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Honigkuchenpferd
Archiv für Dezember 2011
Champagner Cake Pops

Mit „Popcorn am Stiel“ fiel gestern der Startschuss zu den partytauglichen Leckerbissen für Silvester. Heute wird es etwas glamouröser. Wenn um Mitternacht die Korken knallen, darf angestoßen werden. Egal ob Prosecco, Sekt oder Champagner, Hauptsache es prickelt!
Wer zum edlen Tröpfchen stilecht ein süßes Geschenk aus der Küche servieren möchte, liegt mit den Champagner Cake Pops goldrichtig. Klein, süß, edel und dabei so saftig. Mit kleinen Schleifchen und Glitzerstreusel ein echter Blickfang und exzellente Tischdeko zum Anbeißen. Frohes Neues!
Für 40 - 45 Cake Pops
Teig
250 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Champagner (oder Prosecco / Sekt)
Frosting
75 g Butter
100 g Frischkäse
150 g Puderzucker
50 ml Champagner (oder Prosecco / Sekt)
1/2 TL Vanilleextrakt
Deko
450 g weiße Kuvertüre
ggf. 1 TL Kokosfett
Dekostreusel
Für den Teig
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die weiche Butter und den Zucker mit einem Handrührgerät 5 Min. auf höchster Stufe cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und zwischendurch immer rühren.

In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermengen und in die Buttermasse sieben. Alles noch mal gut durchrühren, Champagner hinzugießen und kurz verrühren.
Eine Kastenform gut einfetten, den Teig einfüllen und für ca. 50 Min. backen.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, lasst ihr ihn kurz in der Form abkühlen. Dann kann er auf ein Kuchengitter gestürzt werden und vollständig auskühlen.
Für das Frosting
Die weiche Butter und den Frischkäse mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und glatt rühren.
Um die Cake Pops zu machen...
...schneidet ihr harte und dunkle Stellen von dem vorgebackenen Kuchen mit einem Messer ab. Dann nehmt ihr eine große Schüssel und zerdrückt den Kuchen mit den Händen in kleine Krümel.

Legt etwas Backpapier auf ein Blech (sofern das Blech in euren Kühlschrank passt, sonst nehmt Teller o.ä.) und stellt es bereit. Mit den Händen die Krümel gut mit dem Frosting vermengen. Aus der Kuchenmasse 3 - 4 cm große Kugeln formen und auf das Blech legen.


Bevor es an das Dekorieren geht, die Kugeln für eine Stunde in den Kühlschrank stellen!
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, einen Lollipop Stick oder Holzspieß fingerbreit in die Schoki tauchen und die Kugeln aufspießen. Sollte die weiße Kuvertüre nicht schön flüssig und geschmeidig werden, könnt ihr 1 TL Kokosfett hinzufügen.


Für die Deko
Stellt eure Dekostreusel bereit.
Die Cake Pops in die Kuvertüre tauchen bis alles bedeckt ist. Haltet die Kugel nach unten geneigt und rollt die Lollipop Sticks/Holzspieße zwischen den Händen solange hin und her bis die überschüssige Kuvertüre ganz abgetropft ist. Tropft keine Kuvertüre mehr ab, könnt ihr sie in eure Halterung stecken und mit Streuseln dekorieren. Als Halterung eignet sich z.B. eine dicke Styroporplatte.





Die Cake Pops stellt ihr am besten in den Kühlschrank.
Aktive Zubereitungszeit: 1 Std.
Ruhezeit: 2 Std.
Popcorn am Stiel

Der Startschuss zum großen Finale ist gefallen, die Zielgerade ist in Sicht und auf geht‘s in den Endspurt 2011. Wer die Ziellinie mit einem Knall passieren will, ist schon fleißig bei der Planung der Silvestersause.
Bei der Wahl der richtigen Stärkung für den Partymarathon habe ich folgendes Rezept: Es muss ein Hingucker sein, den Gästen ein „mmmhhhh oder yamm yamm“ entlocken, im Sitzen und im Stehen essbar sein und wenig Müll oder schmutziges Geschirr hinterlassen. Die Lösung: Süßes am Stiel. Den Anfang mache ich heute mit Popcorn Balls. In den USA sind die karamelligen Popcornkugeln besonders an Halloween, den Feiertagen oder Geburtstagen beliebt: ein ratzfatz gemachter Leckerbissen, der auf dem Partybuffet, als Gastgeschenk oder Mitbringsel punktet.
Für 14 Stück
2 EL Öl
50 g Mais
100 g braunen Zucker
100 g heller Zuckersirup
25 g Butter
1 EL Wasser
1 Prise Salz
1 Msp. Vanilleextrakt
Das Öl in einer großen Pfanne auf höchster Stufe erhitzen. Maiskörner dazu geben, einmal durchschütteln und mit einem Deckel verschließen. Wer von dem Rezept mehr machen möchte, sollte nicht zu viel Mais auf einmal in die Pfanne geben. Er sollte nicht übereinander liegen. Gelegentlich solltet ihr die Pfanne etwas rütteln. Lasst sie so lange auf dem Herd bis kein Mais mehr aufpoppt. Nehmt die Pfanne vom Herd und nehmt dann erst den Deckel ab.

Für den Karamellüberzug gebt ihr den braunen Zucker, Zuckersirup, Butter, Wasser und Salz in eine Pfanne und lasst die Zutaten aufkochen bis der Zucker geschmolzen ist. Rührt zwischendurch um bis ihr eine karamellige Masse erhaltet. Nehmt die Pfanne vom Herd und rührt das Vanilleextrakt ein. Wollt ihr die Popcornkugeln später knusprig und nicht zäh, lasst die Karamellmasse noch etwas länger auf dem Herd.
Legt etwas Backpapier bereit und gebt das Popcorn in eine große Schüssel. Schüttet das Karamell langsam darüber und rührt es dabei um bis alles bedeckt ist.

Lasst es etwas abkühlen, sonst verbrennt ihr euch die Finger. Fühlt zwischendurch mal vorsichtig vor. Es sollte noch warm sein, sonst lassen sie die Kugeln nicht mehr gut formen. Fettet die Hände etwas mit Butter oder Öl ein und formt die Kugeln. Presst sie fest zusammen, damit sie halten, steckt einen Holzspieß rein und legt sie auf das Backpapier zum Trocken.





Aktive Zubereitungszeit: 15 Min.
Mohnparfait mit Orangensoße

Das Fest der Liebe und Besinnlichkeit, diesen Titel hat sich Weihnachten gesichert. Doch mal ehrlich: Bis alle an Heiligabend gemütlich beim Weihnachtsbaum sitzen, ist meist allerhand organisatorische Arbeit zu erledigen: Geschenkideen sammeln, Einkaufsmarathon, Deko-Rundumschlag, Weihnachtskarten schreiben und überlegen, was an Heiligabend auf den Tisch kommt.
Zumindest bei letzterem kann ich vielleicht helfen. Da am 24. die Küchen sowieso auf Hochtouren laufen, schwöre ich auf Desserts, die am Vortag zubereiten werden können und dennoch der krönenden Abschluss eines festlichen Menüs sind. In diesem Jahr fällt meine Wahl auf ein Parfait. Frohes Fest!
Für 6 Portionen
90 ml Wasser
75 g Zucker
3 Eigelb
250 ml Sahne
2 EL Mohn
1 Prise Zimt
Soße
200 ml Orangensaft, frisch gepresst
2 TL Speisestärke
2 EL Zucker
3 EL Orangenlikör
Deko
25 g Zartbitterschokolade
Früchte nach Belieben
etwas Puderzucker zum Bestäuben
Für das Parfait
In einem kleinen Topf das Wasser mit dem Zucker kurz aufkochen. Der Zucker sollte sich dabei vollständig auflösen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen bis lauwarm.
Die Eigelb in einer kleinen Schüssel mit dem Handrührgerät einige Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen.

Die Sahne halb steif schlagen und beiseite stellen. Kleine Förmchen oder Tassen mit Alufolie auskleiden und bereit stellen.
Den abgekühlten Zuckersirup unter Rühren zu dem Eigelb geben. Die Masse zurück in den Topf schütten und über einem köchelndem Wasserbad 4 - 5 Minuten mit einem Schneebesen cremig schlagen. Das Wasser sollte den kleinen Topf dabei nicht berühren. Den Topf anschließend in einem kalten Wasserbad ggf. mit Eiswürfeln stellen und die Masse kalt schlagen. Währenddessen Mohn und Zimt hinzugeben.
Die Sahne vorsichtig unter die Eigelbmasse heben und in die Förmchen füllen.


Das Parfait mindestens 6 Std., aber besser über Nacht, ins Gefrierfach stellen.
Vor dem Servieren die Teller kurz ins Eisfach stellen.
Für die Soße
Orangen auspressen und die Speisestärke mit etwas Orangensaft anrühren.

Den restlichen Orangensaft in einem kleinen Topf mit den übrigen Zutaten aufkochen und kurz köcheln lassen. Zum Schluss die Speisestärke hinzufügen und andicken lassen. Fertig ist die Orangensoße!
Für die Deko
Ein Stück Backpapier bereit legen.
Zartbitterschokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Schokolade in einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Mit dem Spritzbeutel kleine Gitter auf das Backpapier malen und die Schokogitter in den Kühlschrank legen.

Früchte klein schneiden und das Parfait zusammen mit den Schokogittern und der Soße auf den vorgekühlten Tellern garnieren. Mit etwas Puderzucker bestäuben.


Aktive Zubereitungszeit: 35 Min.
Ruhezeit: mind. 6 Std., besser 24 Std.
Bratäpfel mit Marzipan-Nuss-Füllung

Der Winter muss sich warm anziehen! Für 42% Prozent der Deutschen ist nämlich der Sommer die schönste Jahreszeit. Auf Platz 2 schaffte es der Frühling mit 32%, gefolgt vom Herbst mit 15%. Traurig, aber wahr: Nur 6% sind bekennende Winterfans. Das ergab eine Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag des Magazins Focus.
Zugegeben kann es im Winter draußen schon mal etwas ungemütlich werden. Doch was gibt es schöneres als nach einem kalten Tag nach Hause zu kommen, ein paar Kerzen anzuzünden und mit einer Decke bewaffnet ein warmes Dessert zu genießen, dass einem süße Gedanken macht!?
Für 4 Stück
4 Äpfel
30 g Mandelstifte
30 g gehobelte Haselnusskerne
150 g Marzipan
5 EL Amaretto
1 Msp. Zimt
2 TL Butter
etwas Puderzucker zum Bestäuben
Vanillesoße
1 Vanilleschote
400 ml Milch
100 ml Sahne
3 Eigelb
40 g Zucker
1 EL Speisestärke
Für die Bratäpfel
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Äpfel waschen, trocknen und entkernen.

Die Nüsse in einer Pfanne rösten.
Das Marzipan mit 50 g Nüssen, 3 EL Amaretto und Zimt verkneten und die Äpfel damit füllen.

Eine Auflaufform mit Butter einfetten und 2 EL Amaretto in die Form geben. Die Äpfel hinein legen, die restlichen Nüsse und 1/2 Teelöffel Butter auf die Füllung geben. Die Äpfel für ca. 25 - 30 Min. backen.

Für die Soße
Die Vanilleschote der Länge nach aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

In einem Topf die Milch (bis auf 3 EL), Sahne, Vanillemark und -schote aufkochen. Nehmt die Milch vorläufig vom Herd.
In einer kleinen Schüssel die 3 EL Milch mit dem Eigelb, Zucker und Speisestärke glatt rühren. Die Vanilleschote entfernen und in kleinen Schritten etwas von der warmen Milch unter Rühren in das Eigelb geben bis ihr 1/4 der Milch hinzugefügt habt. Die Eigelbmischung dann unter starkem Rühren zurück in den Topf gießen und auf dem Herd leicht andicken lassen - nicht kochen!
Guten Appetit!

Zubereitungzeit: 20 Min.
Zimtsterntorte

Weihnachten ohne Zimtsterne? Wo gibt‘s denn so was! Bei all den vielen Leckereien, denen man in der Vorweihnachtszeit nur schwer aus dem Weg gehen kann, sind diese süßen Exemplare ganz oben auf meiner muss-in-der-Weihnachtszeit-gebacken-werden-Liste.
Doch warum „nur“ ein leckeres Mandelplätzchen sein, wenn noch so viel mehr Potential in den kleinen Köstlichkeiten steckt. So lassen sich Desserts, Eis oder wie in diesem Fall eine Torte hervorragend mit Zimtsternen verfeinern.
Zimtsterne
1 Eiweiß
100 g Puderzucker
125 g gemahlene Mandeln
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
Tortenboden
5 Eier
125 g Zucker
1 Prise Salz
150 g gemahlene Mandeln
50 g Speisestärke
1 TL Zimt
60 g Butter
Creme
400 g Sahne
2 Pkt. Sahnesteif
75 g Zucker
400 g Schmand
1,5 TL Zimt
Für die Zimtsterne
Fangt mit den Zimtsternen an und schlagt das Eiweiß zu Eischnee. Nach und nach den gesiebten Puderzucker unterrühren. Davon 30 g abmachen und für die Deko aufheben. Unter den Rest nun den Zimt, Vanillezucker und 100 g gemahlene Mandeln rühren. So viel vom Rest der Mandeln verkneten bis der Teig nicht mehr klebrig ist und ausgerollt werden kann.
Den Backofen auf 120°C vorheizen.
Etwas Puderzucker auf der Arbeitsfläche verstreuen und den Teig 1 cm dick ausrollen.


Die Sterne ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Einen Klecks Guss in die Mitte der Sterne setzen und in die Ecken ziehen.

Die Zimtsterne für 25 Min. backen. Lasst sie auf einem Rost abkühlen.

Für den Teig
Den Ofen auf 170 °C vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Springformring draufsetzen, festziehen und überstehendes Backpapier abschneiden. Die Backform nicht einfetten.
Einen großen Topf mit etwas Wasser füllen und zum Köcheln bringen. Einen kleineren Topf oder hitzebeständige Schale darüberhängen. Dabei sollte das Wasser den kleinen Topf nicht berühren. Eier, Zucker und die Prise Salz in den kleinen Topf füllen und mit einem Schneebesen ca. 8 Min. schaumig schlagen. Die Eigelbmasse sollte dabei nicht zu heiß werden, sonst stockt das Eigelb.
Die Masse anschließend in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 10 Min. schlagen bis eine dicke Creme entsteht.

In einer zweiten Schüssel die gemahlenen Mandeln, Speisestärke und Zimt vermischen und löffelweise mit einem Schneebesen unter die Creme heben. Dabei ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Masse nicht ihre luftige Konsistenz verliert, aber die trockenen Zutaten vollständig verteilt werden.

Jetzt kann die Butter geschmolzen und ebenfalls mit dem Schneebesen untergehoben werden. Den fertigen Teig füllt ihr in die Springform und backt ihn im Ofen für 35 - 40 Min.
Den Mandeltortenboden lasst ihr vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen bevor ihr ihn teilt. Zum Teilen nehmt ein Messer und schneidet ihn rundum leicht ein. Nehmt einen reißfesten Faden und schneidet ihn entzwei.



Für die Creme
Die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Zucker und Zimt vermischen und in die Sahne einrieseln lassen. Weiter schlagen bis sie steif ist.

Schmand mit einem Schneebesen unterheben.
Etwas weniger als die Hälfte der Schmandcreme auf dem Tortenboden verstreichen. Den Deckel darauf legen und den Rest oben und an den Seiten verstreichen.


Die Torte mit etwas Zimt bestäuben und die Zimtsterne darauf verteilen. Einige Zimtsterne können auch auf unterschiedlich lange Holzspieße aufgespießt werden und in die Tortenmitte gesteckt werden. Fertig ist die Zimtsterntorte.



Aktive Zubereitungszeit: 1 Std. 40 Min.
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits