handsabumsadaisys Blog
Handsabumsadaisy's Experimente

Schwein oder nicht Schwein, das ist hier die Frage.

Hi All,

Da ich den letzten Blogeintrag löschen musste wegen irgend so einem Problem mit der Komptabilität der Anzeige im IE gibt es ihn jetzt noch einmal:

Heute Morgen nach dem Gym, so um 6H45 bin ich mal kurz nach Asda mit einem Mercedes (weißer Van) gefahren um für das Wochenende einzukaufen. Es gab Jogurt mit Pflaumenmus im Angebot, da habe ich dann gleich zwei vierer Pakete gekauft (hilft ja bei der Verdauung). Ein Stückchen weiter gab es geräucherten Frühstücksspeck im Angebot, da habe ich dann auch gleich zwei Stück in den Einkaufswagen gelegt (zur Not kann man das ja einfrieren). Bei der Backwarentheke gab es ein Sonderangebot von riesigen, weißen, weichen Brötchen und davon ging dann auch ein Viererpack ins Körbchen.

Zu Hause angekommen habe ich dann erst mal alles verstaut und bin dann kurz in die Stadt um noch ein paar Kleinigkeiten vom Marktplatz zu besorgen. Zurzeit ist ein internationaler Markt. Da gibt es alles Mögliche zu ziemlich teuren Preisen.

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Bei der französischen Käsetheke bin ich dann aber trotzdem fündig geworden. Drei Stück Käse für 'nur' £5.00 (Le Pti’ Bleu, Maitre Colas und Petit Torain).


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Mal etwas über Nottingham:

Der Legende nach (und zwar nicht der von Robin Hood) fängt der Loewe auf der rechten Seite vor dem Rathaus an zu brüllen sobald eine Jungfrau (älter als 17 Jahre) in die Nähe kommt. Soweit ich weiß ist das noch nie passiert.


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Endlich wieder zu Hause nach all dem Shopping stellte ich mir dann die Frage:

Jogurt


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oder Bacon Butty?


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Mein innerer Schweinehund sagte Bacon Butty, die Waage vom Fitnesscenter sagte Jogurt. Nach einer qualvollen Zentelsekunde siegte mein Schweinehund. Also habe ich erst einmal etwas Öl in einer Pfanne heiß werden lassen (nicht zuviel Öl, gerade mal so den Boden bedecken reicht vollkommen aus). Währenddessen habe ich ein halbe Zwiebel in feine Scheiben geschnitten und dann mit drei Scheiben geräuchertem Frühstücksspeck in die Pfanne gegeben.


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Den Speck habe ich knusprig gebraten und dabei die Zwiebeln ab und zu mal mit einem hölzernen Kochlöffel (wir wollen ja nichts zerkratzen) gewendet. Dann wurde ein Brötchen mit einem vernünftigen Brotmesser aufgeschnitten, etwas Margarine (fettarm, wegen der Figur) drauf und fertig.

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Man kann natürlich auch etwas Ketchup oder braune Sauce dazu geben, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, ich persönlich mag es am Liebsten so wie es ist. Falls man für mehrere Leute kocht ist es am einfachsten, wenn man die Zwiebeln zuerst brät, warmstellt und danach den Speck zubereitet.


Und da (ausnahmsweise) keiner meiner Engländer hier war, durfte ich alles ganz alleine essen.

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Bye now




Bye now
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Mr X

Eat right. Stay fit. Die anyway.

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Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, steht sein Leben lang auf einem Bein.

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Hi All,

gestern war ich mal wieder auf der Auktion. Die wird jeden Samstag in Nottingham auf dem alten Viehmarkt (cattle market) abgehalten. Wer Lust hat kann auch on-line daran teilhaben. Info und Links gibt es unter „Arthur Johnson & Sons Auctioneers". Auf dem cattle market ist auch ein ziemlich großer, vielseitiger Wochenmarkt mit Gemüseständen, Fleischtheken usw und so fort. Es gibt auch einen Flohmarkt, wo ich schon einige Schnäppchen gefunden habe. Dieses Mal wollte ich einen Hochdruckreiniger für eine Bekannte kaufen, aber leider wurde nichts im Limit Ihres Budgets angeboten. Na ja, vielleicht klappt es ja nächstes Mal.

 

Zu Haus angekommen, bei einer Tasse Kaffee, habe ich dann über meinen Kochplan für den Abend nachgedacht, aber nicht lange (siehe Titel),  und mich entschlossen mein Menu zu ändern. Statt geschmorten Schweineschnitzeln mit Äpfeln entschloss ich mich etwas Französisches zu servieren und zwar ein „entrée froide" (Vorspeise) nämlich eine „Assiette de Charcuterie" (Wurstteller/platte). Und als „Pièce de Résistance" (Höhepunkt) ein

 

Fricassée de champignons á la crème

 

*

750 g 

Champignons, braun, abgebürstet und in Scheiben geschnitten

*


Schalotten, geschält und fein gewürfelt

*


Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt

*

½ Bund 

Schnittlauch, gewaschen und in Röllchen geschnitten

*

½ Bund 

Petersilie, gewaschen und klein gehackt

*

1 Zweig 

Thymian, klein gehackt

*

2 EL 

Rapsöl

*

6 EL 

Sahne, süß, kann auch ruhig etwas mehr sein ;-)

*


Scheiben Toastbrot, dick geschnitten und frisch getoastet

*

etwas 

Salz und Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen

 

Die Schalotten und den Knoblauch im Rapsöl auf mittlerer Flamme glasieren, die Pilze dazugeben und etwa 5-6 Minuten unter gelegentlichem Umrühren weich dünsten. Die Kräuter und die Sahne hinzufügen. 5 Minuten auf niedriger Flamme weiter köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf gerösteten Vollkorntoast geben und servieren.

 

Zum Abschluss dann eine „Assiette aux Fromages" (Käseteller) und dazu ein frisches Fladenbrot vom Bäcker auf dem Sneinton Market und dazu einen Rotwein von meinem polnischen Shop. Also bin ich mal auf die Schnelle zu Morrisson (das ist ein anderer englischer Supermarkt) gefahren (habe noch Amaretto für eine Nachbarin und Sojamilch für die Andere mitgebracht) um etwas Käse, Schinken, Aufschnitt, Oliven, Cornichon (Gürkchen) und Pate zu besorgen. So gegen 17H00 habe ich dann zuhause alles (außer dem Käse) auf einen Teller arrangiert mit Frischhaltefolie abgedeckt und in den Kühlschrank gestellt. Den Käse habe ich auch auf einen Teller gegeben und zusammen mit der Butter in den Schrank gestellt. (Käse sollte vor dem Genuss mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur lagern, das entfaltet den Geschmack - Käse kann auch eingefroren werden, am besten portionsweise und sollte dann nach dem Auftauen am selben Tag verköstigt werden).




 

 

 

 

 

 

 

Die Schalotten, den Knoblauch und die Pilze habe ich kurz bevor mein Gast ankam vorbereitet. Ich habe dann die Vorspeise serviert, kräftig  selber zugelangt  (man gönnt sich ja sonst nichts) und währenddessen so ganz nebenbei das Schalotten/Knoblauchgemisch glasiert, die Pilze dazugegeben, weitere 5-6 Minuten lang die Pilze gedünstet, die Sahne und die Kräuter hinzugefügt, alles weiterköcheln lassen, währenddessen den Toast geschnitten, geröstet, auf zwei Tellern angerichtet, mit dem gesalzenem und gepfeffertem Frikassee bedeckt, serviert und bin dann  schwitzend und kurzatmig in meinen Stuhl gefallen. (Wer braucht schon das Gym wenn man kocht).

Nach dem Hauptgang brauchten wir erst einmal eine halbe Stunde um überhaupt an den Käse zu denken.  Aber zum Schluss haben wir es dann doch geschafft und ein wenig von dem Käse probiert den ich am Freitag auf dem Markt gekauft hatte.

Nachdem mein Gast so gegen  21H00 nach Hause fuhr bin ich dann ins Bett gerollt, laufen konnte ich nicht mehr.

Bye now
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Mr X

(There are two ways to write error-free programs. Only the third one works.)

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Leckeres aus der Camarque

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Hi All,

am Donnerstag hatte ich beschlossen mal wieder ein Gardianne de Toro zuzubereiten.

Das ist so eine Art Gulasch mit sehr viel Rotwein aus der Camarque.

Und hier ist das Rezept:

Gardianne de Taureau


*

2kg

Jungbulle, gewürfelt

*

200g

Speck, durchwachsener, gewürfelt (in der Camarque wird "Petit sale" benutzt)

* 2

Zwiebeln, in Scheiben geschnitten

*

3

Karotten, in Scheiben

*

1

Sellerie, in Scheiben geschnitten

*

4

Knoblauchzehen, klein gehackt

*

1

Orange, die Rinde, gerieben

*

etwas

Mehl, Salz, Pfeffer

*

*

etwas


Brotkrümmel, falls nötig

und natürlich Wein (1 - 1 1/2 Liter so das alles bedeckt ist)

Das Fleisch im Rotwein zusammen mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch und Orangenrinde über Nacht marinieren lassen (kann auch länger sein, manche Leute lassen das Fleisch 2-3 Tage marinieren, es sollte aber kalt gehalten werden). Das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen und in Mehl wenden. Den gewürfelten Speck kurz anbraten, das Fleisch dazugeben und ca 2 Minuten auf sehr hoher Flamme anbraten. Die Marinade dazugeben und 4 Stunden köcheln lassen. Abschmecken. Sollte die Soße zu flüßig sein, mit etwas Paniermehl verdicken. Wird mit Reis und einem "guten" Rotwein serviert. Schmeckt aufgewärmt sogar noch besser!

Also bin ich Freitag Morgen nach dem Gym mal schnell rüber nach Asda  und habe die Zutaten (ausser dem Speck) besorgt. Statt 2 Kilo Rindfleisch habe ich aber nur 1 Kilo gekauft, da das Rezept für 6-8 Personen ist und ich nur zwei (nicht zu verfressene) Gäste zu bewirten hatte.

Habe (da ich vergessen hatte die Zutatenliste mitzunehmen) anstelle des Sellerie, Lauch gekauft. Aber das schmeckt auch!

Auf dem Rückweg bin ich dann kurz zum "Polen" rein (das ist ein kleines Geschäft gerade um die Ecke, dass alle möglichen polnischen Lebensmittel verkäuft, unter anderem aber auch Diskount Weine aus allen Ländern), dort habe ich den Speck und vier Flaschen Rotwein Veneto, Cabernet Sauvignon, 2008 aus Italien für £10,00 (das sind dann in etwa 3 Euro pro Flasche) gekauft (Ich benutze meistens den selben Wein zum Kochen den ich auch serviere - ausser es ist ein Chateauneuf du Pape, oder sowas in der Preislage.)

Zuhause ging es dann los. Messer, Block und Schüssel raus und das ganze Gemuese erst einmal kleingeschnibbelt und in die Schüssel rein, mit Wein aufgefüllt, mit Frischhaltefolie bedeckt und rein in den Kühlschrank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag Morgen, so gegen 10H00 rum (also ungefähr 24 Stunden später) habe ich erst einmal meinen Crockpot (das ist ein elektrischer Langsamkocher) rausgestellt und das Fleisch in eine Schüssel und den Rest in den Crockpot gegeben, Deckel drauf und die Temperatur auf hoch gestellt.  Das Fleisch habe ich dann mit Papierhandtüchern abgetrocknet und in etwas Mehl gewälzt. Dann habe ich es portionsweise in einer Pfanne mit heissem Öl leicht angebräunt und in den Crockpot gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So das ist fertig, dachte ich mir, aber nein ich hatte mal wieder was vergessen und zwar den Speck! Na, war aber auch nicht so schlimm, da die Gardianne erst gerade mal anfing warm zu werden. Also Pfanne wieder raus, Speck gewürfelt und ohne Öl leicht angebraten und dann rein in den Crockpot. Und gut war es.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen Mittag habe ich dann den Crockpot auf niedrige Temperatur gestellt und leise weiterköcheln lassen (und es hat uns alle mit dem leckeren Aroma in den Wahnsinn getrieben) bis um 18H45. Da habe ich es dann mit Reis und einem gemischten Salat serviert.

 

Und ob man es glaubt oder nicht, sogar meinen Engländern hat es geschmeckt (sogar der Wein).

Bye now


Mr X

(When I was born I was so surprised I couldn't talk for a year and a half.)

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