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Honigkuchenpferd

Tropisches Bananenbrot

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Den Sonntagskuchen durch eine Stulle ersetzen? Undenkbar, meschugge, gerade zu grotesk! Deswegen heißt es ja auch Kaffee und Kuchen und nicht Kaffee und Brot. Es gibt nur eine Ausnahme, die ich gelten lasse: Bananenbrot. Denn rein geschmacklich hat das süße Bananenbackwerk rein gar nichts mit einem gemeinen Landbrot zu tun.

Einzige Gemeinsamkeit: Es eignet sich auch gut als Frühstück oder Snack und ist darüber hinaus noch gut kombinierbar mit Schokolade, Eis, Sahne und anderen Dessertkreationen. Spätestens da muss das Landbrot kapitulieren und sich mit gesenktem Haupt zurück in seinen Brotkasten verkrümeln. Touché!

 

Teig

250 g Mehl
50 g Kokosraspeln
2 TL Backpulver
2 TL Natron
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
125 g Butter
75 g Zucker
75 g brauner Zucker
2 Eier
3 reife Bananen
50 g Walnüsse
100 ml Ananassaft

Glasur

50 g brauner Zucker
4 EL Sahne
15 g Butter (1 EL)
2 EL Rum

 



 

Für den Teig

Den Ofen auf 170°C vorheizen.

In einer Schüssel das gesiebte Mehl, Kokosraspeln, Backpulver, Natron, Vanilleextrakt und Salz mischen.

In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und braunen Zucker cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und zwischendurch immer kurz verrühren.

Die Bananen und die Walnüsse mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit dem Ananassaft mit der Buttermischung verrühren.

 

 

Die Mehlmischung mit einem Schneebesen oder einem Löffel unterheben. Nicht zu viel rühren.

Eine Kastenform gut einfetten, den Teig hinein geben und für ca. 50 Min. backen.


Für die Glasur

In einem kleinen Topf den braunen Zucker auf mittlerer Hitze schmelzen bis er sich komplett aufgelöst hat. Sahne und Butter hinzufügen und stetig rühren bis sich alles verbunden hat. Anschließend auch den Rum dazu geben.

Den Kuchen mit der flüssigen Glasur bepinseln. Wer mag kann ihn mit gehackten Walnüssen, Bananenchips oder Kokosflocken bestreuen.

Aktive Zubereitungszeit: 25 Min.

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Eierlikörtorte

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Avocados und Eierlikör. Auf den ersten Blick scheint die beiden wenig zu verbinden und dennoch legte die Avocado den Grundstein für den Likör. Genauer gesagt war es ein Getränk der Tupo-Guarani-Indianer aus dem heutigen Brasilien, das die Aufmerksamkeit europäischer Eroberer im 17. Jahrhundert weckte. Sie erweiterten das Getränk „Abacate“ um Rum und Rohrzucker und machten es so zum Schnaps „Advocaat“.

Doch Zuhause in Europa gab es ein Problem: Keine Avocadobäume = kein Advocaat. Hier kam Eugen Verpoorten ins Spiel. Statt Avocados nahm der Belgier Eigelb und erfand so 1876 den Eierlikör. Seither ist die genaue Rezeptur ein wohlgehütetes Geheimnis der Verpoorten GmbH & Co. KG, die sich bereits in 5ter Generation in Familienbesitz befindet. Fazit: keine Avocados, keine Eierlikörtorte. Frohe Ostern!

 

Teig

5 Eier
125 g Zucker
75 ml Speiseöl
50 g Zartbiterschokolade
100 ml Wasser
200 g gemahlene Haselnüsse
50 g Speisestärke
1 Prise Salz

Füllung

200 ml Eierlikör
200 ml Milch
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
75 g Zucker
400 ml Sahne
2 Pkt. Sahnesteif
500 g Tortenpfirsiche

Deko

1x Butterplätzchen
25 g Kokosflocken
grüne Lebensmittelfarbe
einige Zuckereier


Für den Teig

Backofen auf 170°C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker einige Minuten cremig schlagen. Das Öl darin verrühren. Die Zartbitterschokolade hobeln und zusammen mit dem Wasser ebenfalls hinzufügen.

 

In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten mischen und unter ständigem Rühren in die Ei-Zucker-Masse mischen.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Schneebesen oder Löffel unter den Teig ziehen.

 

Eine Springform mit Backpapier auslegen. Boden und Ränder einfetten. Teig einfüllen, glatt streichen und für ca. 35 - 40 backen.

 

Gut abkühlen lassen bevor ihr ihn aus der Form löst.

Zum Teilen nehmt ein Messer und schneidet ihn rundum leicht in der Mitte ein. Nehmt einen reißfesten Faden und schneidet ihn entzwei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Füllung

Den Eierlikör und 3/4 der Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
In der restlichen Milch den Vanillepudding und Zucker anrühren. Wenn die Eierlikörmilch kocht, das angerührte Puddingpulver dazu geben und kräftig rühren bis alles zu einer festen Masse andickt. Den Pudding dann direkt in eine Schale füllen und mit Klarsichtfolie abdecken, so dass sich keine Haut bildet.

 

Der Pudding sollte vollständig abgekühlt sein bevor ihr weitermacht.

Die Sahne nach Anleitung mit dem Sahnesteif steif schlagen. Den abgekühlten Pudding am besten noch mal mit einem Handrührgerät durchrühren und 2 gehäufte Esslöffel der Sahne damit verschlagen. Die restliche Sahne mit einem Schneebesen oder Löffel vorsichtig unterheben.

Zum Belegen der Torte habe ich Tortenpfirsiche aus der Dose verwendet. Die sind bereits vorgeschnitten. Die Tortenpfirsiche in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und anschließend mit etwas Küchenpapier trocken tupfen.

Verteilt einen Teil der Eierlikörcreme auf dem unteren Tortenboden.

 

Belegt diesen mit den Tortenpfirsichen und legt den oberen Boden darauf.

 

Die restliche Creme verteilt ihr oben und an den Seiten.


Für die Deko

Die Butterplätzchen nach Anleitung backen und dafür Ausstecher mit Ostermotiven nehmen.

Die Kokosflocken mit etwas flüssiger grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Es reicht, wenn ihr ganz wenig Farbe dazu gebt. Ich habe alles so lange mit den Händen vermischt bis sich die Farbe gut verteilt hat. Die grünen Flocken verteilt ihr am unteren Rand der Torte, so dass es aussieht wie ein Kranz aus Gras. Hebt einige Flocken für ein kleines Osternest in der Tortenmitte auf.

Die Osterplätzchen könnt ihr nun ringsherum an die Torte andrücken. Die übrigen Kokosflocken gebt ihr zusammen mit einigen Zuckereiern und einem Plätzchen in die Tortenmitte.

 

 

TIPP: Wem die Deko zu aufwendig ist, kann auch etwas von der Creme aufheben und mit einem Spritzbeutel 12 Tupfer am äußeren Rand der Tortenoberseite in gleichmäßigen Abständen verteilen. Ringsherum um die Torte könnt ihr Schokoraspeln verteilen. 

Aktive Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Min.
Ruhezeit: 2 - 3 Std.

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Vanille-Kirsch-Cupcakes mit einer Ganache aus weißer Schokolade

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Kosten für die Zutaten: 5 Euro. Kosten für ein 12er-Blech: 9,99 Euro. Der Duft frisch gebackener Cupcakes: unbezahlbar! Diese Meinung teile ich vermutlich mit unzähligen Naschkatzen weltweit. Sie sind schnell gemacht, haben eine kurze Backzeit, man braucht weder Teller noch Gabel, um sie zu essen und sie lassen sich wunderbar dekorieren. Kein Wunder, dass die kleinen Kerlchen auf der Beliebtheitsskala stetig nach oben geklettert sind.

Ihren Namen haben sie übrigens von der Tasse, in der sie früher gebacken wurden. Mittlerweile hat sich ein ganzer Industriezweig rundum Cupcakes gebildet, die alles erdenklich nützliche bis unnütze Zubehör dazu anbieten. Doch die wichtigste Komponente beim Backen von Cupcakes ist und bleibt das Rezept...

 

Für 12 Cupcakes

180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
2 Vanilleschote, davon das Mark
100 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
150 ml Milch

Füllung

150 g Kirschen
3 EL Kirschsaft
3 EL Zucker
1,5 gestr. TL Speisestärke

Ganache

250 ml Sahne
150 g weiße Schokolade
ggf. etwas Lebensmittelfarbe


Hier noch ein Hinweis bevor es los geht: Die Ganache wird am besten am Vortag vorbereitet (siehe unten)!


Für den Teig


Den Ofen auf 175°C vorbeizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

Die Vanilleschoten der Länge nach aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Wer keine Schoten zur Hand hat, kann auch 3 Päckchen Vanillezucker bei 125 g Zucker verwenden.

 

In einer zweiten Schüssel die zimmerwarme Butter, Zucker und das Mark der Vanilleschoten mit einem Handrührgerät einige Minuten cremig schlagen. Gebt ein Ei nach dem anderen dazu und verrührt sie zwischendurch. Gebt abwechselnd die trockenen Zutaten und die Milch dazu und verrührt kurz alles zu einem glatten Teig. Rührt nur so viel wie nötig ist, um die Zutaten zu vermengen.

Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus oder schneidet Backpapier in quadratische Stücke und kleidet sie damit aus. Mit einem Löffel gebt ihr den Teig in die Förmchen.

 

Die Cupcakes werden für 20 Min. im Ofen gebacken. Lasst sie vollständig abkühlen bevor ihr sie füllt.



Für die Füllung

Vorweg sei noch gesagt, dass die Cupcakes auch ohne Füllung wunderbar schmecken. Je nach Lust, Laune oder Zeit mache ich sie auch gern pur. Es ist ein tolles Basisrezept, dass auch gut mit anderen Toppings oder Füllungen kompatibel ist.

Für die Füllung habe ich Kirschen aus dem Glas verwendet und so den Saft gleich mit verarbeitet.

 

Ihr könnt natürlich aber auch frische nehmen. Die Kirschen vierteln und zusammen mit 2 EL Saft und Zucker in einem Topf aufkochen. Die Kirschen sollten nicht zerfallen.

In einem Glas die Speisestärke mit dem restlichen EL Saft anrühren und die Kirschen damit andicken. Lasst das Kirschkompott vollständig abkühlen bevor ihr die Cupcakes damit füllt. 


Um die Cupcakes zu füllen...

...schneidet ihr mit einem Messer einen Kegel aus der oberen Seite der Cupcakes.

 

Mit einem Teelöffel könnt ihr die Löcher gleichmäßig aushöhlen. Füllt sie mit den eingekochten Kirschen. Schneidet die Spitze des Kegels ab, so dass nur noch ein Deckel übrig bleibt und legt diesen zurück auf die Kirschfüllung.




Für die Ganache

In einem kleinen Topf die Sahne und die klein gebrochene weiße Schokolade schmelzen. Dabei regelmäßig rühren. Die Schoko-Sahne in eine Schüssel gießen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, abgedeckt stehen lassen.

Die Sahne steif schlagen (ggf. mit etwas Lebensmittelfarbe), in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

 

 

Aktive Zubereitungszeit: 35 Min.
Ruhezeit: Min. 6 Std. (besser über Nacht)



TIPP: Wer die Cupcakes lieber pur genießen möchte, kann die Ganache auch weglassen. Um die Cupcakes ohne Topping zu dekorieren, könnt ihr die Oberseite der Cupcakes mit einem Messer abschneiden.

 

Die Cupcakes brauchen dafür jedoch eine gewisse Höhe. Daher würde ich bei diesem Rezept den Teig auf 10 - 11 Förmchen verteilen.

Die Cupcakes werden dann wie gehabt ausgehöhlt und gefüllt.

 

Mit einem Plätzchenausstecher könnt ihr die abgetrennte Oberseite ausstechen und wieder auf dem Cupcake platzieren. Bei Bedarf füllt ihr noch etwas von der Füllung nach und bestreut die Cupcakes mit Puderzucker.

 

 

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Caipirinha-Gelee

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Sauer macht lustig! Die Redensart habe ich schon tausend Mal gehört und dennoch hat sich mir die Kausalität zwischen geschmacklicher Empfindung und Gemütszustand nie so recht erschlossen. Lustig ist für mich lediglich wie sich mein Geschmack im Laufe der Jahre verändert hat. Früher fand ich Saures bähhh. Heute finde ich es total erfrischend. Wenn sich dann die frische Noten noch mit dem Geschmack eines meiner liebsten Cocktails verbündet, fehlt nur noch etwas Sand, eine Palme und leichtes Meeresrauschen in der Küche und das Frühstück brasileiro ist angerichtet!

Wer es lieber etwas süßer mag, kann statt 400g Gelierzucker auch 500g nehmen. Dementsprechend wird das Gelee etwas fester. Erfrischend bleibt es aber trotzdem. Bom apetite!

 

Für 500 ml

4 - 5 Zitronen (unbehandelt)
3 - 4 Limetten (unbehandelt)
100 ml Cachaça
100 g Rohrzucker
400 g Gelierzucker 1:1


Stellt einige Twist-Off-Gläser bereit. Ich spüle sie vorher kurz mit kochendem Wasser ab und lasse sie auf dem Kopf auf etwas Küchenpapier abtropfen.

1 Zitronen und 2 Limetten heiß abwaschen. Mit einem Zestenscheider die Schale abziehen. Alternativ könnt ihr sie auch schälen und die Zeste in dünne Streifen schneiden. Die weiße Haut schneidet ihr ab.



Den Cachaça mit dem Rohrzucker und der Zeste in einem großen Topf aufkochen und ca. 4 Min. sprudelnd köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine karamellartige Masse entsteht.

 

Die Zitronen und Limetten auspressen und 400 ml Saft abmessen.

 

Den Saft zusammen mit dem Gelierzucker dazu geben, erneut aufkochen und 4 - 5 Min. sprudelnd kochen lassen. Die Masse wird sehr stark schäumen. Bevor sie überläuft, könnt ihr sie zwischendurch kurz vom Herd nehmen und gelegentlich umrühren.

Jetzt kann das Caipirinha-Gelee in die verschließbaren Gläser gefüllt werden. Die Masse wirkt noch recht flüssig. Wenn sie erkaltet, nimmt sie jedoch ihre geleeartige Konsistenz an. Stellt die Gläser nach dem Befüllen für einige Minuten auf den Kopf, so dass ein Vakuum entsteht. Dann könnt ihr sie wieder umdrehen und auskühlen lassen.

TIPP: Das Gelee hat einen säuerlichen Geschmack. Wer es lieber süßer mag, kann auch 500 g Gelierzucker 1:1 nehmen. Das Gelee wird dann allerdings auch etwas fester.

 

 


Aktive Zubereitungszeit: 30 Min.

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Pistazien-Marzipan-Hefezopf

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Sprachwissenschaftlich gesehen ist der Brunch ein Portmanteau- oder Kofferwort. Es ist ein Kunstwort, dass sich aus zwei Wortstücken zusammensetzt, eben Breakfast und Lunch. Für mich ist es wesentlich mehr. Er steht für Ausschlafen, Gemütlichkeit, Geselligkeit und mein geliebtes Frühstück, dass um warme Leckereien erweitert wird.

Besonders an Sonntagen hat sich der Brunch in den letzten Jahren in Deutschland etabliert. Dabei ist der Trend in Kürze schon fast zur Tradition am Ostersonntag geworden. Die Familie und Freunde kommen vorbei, der Tisch ist bunt geschmückt, gefärbte Eier gucken hier und da hervor und der süße Duft eines frisch gebackenen Hefezopfs empfängt die Gäste an der Haustür.

 

Teig

500 g Mehl
1 Prise Salz
250 ml Milch
75 g Butter
1/2 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Eigelb
1 EL Zitronenabrieb
100 g getrocknete Aprikosen

Füllung

50 g gehackte Pistazien
200 Marzipanrohmasse
3 EL Aprikosenkonfitüre
3 EL Eierlikör
3 EL Milch

Deko

1 Eigelb
1 EL Milch
etwas Hagelzucker
die übrigen gehackten Pistazien


Für den Teig

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und eine große Mulde bilden.

In einem Topf die Milch und Butter erwärmen und sie in eine Rührschüssel geben. Die Hefe hinein bröseln, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Zitronenabrieb dazu geben und alles glatt rühren.

Die flüssige Mischung in die Mulde vom Mehl gießen.

 

Mit den Knethaken eines Handrührgeräts die Mischung einige Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Damit der Teig nicht an den Haken kleben bleibt, könnt ihr sie mit Öl einschmieren.

Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden und im Teig verkneten.

Den Teig in einer großen verschließbaren oder mit Klarsichtfolie abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen. Im Sommer stelle ich ihn in die Sonne, ansonsten auf die Heizung. Währenddessen die Füllung vorbereiten.


Für die Füllung

1 EL der gehackten Pistazien für die Deko aufheben. Die restlichen in einer Küchenmaschine noch etwas feiner zerkleinern.

 

Anschließend mit den übrigen Zutaten verrühren. Ihr könnt statt Milch auch nur Eierlikör verwenden. Ggf. braucht ihr etwas mehr davon, da Eierlikör dickflüssiger ist. Die Füllung sollte eine streichfähige Konsistenz haben.

 

Wenn der Hefeteig auf die doppelte Größe aufgegangen ist, knetet ihr ihn noch einmal durch. Auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsplatte rollt ihr ihn quadratisch etwa 35 x 35 cm aus.

 

 

Schneidet ihn in drei Streifen und verstreicht die Füllung darauf. Lasst etwas Platz zu den Rändern, so dass die Füllung nicht herausquellen kann.

 

Rollt die drei Teile der Länge nach auf, so dass ihr drei Stränge erhaltet und verschließt die Enden durch Drücken.



Belegt ein Blech mit Backpapier und legt die Stränge diagonal auf das Blech. Drückt die Enden einer Seite zusammen und flechtet sie zu einem Zopf.

 

Drückt die Enden der anderen Seite auch zusammen und drückt auch den ganzen Zopf leicht rundherum an, so dass er fest sitzt.

 

Legt ein feuchtes Geschirrtuch über den Hefezopf und lasst ihn weitere 20 Min. gehen. Währenddessen den Ofen auf 180°C vorheizen.


Für die Deko

Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit Hagelzucker und den übrigen gehackten Pistazien bestreuen. Im Ofen für ca. 30 Min. backen.



Aktive Zubereitungszeit: 40 Min.
Ruhezeit: 1 Std. 20 Min.

TIPP: Statt 3 EL Eierlikör könnt ihr auch 3 EL Amaretto verwenden.

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