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Rinderbraten mit Schokoladen-Balsamico-Sauce

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Da ich noch Rinderbraten in der Tiefkühltruhe hatte, war ich auf der Suche nach einem passenden Rezept. Fündig geworden bin ich dann bei Spülkönig & Kitchenqueen (kunds.twoday.net/stories/3356338/). Ich habe das Rezept allerdings etwas abgeändert und eine alkoholfreie Variante gemacht, da meine Tochter mitgegessen hat und ich kein Rinderfilet, sondern einen normalen Rinderbraten genommen habe.

Das Rezept reicht für vier bis fünf Personen.  

Einen Bund Suppengrün (meiner bestand aus drei Möhren, einer Stange Lauch, einem Stück Sellerie und etwas Petersilie) waschen, schälen und in Stücke schneiden. Zwei rote Zwiebeln pellen und vierteln. Zwei bis drei Knoblauchzehen abziehen und grob zerdrücken. 30 g frischen Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.

Den Rinderbraten (meiner wog ca. 950 g) mit Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit 2 EL Öl rundherum scharf anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in einer großen Schüssel Beiseite stellen. Das vorbereitete Gemüse, 5 Lorbeerblätter und 1 EL bunte Pfefferkörner in der gleichen Pfanne scharf anbraten.

Mit 500 ml rotem Traubensaft und 200 ml Gemüsebrühe ablöschen. 800 ml Rinderfond, 4 EL Kräuteressig und 2 TL Zucker hinzugeben und nochmals aufkochen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Marinade abkühlen lassen. Sobald die Marinade vollständig abgekühlt ist, über das Fleisch gießen, die Schüssel abdecken und alles über Nacht durchziehen lassen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtrocknen, salzen und auf ein großes Stück Alufolie legen. Die Marinade durch ein Sieb gießen und das Gemüse gut abtropfen lassen. Etwa 1/3 des Gemüses zum Fleisch auf die Alufolie geben.

Das Fleisch gut in der Alufolie verpacken, so dass kein Saft herauslaufen kann, auf ein Backblech legen und im vorgeheitzten Backofen bei 170 Grad Umluft für ca. 1 1/2 Stunden garen (die Garzeit variiert natürlich je nach Größe des Fleischs).

Das restliche Gemüse in einem großen Topf mit 3 EL Öl nochmals scharf anbraten. Mit der Marinade ablöschen und bei starker Hitze auf die Hälfte reduzieren lassen. Die Sauce durch ein feines Sieb gießen, wieder zurück in den Topf geben und nochmals etwas einkochen lassen.

Den Rinderbraten aus dem Ofen nehmen und in der Alufolie noch etwa 10 Minuten ruhen lassen.

45 g Zartbitter-Kuvertüre fein raspeln und in die Sauce rühren. Mit Salz, Pfeffer und 3 EL Balsamico-Essig abschmecken und nach Wunsch ggf. noch etwas eindicken. Für die Zubereitung der Sauce sollte man insgesamt ca. 45 Minuten einplanen.

Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren. Bei uns gab es - wie im Originalrezept - Kroketten und Möhrengemüse dazu. Wer skeptisch ist wegen Schokolade zum Fleisch, der sei beruhigt: Man schmeckt die Schokolade nicht direkt heraus, sie gibt der Sauce aber eine schöne Konsistenz.

 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

950 g Rinderbraten

Pfeffer

5 EL Öl

1 Bund Suppengrün

2 rote Zwiebeln

2 - 3 Knoblauchzehen

30 g frischer Ingwer

5 Lorbeerblätter

1 EL bunte Pfefferkörner

500 ml roter Traubensaft

200 ml Gemüsebrühe

800 ml Rinderfond

4 EL Kräuteressig

2 TL Zucker

Salz

45 g Zartbitter-Kuvertüre

2 EL Balsamico-Essig

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Joghurt-Kräuter-Brot

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Um ein Päckchen Hefe, das noch im Kühlschrank wartete, vor dem Verfall zu retten, habe ich Brot gebacken:

Für das Joghurt-Kräuter-Brot 400 g Vollkornmehl, 100 g Weizenmehl, 2 TL Salz und 2 bis 3 EL gehackte Kräuter (ich habe Rosmarin und Thymian genommen, andere oder getrocknete Kräuter gehen aber natürlich auch) mischen. In einer weiteren Schüssel 250 g Naturjoghurt mit 60 ml Milch glattrühren und etwas erwärmen. Ein Würfel Hefe zerbröseln, zusammen mit 1 TL Honig zum Joghurt geben und unter Rühren darin auflösen. Die Joghurt-Mischung nach und nach unter die Mehl-Mischung kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort für zwei Stunden gehen lassen.

Den Teig nochmals kurz kneten, zu einem Brot formen, oben kreuzweise einschneiden und mit Wasser bestreichen.

Das Brot im vorgeheitzten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für ca. 50 bis 60 Minuten backen.

 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Vollkornmehl

100 g Weizenmehl

2 TL Salz

2 - 3 EL gehackte Kräuter

250 g Naturjoghurt

60 ml Milch

1 Würfel Hefe

1 TL Honig

 

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Wunderbar(e) Cupcakes

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Anlässlich des 2. Back-A-ton von backing the law (bakingthelaw.wordpress.com/) habe ich Cupcakes mit Wunderbar gebacken. Für diejenigen, die Wunderbar nicht kennen: Wunderbar ist ein Schokoriegel bestehend aus Erdnussbutter, Karamell, Crisp und Schokolade. Es galt also, diese Zutaten in einem Cupcake unterzubringen. Rausgekommen ist ein Schoko-Erdnussbutter-Karamell-Cupcake, gefüllt mit einem Stück Wunderbar, obendrauf zum einen ein Erdnussbutterfrosting, zum anderen ein Milchmädchenkaramell-Frosting, ein bisschen Schokolade und Crisp-Kügelchen - mehr Kalorien lassen sich wohl nicht in einen einzigen Cupcake packen :D

Das Rezept ergibt ca. 12 bis 15 Cupcakes.

Mindestens einen Tag vorher - länger ist kein Problem - wird eine Karamellcreme aus Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) gekocht. Dafür einfach eine Dose Milchmädchen (400 g) ungeöffnet in einen Topf mit Wasser geben, zum Kochen bringen und für ca. zwei Stunden kochen lassen. Bitte immer darauf achten, dass die Dose vollständig mit Wasser bedeckt ist, ggf. Wasser nachfüllen. Danach die Dose aus dem Wasser nehmen und ungeöffnet auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das Milchmädchenkaramell wird sowohl für die Cupcakes als auch für das Frosting benötigt. Den nicht verbrauchten Rest kann man dann z. B. als Brotaufstrich verwenden.

Nun an die Cupcakes:

Drei Wunderbar-Riegel in jeweils fünf gleiche Teile schneiden und beiseite stellen.

140 g Mehl mit 1 1/2 TL Backpulver und einer Prise Salz mischen. In einer weiteren Schüssel 55 g weiche Butter mit 80 g weißem und 80 g braunem Zucker schaumig schlagen (bzw. wird es eher krümelig als schaumig). Ein Ei dazugeben und unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit 110 ml Milch ebenfalls unterrühren.

Den Teig teilen. Unter die erste Hälfte 110 g Erdnussbutter ohne Stückchen, 2 gehäufte TL Kakao und 50 ml Milch rühren. Unter die zweite Hälfte 110 g Milchmädchenkaramell rühren. Der Karamell-Teig bleibt dabei wesentlich flüssiger als der Erdnussbutterteig.

Bitte jedesmal sehr gut rühren, damit sich bis zum Ende der braune Zucker gelöst hat.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und zuerst den Erdnussbutter-Teig dort hinein füllen, ein Stück Wunderbar in jedes Förmchen geben und etwas andrücken.

Nun den Karamell-Teig daraufgeben.

Die Cupcakes im vorgeheitzten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen. Dann noch 10 Minuten im Backblech abkühlen lassen, herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten:

Für das Milchmädchenkaramell-Frosting 45 g weiche Butter schaumig rühren. 70 g gesiebten Puderzucker, eine Prise Salz und 2 EL Sahne unterrühren. Zuerst 40 g Milchmädchenkaramell gründlich einrühren, dann weitere 40 g Milchmädchenkaramell hinzugeben und nochmals gründlich unterrühren. Falls das Frosting noch zu weich ist, nochmal in den Kühlschrank stellen, bis es spritzfähig ist, ohne zu verlaufen.

Für das Erdnussbutterfrosting 40 g weiche Butter mit 100 g Erdnussbutter ohne Stückchen cremig rühren. 50 g Puderzucker sieben und unterrühren, danach 3 EL Milch unterrühren.

Die beiden Frostings zusammen in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

25 g Vollmilchkuvertüre hacken. 15 g Sahne erhitzen, über die Kuvertüre geben, kurz warten und dann vorsichtig rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Etwas abkühlen, aber nicht fest werden lassen. Die Schokolade mit einem kleinen Löffel über das Frosting spritzen. Einige Crisp-Kügelchen darauf verteilen (ich habe sie im Weihnachtssortiment bei Lidl gekauft, es gibt aber auch welche von Schwartau, da heißen sie "Knusper-Perlen").

Und so sieht der Cupcake dann aufgeschnitten aus:

 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:

3 Wunderbar-Riegel

140 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

80 g weißer Zucker

80 g brauner Zucker

55 g weiche Butter

1 Ei

110 ml + 50 ml Milch

110 g Erdnussbutter ohne Stückchen

110 g Milchmädchenkaramell

2 geh. TL Kakao

 

Für das Milchmädchenkaramell-Frosting:

45 g weiche Butter

70 g Puderzucker

80 g Milchmädchenkaramell

2 EL Sahne

1 Prise Salz

 

Für das Erdnussbutter-Frosting:

40 g weiche Butter

100 g Erdnussbutter ohne Stückchen

50 g Puderzucker

3 EL Milch

 

Für die Deko:

25 g Vollmilchkuvertüre

15 g Sahne

Crisp-Kügelchen

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Aus Omas Kochbuch: Apfelkuchen

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Endlich habe ich mal wieder ein Rezept aus dem alten Kochbuch meiner Oma gemacht.

"Apfelkuchen mit Blitztortenmasse"

Das Originalrezept lautet:

6 eischwer Zucker, 4 eischwer Mehl, 2 eischwer Butter, Schale 1/2 Zitrone, 1 Teelöffel Backpulver - 2 Pfund Äpfel, 50 g Zucker

Die Äpfel werden geschält, in Schnitze geschnitten, an der breiten Seite eingekerbt, mit dem Zucker bestreut. Die Butter wird schaumig gerührt, Zucker, Eigelb, Zitrone mit schaumig gerührt, Mehl und Schnee abwechselnd leicht untergezogen. In eine bestrichene, mit Mehl bestäubte Kuchenform gibt man eine dünne Lage von der Masse, setzt die Äpfel darauf, die runde Seite nach oben und gibt den Rest des Teiges als Guß obenauf. Man kann auch den ganzen Teig in die Form geben und die Äpfel obenaufsetzen. Backzeit 3/4 - 1 Stunde.

 

Da in der Zutatenliste leider nicht erwähnt wird, wieviele Eier man benötigt und da ich nur einen kleinen Kuchen in einer 18-cm-Springform gebacken habe, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Hier meine Version:

Für eine 18-cm-Springform wird die Hälfte des Teiges einer normalen Springform benötigt. Meine Eier haben jeweils ca. 50 g gewogen.

2 Eier trennen, die Eiweiß steif schlagen. 50 g Butter schaumig rühren. 150 g Zucker, die beiden Eigelbe und die Schale 1/4 Zitrone unterrühren. 100 g Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Eischnee unterheben. Da der Teig noch recht fest war, habe ich noch 2 EL Öl untergerührt.

Den Teig komplett in eine gefettete und bemehlte 18-cm-Springform geben.

1 1/2 Äpfel (entspricht ca. 300 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und an der runden Seite mehrfach einschneiden. Die Äpfel auf die Teigmasse geben und mit etwas Zucker (ich habe insgesamt etwa 5 g benötigt) bestreuen.
Den Kuchen im vorgeheitzten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. Ich habe den Kuchen nach 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit er nicht zu dunkel wird.

In Farbe sieht der Kuchen dann so aus:

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick (für eine 18-cm-Springform, wer einen normalgroßen Kuchen backen möchte, verdoppelt die Zutaten einfach):

2 Eier
50 g Butter
150 g Zucker
Schale von 1/4 Zitrone
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 EL Öl
1 1/2 Äpfel (insgesamt ca. 300 g)
5 g Zucker
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Süße Pasta: Taglierini mit Orangensauce

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Bei Lidl gab es vor einiger Zeit aromatisierte Taglierini im Angebot - mit Orangen-, Zitronen- und Rotwein-Geschmack. Die Orangen-Taglierini haben mich quasi aus dem Regal angeleuchtet, so dass ich gezwungen war, sie zu kaufen ;o) Die Pasta ist wirklich leuchtend orange - sieht toll aus!

Und was macht man dazu? Orangensauce natürlich!

Für 4 Personen 400 g Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Währenddessen 4 Orangen auspressen. Wer - wie ich - kein Fruchtfleisch mag, kann den Saft nochmal durch ein Sieb gießen. 1 EL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und mit dem Orangensaft sowie 4 cl Balsamico Bianco ablöschen. Die Sauce ca. 5 bis 10 Minuten einköcheln lassen. 1 EL Quittengelee hinzugeben und in der Sauce unter Rühren auflösen. 200 g Schmand und 150 ml Sahne hinzugeben, den Schmand ebenfalls unter Rühren auflösen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta ist trotz des Essig relativ süß. Wer es nicht so süß möchte, lässt einfach das Quittengelee weg.

 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Pasta

4 Orangen

1 EL Zucker

4 cl Balsamico Bianco

1 EL Quittengelee

200 g Schmand

150 ml Sahne

Salz, Pfeffer

 

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