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Archiv für Oktober 2012

Der lange Weg vom frischen Tintenfisch zum Tintenfischsalat

21.10.2012 / 16:50

Heute zeige ich Euch einmal, wie ich frischen Tintenfisch verarbeite.
Es braucht schon seine Zeit, ich mache es aber fast immer so, da mir die Gerichte mit fertig gesäubertem, gefrostetem Tintenfisch einfach nicht so gut schmecken.

6 Stück habe ich gekauft

Hier könnt Ihr einen davon sehen

als erstes gehe ich mit einer geschlossenen Schere in den Tintenfisch und löse die Fangarme und Innereien und ziehe diese dann her raus

nun schaut der Tintenfisch so aus

jetzt nehme ich den unteren Teil und entferne die Haut. Mit einem Messer dar runter fahren. Nun kann man sie ganz leicht abziehen

dann schneide ich die Tube auf und entferne noch letzte Eingeweidereste

als nächstes befasse ich mich mit den Fangarmen

erst einmal schneide ich die Eingeweide ab, bevor ich die irgendwie verletzte und alles rausläuft.....das finde ich nicht so toll...

nun schneide ich den Kopf mit den Augen ab

stülpe die Fangarme auf, so dass man das Maul sehen kann (das kleine Spitze in der Mitte)

das Teil kann ich jetzt einfach mit dem Finger her raus drücken -oben auf dem Teller zu sehen-

Jetzt müssen die Fangarme noch ordentlich gesäubert werden. Einen Teil der dunklen Haut entferne  ich noch und dann nehme ich die Fangarme und streife sie immer wieder zwischen Daumen und Zeigefinger unter laufendem Wasser ab. Das muss sein, da die Saugnäpfe einen kleinen harten Ring haben, der entfernt werden muss. Auf dem folgenden Foto sind 3 Stück unten auf dem Teller zu sehen.

und auf diesem Foto sind sie noch besser zu erkennen

Nun schneide ich den Tintenfisch incl. der Fangarme in mundgerechte Stücke, erhitze in einer Pfanne Olivenöl, gebe Chiliflocken dazu und brate das Ganze an

der Tintenfisch sondert recht viel Flüssigkeit ab. Ich lasse den Tintenfisch ca. 15 Minuten bei offener Pfanne köcheln

Gewürzt habe ich mit etwas Rauchsalz

weitere 15 Minuten köchelt das ganze jetzt noch mit einem schräg gestellten Deckel und schaut dann so aus

In einer extra Pfanne lasse ich 4 in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen bräunen -aufpassen, damit sie nicht verbrennen-
diese werden dann auf etwas Küchenkrepp entfettet.

Eine kleine Zwiebel schäle ich, würfele sie fein und gebe sie in eine Schüssel, in die ich 3 EL Obstessig, 8 EL Wasser und einen Spritzer Stevia gegeben habe. In diese Salatsoße gebe ich den noch warmen Tintenfisch und vermenge Alles gut. Bitte ca. 1/2 Stunde ziehen lassen.

Kurz vor dem Essen noch Petersilie (fein gehackt) untermengen und mit den Knoblauchchips garnieren

Das Rezept werde ich wieder in die CK-Datenbank einstellen.

Guten Appetit

Pustakraut milchsauer eingelegt

18.10.2012 / 14:23

Heute will ich Euch einmal zeigen wie ich mein Pustakraut eingelegt habe.

Zutaten:

1 Weißkohl

2 Möhren

4 Zwiebeln

7 Knoblauchzehen

5 Spitzpaprika (noch nicht ausgereift)

17 kleine unreife Tomaten

Salz Senfkörner Kümmelkörner Dillsamen Lorbeerblätter

 

Zubereitung:

Kraut extra in eine Schüssel hobeln

 

Möhren schälen und fein stifteln (geht sehr gut mit einem Börner-Hobel)

Zwiebeln und Knoblauch schälen in feine Scheiben hobeln. Paprika halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Tomaten vom Stielansatz befreien und in dünne Scheiben hobeln

 

jetzt habe ich das Kraut extra in einem Topf gestampft, immer etwas Salz und Kümmel dazu gegeben. Ich habe so lange gestampft, bis sich ordentlich Flüssigkeit gebildet hat

 

nun habe ich die anderen Zutaten (Möhre, Zwiebel usw.) sowie die Senfkörner, die Dillsamen und die Lorbeerblätter mit in den Topf gegeben, alles gut vermischt und weiter gestampft.

 

Jetzt wurde alles in Gläser gefüllt,und  in den Gläsern noch einmal Alles fest gestampft

 

Hier sind einmal die Gewürze, die ich verwendet habe.

Insgesamt hatte ich 2.538 g Pustakraut und habe für die Menge 20 g Salz genommen.

 

Durch das Stampfen hatte ich genügend Flüssigkeit und musste kein weiteres Salzwasser dazu geben. Das ist auf nachfolgendem Bild gut zu erkennen.

 

Nun habe ich die Gläser mit einem Stück Folie abgedeckt und zugeschraubt und hoffe, dass ich in ca. 6 Wochen leckeres Pustakraut habe. Die Gläser stehen nun erst einmal einige Tage in einer Schüssel in der Küche und kommen dann in den kühlen Vorratsraum.

Das Rezept dazu stelle ich auch noch in die CK-Datenbank.

 

 

 

 

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