dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Protein-Muffins mit Heidelbeeren oder Kirschen

10.01.2017 / 22:30

Diese Protein-Muffins ohne Fett, ohne Mehl und ohne Zucker (in den Zutaten) habe ich mir im Zuge einer gesünderen Ernährung und Diät beim Fettlogik-Blog (den ich übrigens sehr empfehlen kann) abgeschaut, wo es eigentlich im Backofen gebackene Waffeln waren. Ich backe und esse sie recht oft, vor allem wenn ich Sport mache, und sie helfen mir, trotz kalorien-reduzierter Ernährung meinen Eiweißbedarf gut abzudecken. Natürlich schmecken sie etwas weniger lecker als normale Muffins, aber dafür haben sie auch nur 100 kcal und 12 g Eiweiß pro Stück. :8) Die Süße kommt dabei nur von den Früchten, was mir gut schmeckt, man könnte aber auch Süßstoff hinzufügen.

 


Zutaten für 6 Muffins:

3 Stück Ei, vom Huhn

150 g Speisequark, Magerstufe oder 100 g Frischkäse Fitline 0,2% Fett, natur

45 g Portion Protein 90 Shake, Vanille

150 g Heidelbeeren, frisch oder 150 g Schattenmorellen, Kirschen

n.B. Süßstoff 


Nährwert: 93/100 kcal pro Heidelbeer/Kirsch Muffin (und knapp 13 g Eiweiß!)


Zubereitung:

Heidelbeeren ggf. auftauen oder Kirschen abtropfen lassen, den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Quark, Proteinpulver und Eigelb verrühren. 

Den Eischnee unter die Quark-Masse heben, dann die Heidelbeeren oder Kirschen unterheben.

Die Masse auf 6 Muffinförmchen verteilen, oder ein doppeltes Rezept machen, dann passt 1 Glas Kirschen mit 350g Kirschen ganz gut, und gleich 12 Muffins backen. 

Ich benutze immer meine Silikonformen, in denen die Muffuns garnicht ankleben, bei normalen Muffin-Blechen am besten Papier-Förmchen benutzen!

Die Muffins bei 180°C ca. 20 min goldgelb backen. 

Wegen dem hohen Ei-gehalt gehen die Muffins stark auf; wenn man sie etwas stehen lässt, nachdem man sie aus dem Backofen geholt hat, senken sich die "Muffin-Tops" wieder ab ;-)

 Sie halten sich gut einige Tage, am besten in einer Tupperdose im Kühlschrank.

Die Kirsch-Variante mit 300 g Kirschen schaut ganz ähnlich aus (bis auf den Fakt, dass bei 12 Muffins auch die Rosenform dran kommt ;-))

Das nächste Mal würde ich aber das ganze Glas Kirschen, also 350 g,  in die Muffins geben, damit sie ein bisschen süßer und noch leckerer sind!

Einmal habe ich auch versucht, die Muffins mit Äpfeln zu machen, aber Kirschen und Heidelbeeren fand ich wesentlich besser.

Guten Appetit und gutes Vorsätze einhalten! ;-)

Chia-Quinoa-Pudding mit Obst

07.01.2017 / 16:53

Chia kenne ich ja schon seit den Müsliriegeln, aber in letzter Zeit kombiniere ich es auch gerne mit Quinoa, meist für ein leckeres, kalorienarmes und eiweißreiches Frühstück. :8) Der Pudding macht sich aber auch gut als Dessert! Da man ihn so praktisch vorbereiten kann und er sich auch mindestens einige Tage im Kühlschrank hält, kann man ihn sehr praktisch auf Vorrat anlegen und dann mit frischem Obst servieren. Ich hatte selbstgepflückte, tiefgefrorene Blaubeeren aufgetaut und einen Apfel, eine Banane und einen Granatapfel aus der Bio-Kiste damit kombiniert, aber auch Kirschen aus dem Glas oder TK Himbeeren wären lecker dazu!


 

 

Zutaten für 4 Portionen:

160 g Quinoa, gekocht (entspricht ca. 55 g ungekochtes Quinoa)
40 g Chia Samen
Beutel Vanillin-Zucker (8g)

300 ml Mandel-Drink (alternativ Milch, dann natürlich nicht mehr vegan und mehr kcal)

 

Nährwert: 115 kcal pro Portion

 

 

Zuerst das Quinoa kochen, ich mache das immer vorab in größeren Mengen in der Mikrowelle wie hier beschrieben, weil ich das am praktischsten finde. Für meine Mikrowellen-Glasschüssel passt 1 Tasse Quinoa, das sind genau 250 g, mit 2 Tassen Wasser, also 500 ml, perfekt. 

Das Quinoa mit kaltem Wasser waschen und eventuelle Steinchen oder dunkle Körner entfernen, das Wasser so gut es geht abgießen und dann das Kochwasser, also 2 Tassen, hinzufügen. In einem Mikrowellen-festen Glasgefäß mit Deckel auf der höchsten Stufe 3 Minuten kochen, die Schale 1 Minute lang stehen lassen, umrühren, und nochmals 3 Minuten kochen. Vorsicht, das Quinoa ist dann sehr heiß und der entweichende Dampf auch, also besser noch etwas stehen lassen. Etwaiges übriges Wasser abgießen. Auf dem folgenden Bild habe ich versehentlich 500 g Quinoa gekocht, was leider doppelt so viel war, wie in die Mikrowellenschale passte...das hat dann eine Weile gereicht!

Das Chia mit dem Mandeldrink in ein großes Schraubglas (mindestens 500 ml) füllen und mit dem Mandeldrink aufgießen und mehrmals umrühren, da das Chia gerne zusammen klebt. Den Vanillezucker und das gekochte Quinoa hinzufügen und mindestens 2 h oder über Nacht kalt stellen und quellen lassen. 

Vor dem Servieren das Obst ggf. klein schneiden, oder auftauen lassen. 

Für das Schälen des Granatapfels fand ich dieses Video sehr hilfreich!

Das Obst abwechselnd mit dem Chia-Quinoa-Pudding in ein Glas schichten.

Das Glas zum Abschluss mit Obst garnieren. 

 Bei durchsichtigen Gläsern sieht man an der Seite hübsch den Verlauf ;-)

Statt Mandel-Drink kann auch Milch, Soja-Milch oder Fruchtsaft verwendet werden, in Kombination mit gelben Säften schaut die Masse allerdings irgendwie weniger hübsch aus, finde ich ;-) Schmeckt aber trotzdem lecker und ist gesund! 

Einen proteinreichen und gesunden Start ins Neue Jahr, Euch allen ;-)

Pizza-Zupf-Glücksschweinchen

07.01.2017 / 15:04

Zu Silvester war ich dieses Jahr auf einer Party mit mediterranem Mitbring-Buffet und dachte daher an Pizza-Zupf-Brot, und weil Glücksschweinchen zum neuen Jahr ja nie fehlen dürfen, gab es eine Kombination von beidem. Dieses Mal wollte ich auch Tomatensoße in den Schweinchen haben, was aber etwas tricky ist und gerne mal dazu führt, dass die Schweinchen Tomatensoße "bluten". Die meisten fand ich aber trotzdem sehr niedlich! Die Pfefferkörner kann man auch ganz gut mitessen; wenn man es verträgt, passt es eigentlich ganz gut dazu. Ein Frohes Neues Jahr Euch allen! Bleibt gesund und schweinderlglücklich, und haltet die Öhrchens steif!

 


 


Zutaten für 16 Pizza-Schweinchen:

900 g Pizzateig, Rezept für 2 Bleche aus:

600 g Mehl

2 P. Trockenhefe (14 g)

300 ml Wasser

2 TL Zucker

1 TL Salz

4 EL Olivenöl


16 Salamischeiben

100 g Mozzarella

etwas Pizzaiola oder Tomatensoße

32 Pfefferkörner für die Augen

16 Zahnstocher


Zubereitung:

Mehl, Hefe, Zucker und Salz vermischen, alles zu einem glatten Teig kneten, ich ziehe dafür die Küchenmaschine der Hand vor. Das Olivenöl erst gegen Ende unterkneten.

Den Teig abgedeckt für 60 min gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat, dann den Mozzarella in 16 Würfel schneiden.

Den Teig in 16 Stücke teilen und etwas Teig für die 16 Nasen abnehmen. Jedes Teilstück flach drücken, einen Teelöffel Pizzaiola darauf geben, eine Scheibe Salami um einen Würfel Mozzarella wickeln und die Teigtasche so zusammen drücken, dass sich eine runde Kugel ergibt.

Die Kugel etwas rund schleifen, so dass die Nahtstelle unten ist. Mit den Fingerspitzen die Öhrchen formen und die Pfefferkörner für die Augen tief ins Schweinchen drücken. Für die Nasen jeweils eine kleine Kugel aus dem übrigen Teig formen, flach drücken, mit etwas Wasser ankleben und dann einen halb durch gebrochenen Zahnstocher hinein stecken. Der Trick für die Nasenlöcher ist, die Zahnstocher mit zu backen, damit die Löcher offen bleiben, das funktioniert sehr gut!

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Schweinchen ca. 35 min backen. Da, wo der Teig vorher dünn war, sind die Schweinchen etwas aus der Form gelaufen, aber insgesamt haben sie schon ganz ordentlich gehalten und die Tomatensoße macht das ganze schon saftiger!

 Die Schweinchen mit der übrigen Pizzaiola servieren. 

 Zum Transport kann man die Schweinchen in eine Tupperdose packen. 

Ein Schweinchen-Glückliches Neues Jahr Euch allen! Bleibt gesund und fröhlich!

Pizza-Brotsticks mit Oliven-Tapenade

30.11.2014 / 21:31

Als ich dieses Jahr in Istanbul war, gab es dort als Vorspeise eine super leckere Oliven-Tapenade zum Dippen mit Brot, die ich vor kurzem als Vorspeise zum Pasta-Essen (natürlich mit selbstgemachter Pasta) serviert habe. Als ich die Hefeteigsterne zum Sternschnuppen-Gucken gebacken hatte, habe ich nicht aufgepasst und die Teigmenge zwei mal verdoppelt, darum hatte ich 2 mal 250 g Hefeteig eingefroren. Eine Packung davon durfte über Nacht auftauen und wurde morgens zu den leckeren Pizza-Brot-Sticks verarbeitet, die es in USA wohl bei Pizza Hut als Vorspeise gibt. Dazu gabs ein bisschen Pizzaiola und Tapenade zum Dippen und außerdem ein paar Feigen-Gorgonzola Amuse Geulles und Aperol Spritz an der Bar Nadine ;-)


Zutaten für zwei Bleche:

300 ml lauwarmes Wasser

1 Würfel Hefe

1 TL Zucker

500 g Mehl

2 TL Salz

Gewürze, z.B.:

1 EL Parmesan

1 TL Knoblauch

1 TL Oregano/Majoran

1 TL Rosmarin


Für die Tapenade:
200 g schwarze Oliven, am Besten ohne Kern
1 EL Kapern 
2 Sardellenfilets (Anchovis)
Oregano 
Pfeffer
60 ml Olivenöl

Rosmarinzweig zum Dekorieren

Zubereitung:

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Olivenöl bestreichen. Einen Hefeteig aus den Zutaten kneten und halbieren bzw. den tiefgefrorenen Hefeteig auftauen lassen.

Den Teig auf das Backpapier geben und mit geölten Fingern auf Blechgröße ausziehen oder ausrollen. Mit einem Messer oder Pizza-Roller in Streifen schneiden, dann längs in der Mitte durchschneiden. Abdecken und etwas gehen lassen, derweil den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Gewürze in einer kleinen Schüssel mischen. Den Teig mit Olivenöl bestreichen und mit den Gewürzen bestreuen.

Ca. 25 min goldbraun backen, ggf. noch zusammenhängende Sticks voneinander lösen.

Für die Tapenade die Oliven, falls nötig, entkernen, sonst grob schneiden.

Die Kapern und die Sardellen abtropfen lassen.  Alle Zutaten pürieren und genug Olivenöl zugeben, bis eine streichfähige Masse entsteht. Die Tapenade mit den Sticks und allem anderen zusammen zum Aperitif an der Bar Nadine servieren ;-)

Die Tapenade lässt sich auch sehr gut portioniert in Eiswürfelformen einfrieren und portionsweise auftauen! Außerdem schmeckt sie legendär zu Avocado :8)

Mamas Lieblings-Streuselkuchen mit Schoko-Buttercreme

23.11.2014 / 15:54

Vor einiger Zeit erzählte meine Mama eine Geschichte aus ihrer Jugend über einen Kuchen wie diesen, so dass ich fand, dass das doch ein super Kuchen zum Geburtstag wäre. Meine Oma hat wohl früher, wenn es schnell gehen musste, einen Streuselkuchen beim Bäcker gekauft, das muss ein riesiges Ding gewesen sein mit 30 cm Durchmesser. Der Kuchen wurde dann waagrecht durchgeschnitten und mit Schoko-Buttercreme mit Nüssen gefüllt, z.B. anlässlich des Besuchs des amerikanischen Chefs meines Opas. Meine Mama fand ihr Stück dann so lecker und es war noch was da, also hat sie nach einem zweiten Stück gefragt, obwohl sie wusste, dass sie danach Ärger kriegt, aber vor dem Besuch würden die Eltern nicht schimpfen, also gab's das zweite Stück, es wurde genossen und als der Besuch weg war, gab's die Schimpfe. Da sieht man mal wieder, wie ähnlich wir uns sind, die Mama und ich. :8) Happy Birthday!

 

 


 

Zutaten für 2 Kuchen, 24 und 26 cm:

Für den Boden:

600 g Mehl

30 g Hefe200 ml warme Milch

130 g Zucker

100 g Margarine

50 g Butter

1 Pr. Salz


Zum Bestreichen:

2 EL Milch


Für die Streusel:

350 g Margarine (laut Rezept halten die Streusel die Form besser mit Margarine als mit Butter)

250 g Zucker

Zimt

Vanille

450 g Mehl


Zum Bestreichen:

125 ml heiße Milch

60 g Butter


Für die Buttercreme:

500 ml Milch

1 P. Schokoladenpudding oder 40 g Speisestärke und 10 g Kakao

2 EL Zucker

100 g Schokolade


Zubereitung:

Da ich noch nie Streuselkuchen gebacken hatte, habe ich mich an einen Kuchen meiner Freunde Antje und Matthias erinnert, die gerne einen legendären Thüringischen Butterkuchen backen. Antje hat mir das Rezept gegeben und es lässt an Geschmacksträgern nichts zu wünschen übrig, wie Ihr in der Zutatenliste oben sehen könnt!

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken, die Hefe in die Mulde bröckeln und mit der warmen Milch vermischen, einen Vorteig anrühren und ca. 15 min gehen lassen. Die übrigen Zutaten bis zum Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine abgedeckte Schüssel geben und ca. 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Für die Streusel die Zutaten vermischen und mit den Knethaken des Rührgeräts verrühren. 

Weil der Teig sehr weich war, habe ich den Streuselteig in den Kühlschrank gestellt.

Den aufgegangenen Hefeteig durchkneten und auf die beiden Springformen verteilen. 

Den Teig mit den Händen in die Form drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. 

Jeden Hefeteig jeweils mit 1 EL Milch bestreichen.

Den Streuselteig aus dem Kühlschrank holen und von Hand Streusel zupfen und die Kuchen damit belegen.  

Das ergibt eine ziemlich dicke Streuselschicht!

Beide Kuchen zusammen bei 180°C ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen. Die Kuchen noch heiß mit der Butter, aufgelöst in der heißen Milch, bestreichen.

Den Kuchen waagrecht durchschneiden, am besten knapp unter den Streuseln.  

Aus Milch, Speisestärke, Kakao und Zucker einen Pudding kochen. Dafür etwas Milch mit Speisestärke, Kakao und Zucker verrühren, die restliche Milch zum Kochen bringen, die Stärkemischung einrühren und unter Rühren nochmals aufkochen lassen.

Den Pudding im Topf mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet, und den Pudding komplett abkühlen lassen. Die Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise hinzufügen. 

Die Schokolade in der Mikrowelle schmelzen, etwas abkühlen lassen und unterrühren. 

Die untere Hälfte des Kuchens auf eine Kuchenplatte legen und mit Buttercreme bestreichen, die Nüsse darüber streuen.

Den oberen Boden auflegen und leicht andrücken.

Die Buttercremeschicht sollte nicht allzu dick sein, da der Kuchen sonst schwierig zu schneiden ist. Die Mama fand den Kuchen sehr lecker ;-)

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