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Pâtisserie Nadine

Clafoutis aux pommes - Apfel-Clafoutis nach Séverines Oma, #3 des Apfelkuchen-Dreiers

28.09.2014 / 19:57

Das Clafoutis war der dritte Teil des Apfelkuchen-Dreiers, ausgelöst durch die reiche Apfelernte meiner lieben französischen Kollegen Séverine und Stéphane. Séverine hat das Clafoutis-Rezept von ihrer Oma und meinte, das war das erste, was sie als Kind zusammen mit der Oma gebacken hat, auch weil es so ein einfaches Rezept ist. Typischerweise macht man das Clafoutis mit Kirschen, aber auch Äpfel oder Aprikosen eignen sich gut. Séverine hatte das Clafoutis letzte Woche gemacht und ich fand es wahnsinnig lecker, noch dazu ist es kinderleicht zu backen, und so habe ich spontan nach dem Versunkene-Dirndl-Apfelkuchen und dem Apfelstrudel aus den übrigen Äpfeln noch schnell ein doppeltes Rezept Clafoutis gemacht.


Zutaten für 2 eckige Auflaufformen:

600 g Äpfel

Saft einer Zitrone

660 ml Milch

4 Eier (laut Rezept 6, aber ich hatte nur noch 4)

300 g Zucker

240 g Mehl

Puderzucker/Zucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C  vorheizen, die Auflaufformen mit Butter einstreichen und etwas Mehl hinein stäuben.

Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, in einer Schüssel mit dem Zitronensaft mischen.

Milch, Zucker und Eier mischen, dann Mehl nach und nach unterrühren; es entsteht eine Art Pfannkuchenteig. Die Äpfel in die Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen.

Anschließend den Teig auf die Apfelstücke gießen

 

Die Clafoutis ca. 40 min backen, nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.

Bon appétit! Das Rezept werde ich bestimmt noch öfter benutzen, es geht so schnell und schmeckt soooo lecker! Danke Séverine!

Das Clafoutis war der dritte Teil des Apfelkuchen-Dreiers, ausgelöst durch die reiche Apfelernte meiner lieben französischen Kollegen Séverine und Stéphane. Séverine hat das Clafoutis-Rezept von ihrer Oma und meinte, das war das erste, was sie als Kind zusammen mit der Oma gebacken hat, auch weil es so ein einfaches Rezept ist. Typischerweise macht man das Clafoutis mit Kirschen, aber auch Äpfel oder Aprikosen eignen sich gut. Séverine hatte das Clafoutis letzte Woche gemacht und ich fand es wahnsinnig lecker, noch dazu ist es kinderleicht zu backen, und so habe ich spontan nach dem Versunkene-Dirndl-Apfelkuchen und dem Apfelstrudel aus den übrigen Äpfeln noch schnell ein doppeltes Rezept Clafoutis gemacht.


Zutaten für 2 eckige Auflaufformen:

600 g Äpfel

Saft einer Zitrone

660 ml Milch

4 Eier (laut Rezept 6, aber ich hatte nur noch 4)

300 g Zucker

240 g Mehl

Puderzucker/Zucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C  vorheizen, die Auflaufformen mit Butter einstreichen und etwas Mehl hinein stäuben.

Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, in einer Schüssel mit dem Zitronensaft mischen.

Milch, Zucker und Eier mischen, dann Mehl nach und nach unterrühren; es entsteht eine Art Pfannkuchenteig. Die Äpfel in die Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen.

Anschließend den Teig auf die Apfelstücke gießen

 

Die Clafoutis ca. 40 min backen, nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.

Bon appétit! Das Rezept werde ich bestimmt noch öfter benutzen, es geht so schnell und schmeckt soooo lecker! Danke Séverine!

Klassischer Apfelstrudel mit Vanillesoße (natürlich ohne Rosinen), #2 des Apfelkuchen-Dreiers

28.09.2014 / 11:45

Mein Freund Christian hatte  mal einen Apfelstrudel mit Weinteig für mich gemacht, was uns auf die Idee brachte, mal Apfelstrudel mit selbst gemachtem Strudelteig zu backen, weil ich das noch nie versucht hatte. Ich fand es nicht annähernd so kompliziert wie erwartet! :-) Da meine Kollegen Séverine und Stéphane eine reiche Apfelernte in ihrem Garten hatten und mich großzügig mit Äpfeln UND Haselnüssen versorgt hatten (natürlich ganz ohne Hintergedanken ;-)), habe ich an einem regnerischen Sonntag gleich drei verschiedene Apfelkuchen gebacken, der sogenannte Apfelkuchen-Dreier ;-) mit Versunkene-Dirndl-Apfelkuchen und Apfel-Clafoutis. Für den Apfelstrudel habe ich mich an diesem Chefkoch-Rezept orientiert, aber die Rosinen weggelassen.

 


 

Zutaten für einen Apfelstrudel:

Für den Teig:

250 g Mehl

2 EL zerlassene Butter

1 Ei

1 Prise Salz

100 ml lauwarmes Wasser

etwas Öl


Für die Füllung:

1 kg feste, säuerliche Äpfel (Goldparmäne oder BoskopElstar)

abgeriebene Schale einer Zitrone

Saft einer Zitrone

3 EL gemahlene Nüsse

70 g Zucker

1/2 TL Zimt


2 EL gemahlene Nüsse

Butter, zum Bestreichen des Teiges

Puderzucker, zum Bestäuben


Für die Vanillesoße:
500 ml Milch

20 g Speisestärke
1 Vanilleschote
2 Eigelb


Zubereitung:

Erst mal musste ich ein hübsches Foto von den tollen Äpfeln und Haselnüssen aus dem eigenen Garten machen, die gleich den Weg in meinen ersten Apfelstrudel finden sollten!

Okay, jetzt gehts los, für den Strudelteig Mehl, zerlassene Butter, Ei, und Salz mit der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten, dabei nach und nach das Wasser hinzufügen. 

Den Teig zu einer Kugel formen, etwas Öl darauf geben und an einem warmen Platz zugedeckt ca. 30 min ruhen lassen.

Für die Füllung 1 kg Goldparmänen abwiegen, meine waren eher klein und grün.

Äpfel schälen, vierteln, und die Kerngehäuse entfernen. Haselnüsse knacken, Christian hat das sehr professionell gemacht ;-)

Die Apfel-Viertel in schmale Scheibchen schneiden, ich habe dafür die Raspel von meinem KitchenAid-Aufsatz benutzt, das ging super fix.

Äpfel in eine Schüssel geben, mit abgeriebener Zitronenschale, 2 El Zitronensaft, Zucker und Zimt mischen.

 Die Haselnüsse reiben, hier ebenfalls mit dem Aufsatz für die KitchenAid.

Ich habe den gröberen Raspel-Aufsatz benutzt, mit dem feinen wäre es aber bestimmt auch gegangen.

 Die geriebenen Haselnüsse zur Apfel-Füllung dazu geben und vermischen.

Klassisch rollt bzw. zieht man den Strudel auf einem Küchentuch oder einer Blümchen-Tischdecke aus, und zwar, bis man das Muster darunter durchsehen kann. Ich habe mit dieser Tradition gebrochen und meine geliebte Silikon-Backmatte benutzt, auch weil ich weder eine Blümchen-Tischdecke noch ein Küchentuch in ausreichender Größe besitze.

Die Teigkugel also auf der gut gemehlten Tischdecke oder der Silikon-Backmatte platt drücken, dann mit dem Wellholz so lange ausrollen, bis das Muster der Tischdecke gut erkennbar ist. Bei mir sah man das rot der Unterlage auch schon ganz gut durch, und als die Größe derselben erreicht war, fand ich, dass es reicht, der Strudel sollte ja noch aufs Blech passen!

Den ausgerollten Teig dünn mit zerlassener Butter bestreichen.

Gemahlene Haselnüsse darauf streuen, dabei an drei Seiten einen Rand lassen, an den beiden langen Seiten zum Umklappen und an einem kurzen Ende zum Verschließen.

Die Apfelmischung gleichmäßig auf den Nüssen verteilen. 

Die Schmalseiten bis zur Füllung einschlagen.

 Dann von der Seite ohne Rand her mit Hilfe des Küchentuchs oder der Backmatte aufrollen. 

 An der Seite ist alles schön dicht Dank der umgeschlagenen Ecken!

Den Strudel mit Hilfe von Tuch oder Silikonbackmatte auf das mit Backpapier ausgelegte Blech bzw. auf ein Stück Backpapier rollen, dabei sollte die Randstelle des Strudels nach unten kommen, damit sie nicht aufgeht.

Mein Strudel lag gefährlich nah am Rand des Backblechs, wo das Backpapier schon aufhörte.

Darum hab ich ihn dann doch diagonal gedreht. 

Den Strudel mit reichlich geschmolzener Butter bestreichen.

Gebacken wird der Strudel bei 200°C im vorgeheizten Backofen, ca. 60 min.

Den fertigen Strudel etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Dazu reicht man Sahne oder Vanillesoße. Für die Vanillesoße einen kleinen Teil der Milch mit Speisestärke und Eigelb verrühren, die Vanilleschote auskratzen, das Vanillemark und die Schote in die Milch geben und aufkochen. Die Milch von der Platte nehmen, die Vanilleschoten herausfischen, die Stärkemischung unterrühren und unter Rühren nochmals aufkochen.

Da ich allerdings meine letzten 4 Eier schon für das Clafoutis benutzt hatte, musste ich auf ein Fertigpäckchen Vanillesoße zurück greifen...aber neues wird keins mehr gekauft ;-)

Der Boden des Strudels war ein bisschen kross und insgesamt könnte er auch etwas heller sein, vielleicht nehme ich den nächsten früher aus dem Ofen. Aber lecker war's in jedem Fall :8)

Die fertige Vanillesoße war ja auch nicht schlecht, aber sie ist wirklich leicht selbst zu machen und dann weiß man auch, was drin ist...

Mmmhm. Lecker. Wie gut, dass morgen der nächste Apfelgebäck-Marathon bei der nächsten Kollegin mit Apfelbaum ansteht :-)

Versunkene-Dirndl-Apfelkuchen - #1 des Apfelkuchen-Dreiers zum Wiesn-Start!

27.09.2014 / 22:38

Ausgelöst durch die reiche Apfelernte meiner lieben französischen Kollegen Séverine und Stéphane wollte ich am ersten Wiesn-Sonntag Apfelkuchen backen und konnte mich mal wieder nicht entscheiden. Außerdem hatte ich die Idee, passend zur Wiesn mit dem Dirndl-Ausstecher Apfel-Dirndl in einen Rührteig-Kuchen zu platzieren, ich hatte das vor Jahren schon mal mit Apfel-Blumen gemacht. Letztlich habe ich dafür aber die Äpfel aus meiner Bio-Kiste genommen, weil die am hübschesten rotesten waren. Der Teig ist angelehnt an einen Kirsch-Schmand-Kuchen von Chefkoch.de, mit Frischkäse statt Schmand. Da es an dem Tag auch noch Apfelstrudel und Apfel-Clafoutis gab, wurde der Tag zum Apfelkuchen-Dreier-Sonntag ;-)


 

Zutaten für ein Blech:

5 Eier
175 g Zucker
200 g Butter
1 Pck. Vanillinzucker 
1 Prise Salz 
300 g Frischkäse
400 g Mehl 
1 Pck. Backpulver

 

abgeriebene Schale einer Zitrone 

Saft einer Zitrone 

3 große rote Äpfel
Puderzucker


Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C vorheizen, die rotesten Äpfel aussuchen.

Die Eier mit Zucker schaumig schlagen. Butter, Vanillinzucker, Salz, Frischkäse, Zitronenschale, Mehl und Backpulver unterrühren. 

 

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verstreichen, ich habe gleich eines der Backbleche genommen, für die ich einen Deckel zum Transport habe.

Große Scheiben von den Äpfeln abschneiden und mit dem tollen Dirndl-Ausstecher von der lieben Nina Dirndl ausstechen. Dabei nicht zu tief stechen, da es sonst sein kann, dass die inneren Kanten den Apfel in Stücke teilen, besser nur ca. 1 cm tief stechen und den Umriss mit einem Messer ausschneiden. Die Schürze mit einem Messer abschälen, so dass sie hübsch weiß ist.

Aus den kleineren Apfelstücken Sternchen ausstechen. Dirndl und Sterndl gleich nach dem Ausstechen kurz in Zitronensaft tauchen, damit sie nicht braun werden.

Dirndl und Sterndl im Kuchen verteilen und etwas eindrücken.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Leider verlieren die Dirndl dabei schon etwas die Form bzw. sinken tief...quasi gefallene Mädchen...aber wer es weiß, erkennt es schon ;-)

Nach dem Backen den Kuchen mit Puderzucker besieben. Ich wollte eigentlich Karamell machen und das über den Kuchen geben, aber der Farbkontrast war mir dann doch zu gering. Weiße Schokolade hätte sich aber auch gut gemacht...

 

Star Wars Kekse in R2-D2-Keksdose

21.09.2014 / 22:39

Zum Geburtstag für meinen besten Freund Fabian gab es dieses Jahr Star Wars Kekse in einer passenden R2D2 Keksdose, nach den Atom-Keksen letztes Jahr und den Nichtlustig-Keksen im Jahr davor. Die Ausstechformen habe ich von meiner lieben Kollegin Saskia ausgeliehen, die Leihgebühr dafür war natürlich ein Teil der Kekse. ;-) Anfangs habe ich überlegt, die Kekse auch noch mit Zuckerguss zu verzieren, fand dann aber, dass es schlichter und hübscher (und nebenbei bedeutend weniger arbeitsaufwändig ;-)) wäre, einfach bunte Teige zu verwenden wie hier. Auf dieser Seite bin ich übrigens auch das erste Mal auf den StarWars-Tag "May the fourth" gestoßen und habe erst am Abend, als ich zufällig die Big Bang Theory Folge zum StarWars Tag gesehen habe, verstanden, warum der StarWars Tag ausgerechnet im Mai ist...

Hier hat eine Bloggerin übrigens Star Wars Kekse ohne die speziellen Ausstecher gebacken und sehr aufwändig und hübsch verziert.


Zutaten (Teig von den WingMen-Plätzchen): 

Für den hellen Teig (Yoda und C3PO):

125 g Butter oder Margarine

100 g Zucker

1 Ei

250 g Mehl

1 TL Backpulver

grüne Lebensmittelfarbe


Für den dunklen Teig (Darth Vader und Chewbacca):

125 g Butter oder Margarine

100 g Zucker

1 Ei

250 g Mehl

1 TL Backpulver

20 g Kakao

1 TL Backpulver 

schwarze Lebensmittelfarbe


Zubereitung

Für den hellen Teig alle Zutaten bis auf die grüne Lebensmittelfarbe mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem weichen Mürbteig verarbeiten.

Die Hälfte des Teigs wegnehmen und die grüne Lebensmittelfarbe zum Rest geben, bis ein zartes Yoda-grün erreicht ist.

Yoda-Kekse ausstechen. Ich fand, man konnte sie am besten in der Ausstechform, solange sie noch am Stempel kleben, aufs Blech legen, indem man sie vorsichtig vom Stempel ablöst.

Auf ein Blech gingen bei mir genau 35 Yodas. 

Ich hatte den gesamten Teig grün gefärbt, weil ich noch hellen Teig von den Hochzeits-Herzen übrig hatte, und so kam ich auf ganze 3 Bleche Yodas ;-)

Die Yoda-Kekse bei 175°C ca. 8 min backen und herausnehmen, bevor die Öhrchen braun werden ;-)

Für den dunklen Teig genauso alle Zutaten bis auf die schwarze Lebensmittelfarbe verkneten, die Hälfte des Teiges für Chewbacca-Kekse ausrollen und ausstechen.

Die andere Hälfte des Teiges mit Lebensmittelfarbe schwarz färben und Darth Vader ausstechen. Ich finde, er sieht schon recht fies aus in schwarz! Muahahaha

Die Darth Vader und Chewbacca-Kekse, jeweils ein Blech, ebenfalls bei 175°C ca. 9 min backen.

Beim Backen werden die Darth Vader Kekse wieder etwas heller, aber ich finde sie immer noch ausreichend fies ;-)

Von Yoda hatte ich wirklich jede Menge, aber das war auch sehr praktisch, weil er so klein ist und damit gut in die Ecken der Keksdosen passt ;-)

Ich wollte mich ja schon lange mal an Unterwäsche-Keksen versuchen, außerdem fand ich StarWars-Kekse in einer StarWars Keksdose fast ein bisschen zu einfach und dachte darum, ich lege ein paar unerwartete Unterwäsche-Plätzchen oben drauf ;-)

Also habe ich ein paar Herzen aus den verschiedenen Teigen ausgestochen und entsprechend dekoriert. Das grüne Alien ist leider ein bisschen dunkel geworden ;-)

Die R2-D2-Keksdose wurde also mit den Keksen befüllt (es haben lange nicht alle reingepasst, aber ich konnte die übrigen Kekse auch ganz gut für meine DMS-Schulung brauchen). 

Der Hintergrund ist übrigens der Saturnmond Hyperion aus einem DLR Kalender.

Damit die Kekse möglichst wenig wackeln, habe ich den hohlen Deckel der R2D2-Keksdose mit kleinen Yoda-Keksen gefüllt und mit Backpapier abgedeckt.

Obendrauf kamen wie geplant ein paar Unterwäsche-Kekse...

Deckel drauf, ein letztes Mal Fotoshooting mit dem süßen kleinen R2-D2...

...und ab in die Kiste! Ich habe die Styroporverpackung benutzt, in der die Kiste zu mir kam, und sie weiter zu schicken. Happy Birthday, lieber Fabian!

Pink Ombre Polterabendtorte mit Rosenrand

16.09.2014 / 17:01

Zum Polterabend meiner Freundin Verena gab es eine Pink Ombre Torte, weil Verena mir nämlich mal Fotos von so einer Torte geschickt hatte und ich dachte, dass ihr das bestimmt gefällt. Da Polterabend ja auch irgendwie mit Hochzeit zusammen hängt, war das eine willkommene Gelegenheit für mich, mal die süßen Hochzeits-Herz-Kekse auszuprobieren, die ich auf Pinterest gesehen hatte. Im Prinzip funktionieren die genau wie die Hochzeits-Erdbeeren, da Erdbeeren ja auch vage herzförmig sind. Aufgrund der Saison habe ich meine rosa Torte aber mit frischen Himbeeren zubereitet - wenn eine Torte rosa ist, erwarten die Leute auch immer, dass eine rosa Frucht drin ist und nicht nur Lebensmittelfarbe, außerdem hat es geschmacklich sehr gut zu der deutschen Vanille-Buttercreme gepasst... :8)


Zutaten:

Für 4 Böden:

2 x 4 Eier Größe M

2 x eine Prise Salz

2 x 200 g Zucker

2 x 200 ml Eierlikör

2 x 2oo ml Öl

2 x 300 g Mehl

2 x 1 P. Backpulver

pinke Lebensmittelfarbe


Für die Herz-Hochzeits-Kekse:

125 g Butter oder Margarine

100 g Zucker

2 Eier

250 g Mehl

1 TL Backpulver

ca. 100 g Puderzucker

wenig Eiweiß

schwarze Lebensmittelfarbe oder weiße und dunkle Schokolade wie bei den

Hochzeits-Erdbeeren


Für die Vanille-Buttercreme:

1 l Milch

4 Eier

80 g Speisestärke

4 EL Zucker

2 P. Vanillezucker

500 g Butter, Zimmertemperatur

375 g Himbeeren

 

Zubereitung:

Ich habe die vier Böden auf zwei Mal gebacken. Jedes Mal:

Backpapier in zwei 24er Springformen klemmen und den Ofen auf 175°C vorheizen. 

Die Eier mit Zucker und Salz schaumig rühren, den Eierlikör, das Öl und wenig pinke Speisefarbe zügig unterrühren. Mehl und Backpulver mischen auf langsamer Stufe unter die Masse ziehen.

Die Hälfte des Teigs in eine Form füllen, unter die zweite Hälfte noch etwas mehr pinke Speisefarbe mischen. Beide Formen bei 175°C 30 min backen, Stäbchenprobe machen.

Während die ersten beiden Böden backen, kann man schon mal die Herz-Kekse backen. Dafür die Zutaten von Margarine bis Backpulver in der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten, ca. 3 mm dick ausrollen und Herzchen ausstechen. Für ein Blech Herzchen braucht man nur ca. ein Drittel des Teiges, ich habe den Teig aufgehoben und noch Star Wars Kekse und Unterwäsche-Kekse daraus gebacken, siehe nächster Post ;-)

Die Herzen bei 175°C ca. 10 min backen.

Während die Herzen backen, kann man den Prozess für die nächsten beiden Böden wiederholen, nur beide Male mehr Speisefarbe verwenden, und zwar so, dass der weniger pinke Boden immer noch pinker ist als der pinkere der ersten beiden!

Für die deutsche Vanille-Buttercreme einen Vanillepudding kochen; dafür einen kleinen Teil der Milch mit Speisestärke, Zucker und Eiern verrühren, die übrige Milch zum Kochen bringen, von der Platte ziehen, die Speisestärke-Masse unterrühren und unter Rühren nochmals aufkochen lassen. Den Pudding vollständig abkühlen lassen.

Die Böden vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen. Meine Böden waren tatsächlich etwas zu hoch und außerdem wollte ich die Teigfarbe besser sehen, darum habe ich die obere Seite abgeschnitten, mit den Resten kann man prima Himbeer-Tiramisu machen.

Für die Hochzeits-Herzen-Kekse wenig Eiweiß mit Puderzucker verrühren, so dass ein flüssiges Royal Icing entsteht, und einen Teil davon schwarz färben. Mit einem Löffel die weißen Brautkleid-Umrisse bzw. die Hemden des Bräutigams auftragen und trocknen lassen.

Mit der schwarzen Lebensmittelfarbe die Anzugjacken aufmalen, ich habe wieder einen kleinen Eis-Löffel benutzt. Die Fliegen mit zwei kleinen Tropfen Icing aufmalen und mit einem Zahnstocher in Form ziehen (am besten vorher auf einem leeren Keks üben!). Das schwarze Icing trocknen lassen.

Mehr Puderzucker unter einen kleinen Teil des weißen Icings rühren, so dass es spritzfest wird. Das Icing in einen Frühstücksbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Kekse fertig verzieren.

Für die Buttercreme die zimmerwarme Butter schaumig rühren und den erkalteten Vanillepudding unterrühren. Die Buttercreme halbieren, einen Teil zur Seite stellen und den anderen in 4 Teile teilen und diese wieder von wenig pink zu sehr pink einfärben. Den dunkelsten Boden auf eine Tortenplatte legen, am Rand Backpapierstreifen unterlegen.

Den Boden mit der dunkelsten Buttercreme bestreichen und mit einem Drittel der Himbeeren belegen.

Den nächst helleren Boden auflegen, die nächst hellere Creme auf den Boden streichen und ihn mit Himbeeren belegen, ebenso mit dem dritten Boden und der dritten Creme verfahren, schließlich den hellsten Boden auflegen und die Torte mit der hellsten Creme einstreichen.

Den zweiten Teil Buttercreme in zwei Pink-Tönen einfärben, nacheinander in einen Spritzbeutel mit großer Stern-Tülle füllen und rundum Rosen aufspritzen.

Ich hatte tatsächlich nur die Hälfte der Menge Buttercreme gemacht und musste darum für die Rosen auf amerikanische Buttercreme aus 250 g Butter und 250 g Puderzucker ausweichen, die war aber sehr süß, darum würde ich nächstes Mal statt dessen die angegebene Menge deutsche Buttercreme machen. 

Mit der übrigen Buttercreme Tuffs auf die Torte spritzen und die Hochzeits-Herz-Kekse auflegen.

Die Torte hat so ganz genau und haarscharf in meine Torten-Transporttupper gepasst ;-)

 

Ich finde, das schwarz und weiß macht sich sehr hübsch mit dem pink!

Die Kamera musste natürlich mit zum Anschnitt, der sich zu einer großen Barbarei entwickelte, weil das Messer kürzer war als die Torte hoch. Naja, ich habe mein Bestes getan ;-)

Dieses Stück habe ich gegessen. :8) Dicker hätte es auch nicht sein dürfen, die Torte war schon mächtig, aber nicht zu süß und auch fruchtig. Mit dem Farbverlauf bin ich auch sehr zufrieden :-)

Alles Gute zur Hochzeit, liebe Verena und lieber Rich!

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