dashonigkuchenpferds Blog
Honigkuchenpferd
Archiv für Juni 2012
Erdbeermousse

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Es ist auch nicht alles Frucht, was rot leuchtet und Beere heißt. Wie ich jetzt dazu gelernt habe ist die Erdbeere „nur“ eine Scheinfrucht! Was ich die längste Zeit meines Lebens für eine leckere rote Frucht gehalten habe, ist in Wahrheit der verdickte Boden der Blüte. Die eigentliche Frucht an der Erdbeere sind die kleinen gelben Samen auf der Oberfläche.
Scheinfrucht hin oder her. Die Erdbeere punktet dennoch auf ganzer Linie. Sie enthält mehr Vitamin C als Orangen, ist reich an Eisen und ist die ideale Starbesetzung für ein sommerliches Dessert. Wer bei Letzterem ein besonders gutes Ergebnis erzielen möchte, sollte beim Erdbeerkauf unbedingt darauf achten ausschließlich rote Exemplare zu nehmen, da die Früchte, äh Verzeihung - die verdickten Blütenböden -nach dem Pflücken nicht nachreifen.
Für 4 Portionen
500 g Erdbeeren
100 g Zucker
2 EL Limettensaft
4 Blatt Gelatine
200 g Joghurt
250 ml Schlagsahne
2 Pkt. Vanillezucker
Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen, entstielen und in Stücke schneiden.

Die Erdbeeren pürieren und mit dem Zucker vermischen. 8 EL davon für die Deko aufheben.

Nun auch den Joghurt unterrühren. Gelatine mit etwas kaltem Wasser 5 Min. lang einweichen lassen. Nebenbei den Limettensaft erwärmen.

Die Gelatine gut auspressen und mit dem heißen Limettensaft verrühren bis sie sich aufgelöst hat. 3 EL Erdbeer-Joghurt-Püree mit der Gelatine verrühren. Dann auch den Rest dazu geben.
Die Erdbeermasse für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen. Dann sollte die Masse anfangen zu gelieren. Rührt sie noch einmal durch.
Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter die Erdbeermasse heben.

Das Erdbeermousse könnt ihr nun in Dessertgläser füllen und für 1,5 Std. zurück in den Kühlschrank stellen bis es fertig geliert ist.

Aktive Zubereitungszeit: 20 Min.
White Chocolate Chip Cranberry Cookies

Manchmal ist es gar nicht so einfach den Anglizismen zu entkommen. Häufig ringe ich nach einem passenden Wort und mein Kopf spuckt mir einen englischen Begriff aus, der es nicht treffender beschreiben könnte. Dann komme ich noch mehr ins Grübeln: „Was ist eigentlich das deutsche Pendant dazu?“ „Einscannen“ ist so ein Wort. Gibt es dafür überhaupt einen deutschen Begriff? Digital kopieren!? Klingt aber blöd.
Noch so ein Wort ist „Cranberry“. Kennt ihr den deutschen Namen? Ich musste erstmal googeln (jetzt noch ein englisches Kunstwort) und kam so auf die Großfrüchtige Moosbeere. Dann war mir klar, warum sich Cranberry durchgesetzt hat. Deshalb habe ich mich entschieden, diesem Rezept gleich ganz einen englischen Namen zu geben und geboren waren die White Chocolate Chip Cranberry Cookies. Enjoy!
Für 20 Stück
350 g Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Prise Salz
250 g weiche Butter
150 g Zucker
100 g brauner Zucker
1 EL Zuckersirup (z.B. Grafschafter der Sonnenklare)
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
200 g weiße Schokolade
100 g getrocknete Cranberries
Den Ofen auf 190°C vorheizen.

In einer Schüssel Mehl, Natron und Salz gut verrühren.
Die weiche Butter, Zucker, braunen Zucker, Zuckersirup und Vanilleextrakt einige Minuten cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen dazu geben und weitere 2 Minuten schlagen.
Mit einem Holzlöffel oder Spachtel die Mehlmischung unterheben.

Die weiße Schokolade hacken und zusammen mit den getrockneten Cranberries ebensfalls unterheben.

Ein Blech mit Backpapier belegen und einen guten Esslöffel Teig pro Cookie darauf geben. Lasst genug Platz zwischen den Cookies, da sie noch auseinanderlaufen.

Die Cookies für 12 - 13 Min. backen bis die Ränder goldbraun sind.
Die Angaben sind für 20 Riesen-Cookies. Wer sie lieber etwas kleiner mag, muss dementsprechend die Backzeit etwas verkürzen.

Aktive Zubereitungszeit: 20 Min.
TIPP: Ihr könnt statt den Cranberries auch 300 g Schokolade nehmen. Sehr lecker sind sie mit 100 g weißer Schokolade, 100 g Vollmilchschokolade und 100 g Zartbitterschokolade.
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits