dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Dampfnudeln nach Eberhofer-Oma Art

09.02.2017 / 22:58

Dieses Dampfnudelrezept kommt nicht von meiner, sondern von der Eberhofer Oma aus dem Buch zu Dampfnudelblues. Meine eigene Oma hat zwar auch immer legendäre Dampfnudeln gemacht, teilweise sogar ganz gesund mit Vollkornmehl dabei, aber das Rezept hab ich mir leider nie aufgeschrieben. Von der schon bei den Maultaschen erwähnten Gaby hab ich ein Rezept für Dampfnudeln in der Mikrowelle, das ich auch gerne so gemacht habe, auch wenn es wenig bayrisch-traditionell so ist ;-) Das hat aber den Nachteil, dass es keine Kruste produziert, wohingegen hier die Kruste halt das anspruchsvolle und leckere ist...darum muss ich das wohl auch nochmal besser machen! Aber lecker war's schon, vor allem auch die unklassischen mit der Schokolade drin :8)


Zutaten für 7 Dampfnudeln mit Vanillesoße:

30 g Butter

20 g Hefe

250 g Mehl

125 ml Milch, 3,8% Fett

1 Ei

Salz

20 g / 1 EL Zucker

150 ml Milch, 3,8% Fett oder Wasser

20 g / 1 EL Zucker

40 g Butter

n.B. Schokolade für die Füllun

n.B. Kirschen dazu 


Vanillesoße:

250 ml Milch, 3,8% Fett

1 Vanilleschote

70 g Zucker

2 Eigelb

1 EL Mehl

1 EL Milch


Nährwert: 380 kcal/Dampfnudel mit Soße (eigentlich noch viel weniger, weil ich das Ei im Hefeteig vergessen hatte und ein großer Teil der Kalorien verbrannt im Topf zurück blieb...aber so wäre es, wenn man es richtig macht!)


Zubereitung: 

Die Milch erwärmen (ca. 30 s bei 500 W in der Mikrowelle), die Butter ebenfalls schmelzen. Mehl in einer großen Rührschüssel abwiegen. Einen Vorteig aus Hefe, Zucker und Milch in einer Mehl-Mulde anrühren.

Salz, Ei und Butter hinzufügen und zu einem Teig verkneten, ich hab das mal fein mit der KitchenAid gemacht und nicht mit einem Holz-Kochlöffel, wie die Eberhofer-Oma. Bei aller Liebe...und das Ei hab ich leider vergessen. :-O

Den fertigen Teig gehen lassen, laut Eberhofer-Oma 2 h, wenn man Eile hat wie wir, reichen auch 45 min im Backofen bei 60°C.

In jedem Fall sollte der Teig nachher etwa das doppelte Volumen haben!

Den gegangenen Teig zusammen schlagen und in 7 Teile schneiden (meine waren etwas ungleichmäßig).

Die Teile zu Kugeln schleifen, nach Belieben in die kleineren Teigteile ein oder zwei Stücke Schokolade einhüllen. Voll garnicht klassisch, aber ich finde, fast alles wird mit Schokolade besser, und dachte, ich probiere das mal aus, die Omas mögen es mir verzeihen!

Die Kugeln nochmals mit einem Küchentuch abdecken und laut Eberhofer-Oma eine Stunde, laut mir eher 10 min, bis der Topf so weit war, gehen lassen. 

Milch, Zucker und Butter in einem Topf mit Glasdeckel erhitzen.

Dann die Dampfnudeln hinein geben, die eine mit der Falte oben ist mir leider bein reinlegen umgekippt ;-)

Den Deckel auflegen und nach Eberhofer-Oma Trick ein nasses Geschirrtuch um die Deckelkante wickeln, damit auch ja kein Dampf entkommen kann. Wir hatten den Topf auf zu großer Flamme, darum ist uns auch die gute Kruste recht angebrannt, nächstes Mal würde ich eher eine mittlere bis niedrige Stufe wählen!

Für die Vanillesoße die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark und die Schote in die Milch geben, beides zusammen aufkochen.

Unterdessen Zucker, Eigelb und Mehl mit der Milch verrühren. 

Derweil mal wieder zu den Dampfnudeln gucken, die durch den Glasdeckel halbwegs sichtbar sind, aber keinesfalls den Deckel öffnen, damit sie nicht zusammen fallen.

Unsere Dampfnudeln waren schon nach 7 Minuten so weit, dass es zum einen das versprochene Prasseln zu hören gab, es zum anderen aber auch leicht angebrannt roch. Eigentlich hätte sich das Prasseln dann nach 15 Minuten erst einstellen sollen, also mussten wir sie etwas früher vom Feuer nehmen. 

Die kochende Milch vom Herd ziehen, die Vanilleschote entfernen, die Eigelb-Masse unterrühren und unter Rühren aufkochen. Auch nicht ganz die Eberhofer-Oma Variante, mach ich bei Pudding oder Soßen mit Ei aber immer so, weil es so relativ idiotensicher ist, dass einem das Eigelb nicht ausflockt :-)

Das waren also unsere fertigen Dampfnudeln, wahrscheinlich sind sie auch durch die zu große Hitze oben etwas eingerissen (bzw. eine hatte ja die Nahtstelle oben). 

Die Dampfnudeln mit Vanillesoße und nach Belieben ein paar Kirschen servieren. 

Dazu passt hervorragend, wie wir festgestellt haben, ein Heidelbeerwein ;-)

Die Dampfnudeln hatten schon eine hübsche Kruste, aber sie war halt zu etwas dunkel und das meiste der Kruste verblieb im Topf und konnte erst durch drei mal mit Natron aufkochen wieder entfernt werden ;-)

Das ist noch eine der Schoko-Dampfnudeln, und sie war mindestens so lecker, wie sie aussieht! Ich werde mich definitiv nochmal dran versuchen und auch mal gucken, ob ich das Rezept von MEINER Oma nicht noch irgendwo auftreiben kann :-)

Wolkenbrot oder Cloud Bread

30.01.2017 / 10:36

Wolkenbrot oder Cloud Bread, ein praktisch Kohlenhydrat-freies, proteinreiches und kalorienarmes "Brot" aus Ei, Frischkäse und Backpulver, habe ich schon mehrfach auf Pinterest gesehen und mich schon länger gefragt, ob es was kann. Nun habe ich es ausprobiert und bin begeistert! Es schmeckt schon etwas mehr nach Omelette als nach Brot, aber es funktioniert gut als Fladenbrot-Ersatz (wenn wir ehrlich sind, hat Brot ja auch nicht so viel krassen Eigengeschmack) und hat halt einfach schön wenig Kalorien/Kohlenhydrate und relativ viel Eiweiß. Vor allem mit Salz und Kräutern finde ich es super lecker! :8) Wahrscheinlich könnte man es auch mit Nutella genießen, aber das wäre natürlich irgendwie unlogisch ;-)


Zutaten für 6 Brote:

3 Stück Ei, vom Huhn

3 EL/100 g Frischkäse leicht, elite, 4% Fett

1 gestr. TL/6 g Backpulver

1 Pr. Salz

n.B. grobes Salz, Kräuter


Nährwert: 56 kcal pro Brot


Zubereitung:

Den Ofen auf 150°C vorheizen und die Eier trennen. 

Die Eiweiß mit dem Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts steif schlagen. Eigelbe, Frischkäse und Backpulver verrühren. 

Den Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Die Masse mit einem Teigschaber in 6 Ovale auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen, nach Belieben mit Kräutern und Salz bestreuen, ich mache das immer bei der Hälfte der Brote, damit ich die anderen süß mit Marmelade etc. essen kann. 

Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C ca. 20-25 Minuten backen, dabei ergeben sich manchmal Risse und damit eine Wolken-förmige Struktur, der das Brot seinen Namen verdankt!

Die mit Salz und Kräutern schmecken mir auch einfach so, aber Wurst oder Käse passt auch gut dazu. 

Hier wird das Brot sogar als Ersatz für ein Burgerbrötchen benutzt, und das sieht ziemlich lecker aus!

Guten Appetit!

 

Carob-Kirsch-Mini-Muffins

19.01.2017 / 17:05

Ich hatte ja schon mal Carob-Muffins gebacken und hatte neulich mal wieder Lust drauf, statt Bananen habe ich dieses Mal Kirschen verwendet (auch weil von den Protein-Muffins gerade welche übrig waren ;-)). Carob ist eine gesündere, fettarme Alternative zu Kakao (u.a. ohne Koffein, und mit 300 kcal pro 100 g statt 357 kcal wie Kakao hat, auch kalorienärmer), allerdings hat Kakao dafür auch mehr Eiweiß als Carob, welches seine Kalorien statt aus Fett und Eiweiß wie der Kakao hauptsächlich aus Kohlehydraten besteht. Mit Kakao statt Carob funktioniert das Rezept natürlich auch!


 Zutaten für 24 (große) Mini-Muffins und 4 Muffins: 

100 g Zucker

1/2 TL Zimt

1/4 TL Salz

1 TL Vanille-Extrakt
200 g Schattenmorellen, Kirschen

 

Nährwert: 94 kcal pro Minimuffin, etwa das doppelte pro normaler Muffin


Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen. Die Muffinformen mit Papierförmchen auslegen.

Die Zutaten für die Muffins abmessen und alles außer den Kirschen verrühren, zuletzt die Kirschen unterheben.

 

Den Teig mit Löffel und Teigschaber in die Förmchen füllen.

Die Muffins (je nach Größe) ca. 20 min backen, Stäbchenprobe machen.

Ich hatte sogar etwas Teig in eine Hälfte der Todesstern-Eiswürfelform gefüllt, der kam eigentlich auch ganz gut raus! :-)

Durch die Kirschen sind die Muffins sehr saftig.

Guten Appetit!

Protein-Muffins mit Heidelbeeren oder Kirschen

10.01.2017 / 22:30

Diese Protein-Muffins ohne Fett, ohne Mehl und ohne Zucker (in den Zutaten) habe ich mir im Zuge einer gesünderen Ernährung und Diät beim Fettlogik-Blog (den ich übrigens sehr empfehlen kann) abgeschaut, wo es eigentlich im Backofen gebackene Waffeln waren. Ich backe und esse sie recht oft, vor allem wenn ich Sport mache, und sie helfen mir, trotz kalorien-reduzierter Ernährung meinen Eiweißbedarf gut abzudecken. Natürlich schmecken sie etwas weniger lecker als normale Muffins, aber dafür haben sie auch nur 100 kcal und 12 g Eiweiß pro Stück. :8) Die Süße kommt dabei nur von den Früchten, was mir gut schmeckt, man könnte aber auch Süßstoff hinzufügen.

 


Zutaten für 6 Muffins:

3 Stück Ei, vom Huhn

150 g Speisequark, Magerstufe oder 100 g Frischkäse Fitline 0,2% Fett, natur

45 g Portion Protein 90 Shake, Vanille

150 g Heidelbeeren, frisch oder 150 g Schattenmorellen, Kirschen

n.B. Süßstoff 


Nährwert: 93/100 kcal pro Heidelbeer/Kirsch Muffin (und knapp 13 g Eiweiß!)


Zubereitung:

Heidelbeeren ggf. auftauen oder Kirschen abtropfen lassen, den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Quark, Proteinpulver und Eigelb verrühren. 

Den Eischnee unter die Quark-Masse heben, dann die Heidelbeeren oder Kirschen unterheben.

Die Masse auf 6 Muffinförmchen verteilen, oder ein doppeltes Rezept machen, dann passt 1 Glas Kirschen mit 350g Kirschen ganz gut, und gleich 12 Muffins backen. 

Ich benutze immer meine Silikonformen, in denen die Muffuns garnicht ankleben, bei normalen Muffin-Blechen am besten Papier-Förmchen benutzen!

Die Muffins bei 180°C ca. 20 min goldgelb backen. 

Wegen dem hohen Ei-gehalt gehen die Muffins stark auf; wenn man sie etwas stehen lässt, nachdem man sie aus dem Backofen geholt hat, senken sich die "Muffin-Tops" wieder ab ;-)

 Sie halten sich gut einige Tage, am besten in einer Tupperdose im Kühlschrank.

Die Kirsch-Variante mit 300 g Kirschen schaut ganz ähnlich aus (bis auf den Fakt, dass bei 12 Muffins auch die Rosenform dran kommt ;-))

Das nächste Mal würde ich aber das ganze Glas Kirschen, also 350 g,  in die Muffins geben, damit sie ein bisschen süßer und noch leckerer sind!

Einmal habe ich auch versucht, die Muffins mit Äpfeln zu machen, aber Kirschen und Heidelbeeren fand ich wesentlich besser.

Guten Appetit und gutes Vorsätze einhalten! ;-)

Chia-Quinoa-Pudding mit Obst

07.01.2017 / 16:53

Chia kenne ich ja schon seit den Müsliriegeln, aber in letzter Zeit kombiniere ich es auch gerne mit Quinoa, meist für ein leckeres, kalorienarmes und eiweißreiches Frühstück. :8) Der Pudding macht sich aber auch gut als Dessert! Da man ihn so praktisch vorbereiten kann und er sich auch mindestens einige Tage im Kühlschrank hält, kann man ihn sehr praktisch auf Vorrat anlegen und dann mit frischem Obst servieren. Ich hatte selbstgepflückte, tiefgefrorene Blaubeeren aufgetaut und einen Apfel, eine Banane und einen Granatapfel aus der Bio-Kiste damit kombiniert, aber auch Kirschen aus dem Glas oder TK Himbeeren wären lecker dazu!


 

 

Zutaten für 4 Portionen:

160 g Quinoa, gekocht (entspricht ca. 55 g ungekochtes Quinoa)
40 g Chia Samen
Beutel Vanillin-Zucker (8g)

300 ml Mandel-Drink (alternativ Milch, dann natürlich nicht mehr vegan und mehr kcal)

 

Nährwert: 115 kcal pro Portion

 

 

Zuerst das Quinoa kochen, ich mache das immer vorab in größeren Mengen in der Mikrowelle wie hier beschrieben, weil ich das am praktischsten finde. Für meine Mikrowellen-Glasschüssel passt 1 Tasse Quinoa, das sind genau 250 g, mit 2 Tassen Wasser, also 500 ml, perfekt. 

Das Quinoa mit kaltem Wasser waschen und eventuelle Steinchen oder dunkle Körner entfernen, das Wasser so gut es geht abgießen und dann das Kochwasser, also 2 Tassen, hinzufügen. In einem Mikrowellen-festen Glasgefäß mit Deckel auf der höchsten Stufe 3 Minuten kochen, die Schale 1 Minute lang stehen lassen, umrühren, und nochmals 3 Minuten kochen. Vorsicht, das Quinoa ist dann sehr heiß und der entweichende Dampf auch, also besser noch etwas stehen lassen. Etwaiges übriges Wasser abgießen. Auf dem folgenden Bild habe ich versehentlich 500 g Quinoa gekocht, was leider doppelt so viel war, wie in die Mikrowellenschale passte...das hat dann eine Weile gereicht!

Das Chia mit dem Mandeldrink in ein großes Schraubglas (mindestens 500 ml) füllen und mit dem Mandeldrink aufgießen und mehrmals umrühren, da das Chia gerne zusammen klebt. Den Vanillezucker und das gekochte Quinoa hinzufügen und mindestens 2 h oder über Nacht kalt stellen und quellen lassen. 

Vor dem Servieren das Obst ggf. klein schneiden, oder auftauen lassen. 

Für das Schälen des Granatapfels fand ich dieses Video sehr hilfreich!

Das Obst abwechselnd mit dem Chia-Quinoa-Pudding in ein Glas schichten.

Das Glas zum Abschluss mit Obst garnieren. 

 Bei durchsichtigen Gläsern sieht man an der Seite hübsch den Verlauf ;-)

Statt Mandel-Drink kann auch Milch, Soja-Milch oder Fruchtsaft verwendet werden, in Kombination mit gelben Säften schaut die Masse allerdings irgendwie weniger hübsch aus, finde ich ;-) Schmeckt aber trotzdem lecker und ist gesund! 

Einen proteinreichen und gesunden Start ins Neue Jahr, Euch allen ;-)

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