blech mit einem Teigschaber streichen kann.
Also habe ich diese Anweisung schnell verworfen und eben mit den Händen den Teig in die Mulden "gedrückt". Zuerst dachte ich, dass das ja eine riesen Arbeit ist und das Blech ja dann doch nichts bringt, aber zu meiner Überraschung hat das ganze so knapp 8 Minuten gedauert.

Allerdings sind sie nicht so ganz glatt und gleichmäßig von der Rückseite wie sie laut Verpackungsangabe sein sollten, aber immerhin sind sie drin, also ab in den Ofen.

Das erste Blech hatte ich gute 15 Minuten im Ofen, doch das war wohl etwas viel, die zwei späteren Bleche waren dann nur 10 Minuten im Ofen und das hat auch gereicht.
Nach Verpackungsanweisung soll man sie nun erst mal 5 Minuten abkühlen lassen und dann aus dem Blech lösen. Bei dem ersten Blech habe ich mich auch an diese 5 Minuten gehalten, doch dann habe ich sie nicht einfach raus gekippt sondern einzeln "herausgeschoben", was aber ganz flott ging, denn sie haben sich wirklich wie von allein aus der Form gelöst und es sind keine Teigrückstände geblieben, was ich sehr positiv finde.
Immer am Kipferlende herausgeschoben und auf einen Teller gelegt, ist mir auch keines zerbrochen. Anschließend hab ich sie mit Vanillezucker bestreut und zu ende abkühlen lassen, während ich den Teig genauso weiter verarbeitet habe.
Das oben angegebene Rezept hat für 3 Bleche a 42 Kipferl gelangt.

Fazit: Auch wenn sich der Teig nicht so einfach verstreichen lässt, wie er angeblich soll, empfinde ich den Kauf des Kipferlbleches nicht als Geldverschwendung bzw. nutzlos, da man durch das Formen in die Mulden, eine schöne gleichmäßige Kipferlform bekommt, außerdem muss man das Blech auch nur einmal richtig einfetten und später nur noch mal leicht drüber streichen. Außerdem blieben auch keine Teigrückstände und es ließ sich leicht wieder reinigen, was ich absolut empfehlenswert finde.
Für mich war diese Anschaffung also nicht umsonst und ich werde es weiterhin nutzen.
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