Milly07s Blog

KINDERMUND

Dorothea (5) hat bei ihrer Tante den Film »Frau Holle« gesehen. Ein paar Tage später erzählt sie im Kindergarten: »Wenn man gestorben ist, kommt man in den Himmel. Man kommt entweder zu Jesus oder zu Frau Holle. Ich möchte aber zu Frau Holle und die Goldmarie sein!«

Ein Kind hat alle Nägel vom Nagelspiel auf dem Boden verstreut. Kommt ein Vierjähriger zur Erzieherin und sagt: »Gell, wenn man da rauftritt, geht bei einem die Luft raus!«

Nico (3) braucht seit einem halben Jahr keine Windeln mehr. Trotzdem passiert es schon mal, dass ein paar Tropfen in die Hose gehen. Als es wieder einmal so ist, haut er auf sein »bestes Stück« und ruft wütend: »Mann geh weg ... ich will lieber noch einen Popo.«

Merlin (4) spielt mit seinem Papa, aber der muss jetzt zur Arbeit. Er erklärt dem beleidigten Jungen: »Ich muss doch Geld verdienen!« Da beschließt Merlin: »Wenn ich groß bin, bleib ich immer bei meinem Kind. Und hol' Geld bei der Bank, so wie Mama.«

Wir sind auf einem Familienfest und Julian (4) hat seinen guten Anzug angezogen. Nur mit der Krawatte kommt er noch nicht zurecht. Mit halb hochgezogenem Knoten kommt er in Omas Zimmer und klagt: »Oma, ich hab es genau so gemacht, wie Papa es mir gezeigt hat, aber ich hab ihn nicht hochgekriegt.«

Ein Kindergartenkind (4) sagt zu mir: »Wenn ich mal heirate muss meine Frau halb so gut sein wie du!«

Tim (5) verrichtet sein kleines Geschäft manchmal im Stehen. Diesmal hält er dabei sein Pimmelchen in der Hand und erreicht mit der anderen Hand das Klopapier nicht. Er ruft mich zur Hilfe: »Milly, gibst du mir mal ein Stück Klopapier - ich muss nämlich was Wichtiges festhalten!«

Bettina (3) sieht ihren Papa aus der Dusche kommen. Sie schaut ihn erwartungsvoll strahlend an und zeigt auf seinen Penis: »Papa Euter?!«

Lucia (5) hat mir im Sandkasten einen Kuchen gebacken. Nachdem ich so getan habe, als hätte ich etwas davon gegessen, nimmt sie ihn mir wieder weg: »Das war nur die Probierung. Jetzt kommt der in den Backofen.«

"Na Lukas, was hast du denn vom Weihnachtsmann bekommen?" fragt die Erzieherin im Kindergarten. "Eine Eisenbahn. Und du?" "Eine Kette" antwortet die Erzieherin. Lukas (4) freut sich mit: "Wow, eine Kette für's Fahrrad, das ist ja super!"

Der kleine Tim (5) singt gern das Lied »Weißt du, wieviel Sternlein stehen?« An der Stelle, an der es heißt »Gott der Herr hat sie gezählet ... « singt er : »Gott der Herr hat sieben Zähne, dass ihm auch nicht einer fehlet.«

Eric (8) macht Mathe-Hausaufgaben: 20 Kinder sollen Aufzug fahren. In den Aufzug passen sechs Personen. Eric rechnet und schreibt: »Der Aufzug fährt drei Mal!« Ich weise auf den Fehler hin: »Da sind doch noch zwei Kinder übrig!« Eric: »Die nehmen die Treppe!« Als ich das nicht akzeptiere, argumentiert er: »Aber Milly, bis der Aufzug drei Mal hoch und runter ist, sind die zwei längst oben!«

Meine Kollegin malt ein Auto und beginnt dabei mit den Reifen. Valentina (6) rät, was es werden soll: »So Brustteile?«

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DINNER FOR ONE / OTTO UND RALPH SCHMITZ

http://www.youtube.com/watch?v=BC38bo8eqZQ

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DER MENSCHLICHE KÖRPER/ OTTO WAALKES

http://www.youtube.com/watch?v=2JHu6_1VqJI

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LUSTIGE GRABINSCHRIFTEN

Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären Deine.


 

Hier liegt Amasia zur Seite ihres Mann´s begraben;

Und wo die ander´n, die bei ihr gelegen haben?

Oho - da müsste ganz allein

Für sie ein eigner Kirchhof sein.


 

Dass ich gestorben bin,

Das weißt du;

Ob ich im Himmel bin,

Das fragst du. Nicht sterben, aber im Himmel sein,

Das willst du.


 

Percha (Pustertal):

Hier ruht Herr Tobias Meier, Bürgerlicher Metzgermeister

und seine noch lebende Gattin.


 

Hier liegt Joachim Trott,

Der sich zeitlebens tot gesoffen hat.

Jetzt liegt er trocken hier.

Im Himmel gibt´s kein Bier.


 

Hier unter diesem Leichenstein

Ruht eine Jungfrau, Rosa Klein;

Sie suchte lang vergebens einen Mann;

Zuletzt nahm sie der Totengräber an.


 

Ich leb´, weiß nit, wie lang,

Ich stirb und weiß nit, wann,

Ich fahr´, weiß nit, wohin

Mich wundert, dass ich fröhlich bin.


 

Erst hab ich gesungen weit und breit:

´Zillertal, du bist mei Freud´.

Dann tat ich einen Stolperer

und fiel herab vom Olperer*.

Nun sing´ ich in der Englein Chor, Bahnbeamter Josef Mohr.

(*Olperer = mit 3476 m höchster Gipfel der Zillertaler Alpen)


 

Hier liegt der Gruber Florian,

der hat ein Leid sich angetan

indem er heftig sich erschoss

was hinterher ihn arg verdross.


 

Ihr half kein Arzt, ihr half kein Tee;

drum ging sie in die Himmleshöh`.


 

Von dem Eck da drüben

Sind schon elf Leut verschieden.

Sei so gut und mach das Dutzend voll

Hoch Tirol!


 

Für einen Rechtsanwalt Dr. Seltsam:

Hier ruht ein ehrlicher Advokat und das ist Seltsam.


 

Einem in der Ostsee Ertrunkenen:

Die Ostsee war mein kühles Bette;

Um Mittag war mein Ende nah!

Vergebens rief ich: rette, rette!

- Obgleich man mich ertrinken sah.

Drum schlief ich denn ganz ohne Pein

So nach und nach im Wasser ein.


 

Hier neben meiner Gattin ruhe einst auch mein Gebein.

Unsere Verbindung war im Leben die glücklichste,

sie werde im Grabe die engste

und in der Ewigkeit die seligste.

Ja, die Liebe bleibt und der Geist, so wie Gott,

der beides ist und beide schuf.

Daher aufwärts mit dem Blick,

künftiger Mitgenosse des Himmels,

wenn es den Kampf gilt mit dem Schicksal oder dem Tode

Der Geist ist ewig und die Tugend der Lohn.

Das Auge bricht, der Mensch steht auf,

und das Grab ist leer.


 

Grab des Dichters F. Sauter auf dem Friedhof Hemals bei Wien:

Viel genossen, viel gelitten,

Und das Glück lag in der Mitten;

Viel empfangen, nichts erworben,

Froh gelebt und leicht gestorben,

Fraget nicht nach der Zahl der Jahre

Kein Kalender ist die Bahre,

Und der Mensch im Leichentuch

Ist ein zugeklapptes Buch.

Darum, Wand´rer, zieh dich weiter,

Denn Verwesung stimmt nicht heiter.


 

In München widmete ein Mann seiner verstorbenen Frau die Worte:

Tränen können sie nicht mehr lebend machen darum weine ich.


 

Unter diesem Eisenkreuze ruhet wohlgeborgen

Der Herr Forstmeister Florian Ohnesorgen.

Er war als Jägerlateiner niemals faul

Und traf wenig mit der Büchse und mehr mit dem Maul.

Dafür haben in löblicher Bereitwilligkeit

Die Wilderer sein Revier von Hasen und Rehen befreit.

Allen christlichen Lesern zu Frommen und Nutz

Gestiftet von dem dankbaren Wildschützenverband "Jagertrutz"


 

Hier liegt begraben

die ehrsame Jungfrau J.B.

gestorben ist sie im siebzehnten Jahr,

Just als sie zu gebrauchen war.


 

Hier ruht der Apotheker Trapp

Gewogen hat er immer knapp.

Geld nahm er doch stets zu viel.

Jetzt ist er hier am Ziel.


 

Hier schläft zu keines Menschen Leid

Eine reichlich angejahrte Maid,

Die von der Wiege bis zu diesem letzten Hause

Schwätzte und zankte ohne Atempause.


 

Als Jungfrau geboren,

als Jungfrau gelebt,

als Jungfrau gestorben.

Kurz gesagt: Ungeöffnet zurück!

 


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STILBLÜTEN AUS AMTLICHEN UND PRIVATEN SCHREIBEN

  1.  

    Sehr geehrter Herr Pfarrer,
    wie sie wissen,habe ich eine Witwe geheiratet mit einer zwanzigjährigen Tochter.Die hat dann mein Vater geheiratet! mein Vater wurde also mein Schwiegersohn, meine Stieftochter meine Mutter. Als meine Frau unsern Jungen bekam, war das der Schwager meines Vaters und gleichzeitig mein Onkel (als Bruder meiner Stiefmutter). Nun hat meine Stiefmutter, die ja gleichzeitig meine Stieftochter ist, vorgestern ebenfalls einen Jungen bekommen, und der ist nun also sowohl mein Bruder als auch mein Enkel!
    Ich selbst aber bin der Mann meiner Frau und ihr Enkel (als Sohn ihres Schwiegersohnes). Meine Frau ist meine Großmutter (als die Mutter meiner Stiefmutter). Und da der Mann meiner Großmutter mein Großvater ist,bin ich nun mein eigener großvater!
    Bitte, wann kann ich mal bei Ihnen vorbeikommen?
    Markus Pfeiffer

    Wer blickt da noch durch?
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    sehr geehrter Herr Doktor!
    Sie sagten mir mehrfach während meiner Behandlung in den letzten Wochen, ich solle mich vor allen heftigen Gemütsbewegungen hüten - und dann schicken Sie mir solch eine Rechnung?!
    In heftiger Gemütsbewegung
    Simon Stauper
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    Absender: Möbelhaus Hippins
    Sehr geehrtes Brautpaar,
    Das gewünschte Ehebett "Adonis" kostet 100.-Mark, auf Abzahlung kostet es 200.- Mark . Davon ist dann die Hälfte sofort anzuzahlen.
    27. 10. 1928
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    Sehr geehrtes Finanzamt,
    ich teile ihnen hiermit mit, dass ich mich nach reiflicher Überlegung entschlossen habe,der Einkommenssteuer nicht beizutreten.
    Hochachtungsvoll
    Leonhard Zwer
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    Zeugenaussage:
    Betreff: angebliche unflätige und rohe Ausdrücke bei der Montage im Haus von Frau Maria Herbst
    Ich war bei der fraglichen Montage damit beschäftigt,den Zuleitungsdraht an den Hausanschluss anzulöten, als dem unter mir arbeitendem Johannes Küppers etwas von der glühenden Lötmasse von dem Kolben zwischen Hals und Kragen tropfte. Darauf rief Küppers mir zu:
    "Lieber Manfred, könntest du dich nicht etwas in Acht nehmen?"
    Hochachtend
    Manfred Schulzel
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    Aufsatz
    In welchem Jahrhundert möchte ich leben?
    In der Regierungszeit von Karl dem Großen. Dann bräuchte ich alles nicht mehr lernen , was nachher passierte.
    ________________________________________________________________________________ ______________________________________________
    Sehr geehrte Fabrik!
    Ich habe eine Packung Ihrer Weihnachtskerzen im Sonderverkauf erstanden mit der Aufschrift" fehlerhaft".
    das war aber eine Untertreibung, sie hatten ja überhaupt keine Dochte!
    Anna Wenz
    ________________________________________________________________________________ _____________________________________________
    Aus einem Aufsatz.
    Das mit den Bienen und Blüten verstehe ich nicht. Wer wird denn dabei schwanger?

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