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Pâtisserie Nadine

TerraSAR-X und TanDEM-X Geburtstagskuchen für Edith

26.06.2017 / 00:00

Unser Lieblingssatellitenpärchen TerraSAR-X und TanDEM-X hatten mit 10 bzw. 7 Jahren einen runden Geburtstag und das gleichzeitig mit Edith, ihrer Teilprojektleiterin - da musste natürlich ein Kuchen her! Vor 3 Jahren hatte ich diesen Strukturkuchen mit Satelliten zum Jubiläum gemacht und so kam ich dieses Jahr zu der Ehre, den offiziellen Kuchen zur großen Feier zu gestalten. Weil ich nicht zu viel Fondant verwenden wollte, habe ich für die Welt eine Art Russischen Zupfkuchen ohne Kakao im Teig gebacken, das hat eigentlich sehr gut geklappt. Die Satelliten wurden dieses Mal etwas größer und schweben in ihrer Formation auf selbst gebogenen Plexiglasständern, von Edith und mir über die Rolle geföhnt, neben der Welt dahin. Edith hat den wunderschönen Hintergrund mit den Logos, Welt und Sternenhimmel von Hand gemalt und mit mir den Kuchen geholfen, und so waren wir eine Weile beschäftigt mit diesem feinen Projekt ;-)

 


 

Zutaten für 2 Satelliten- und einen Weltkarten-Kuchen:

Für die SatMon-Karte: 

Teig:

425 g Mehl

3 gestr. TL Backpulver

200 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker oder etwas Vanillemark

2 Eier

250 g Butter oder Margarine

Füllung:

375 g Butter oder Margarine, zerlassen

1 kg Magerquark

2 Pck. Vanillezucker oder etwas Vanillemark

80 g Stärke oder 2 Pck. Vanillepuddingpulver

1 Ei

250 g Zucker

2 Msp. Lebensmittelfarbe blau (Wilton Pastenfarbe)

etwas Lebensmittelfarbe grün

ca. 100 g Fondant weiß für Antennen und Pole

 

Für TerraSAR-X:

2 Mal das Rezept Zitronenkuchen:

70 g geschmolzene Butter oder neutrales Öl
210 ml Milch
1 Ei
1 TL Essig
200 g Zucker
1 TL Vanillinzucker oder etwas Vanillemark

 

 

300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 Bio-Zitronen (Saft und Schalenabrieb)

 

Für TanDEM-X: 

1 Rezept Polnischer Schokoladenkuchen:

250 g Margarine

500 g Zucker

50 g Kakaopulver

320 g Wasser

4 Eier

500 g Mehl

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

 

Ganache:

400 g Zartbitter-Kuvertüre

200 g Schlagsahne 

 

Dekoration Satelliten:

750 g goldener Fondant

250 g silberner Fondant

250 g schwarzer Fondant

Goldfarbe

2 Schoko-Mikado-Stäbchen

 

Zubereitung SatMon-Kuchen:

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter zu einem Mürbeteig verkneten (Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand).

Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz verkneten. Zwei Drittel des Teiges auf einem Backblech (Backpfanne mit Deckel) ausrollen, den Rand auskleiden und mit einer Gabel einstechen.

Die Butter bei 50% in der Mikrowelle schmelzen und etwas abkühlen lassen. Quark, Zucker, Vanillezucker, Stärke und Eier verrühren. Flüssige Butter oder Margarine unterrühren. 

Die Füllung glatt rühren und mit blauer Lebensmittelfarbe (Wilton Pastenfarbe) einfärben.

Etwa die Hälfte der gefärbten Masse in eine andere Schüssel füllen und noch mehr blaue Lebensmittelfarbe und etwas schwarz unter eine Hälfte rühren, um ein dunkleres Blau zu erreichen.

Die Tag-Nacht-Grenze der SatMon-Karte mit einem Stück Alufolie abteilen, evtl. vorher in den Kuchenboden ritzen.

Die Tag- und Nacht-Füllung auf dem Boden verteilen, am besten gleichzeitig zu zweit, und glatt streichen.

 Die Alufolie entfernen und die Füllung an der Nahtlinie glatt streichen. 

Den übrigen Teig ausrollen und die Kontinente ausschneiden, Edith hat die ganzen Schablonen dafür aus dem Papier der SatMon-Karte ausgeschnitten, das war super, so ging es etwas schneller. 

Die Kontinente möglichst genau platzieren, ein bisschen verschiebt sich das ganze aber meistens...

Die kleineren Inseln habe ich von Hand geformt.

Den Kuchen ca. 45 min backen, ggf. mit Alufolie abdecken, wenn er zu dunkel wird. Der Kuchen ist fertig, wenn er nicht mehr wabbelt, wenn man an der Form rüttelt, und am Rand goldbraun ist.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Später dann etwas grüne Lebensmittelfarbe mit Wasser verrühren und anhand der Vorlage grüne Vegetation auf die Kontinente malen. Das Bräunliche vom Backen passt ja farblich bereits ganz gut. 

 Etwas Grün und Braun habe ich auch mit Lebensmittel-Filzstiften vorgemalt.

Möglichst weniger als 24 h vor dem Verzehr die Pole mit weißem Fondant überlappen. Ich hatte extra auch unter der Arktis eine (inkorrekte) Landmasse geschaffen, weil ich befürchtet habe, dass die doch sehr Wasser-reiche Käsekuchenmasse den Fondant zum Schmelzen bringen würde. Bei den hochsommerlichen Temperaturen schmolzen am Ende sogar die Pole inkl. Bodenstationen auf der Teigmasse an, aber nicht so schnell wie Ecken der Bodenstationen auf der Käsekuchenmasse!

Die weißen Bodenstationen hat Edith aus einem Kegelstumpf und einer kleinen Schüssel geformt und Missions-korrekt platziert. Ganz am Schluss habe ich mit etwas weißer Schokolade den Groundtrack für TSX und TDX aufgemalt.

 

Zubereitung Satellitenkuchen: 

Jeweils zwei Kastenkuchen in einer 30 cm Königskuchenform backen, da ich nur eine habe, waren das 4 Kuchen nacheinander (und dann nochmal zwei wegen der Contingency). 

Für TerraSAR-X Zitronenkuchen: Den Ofen auf 175°C vorheizen und Kastenkuchenform mit Papier auskleiden. Alle Zutaten von Öl bis Zitronensaft in einer Schüssel kombinieren und verrühren.

Den Teig in die Kastenform geben. 

Den Kuchen ca. 40 min bei 175°C goldbraun backen, Stäbchenprobe machen. Das Ganze wiederholen.

Für den TanDEM-X Polnischen Schokoladenkuchen:

Den Ofen auf 175°C vorheizen und Kastenkuchenform mit Papier auskleiden. Margarine, Zucker, Kakaopulver und Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Dann der Reihe nach die restlichen Zutaten einrühren. 

Die Hälfte des Teiges in die Kastenform geben und bei 175°C ca. 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 

Kuchen im Backpapier herausheben und die zweite Hälfte des Teiges analog backen. Alle vier Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Um den Formationsflug der Satelliten darzustellen, haben wir Kuchenständer aus Plexiglas schneiden lassen und gebogen:

2 x Kuchenplatte 30 x 10 cm

1 x 60 x 25 cm, zu einem U gebogen um eine Kuchenplatte darauf zu stellen.

1 x 60 x 15 cm, zu einem U gebogen um eine Kuchenplatte darauf zu stellen.

 

Die Kuchen werden mit Ganache zusammen gesetzt, dafür jeweils die Schokolade in Stücke brechen, die Sahne aufkochen und die Schokolade darin auflösen, abkühlen lassen. Aufgrund der Contingency war die weiße Ganache eigentlich überflüssig (im wahrsten Sinne des Wortes...)

Um aus jeweils zwei Kastenkuchen einen sechseckigen Satellitenkuchen zu formen, die Kastenkuchen in einer Höhe von 4,5 cm abschneiden. Der obere Durchmesser ist dann doppelt so groß, 9 cm.

Der untere Teil des Kuchen muss von 8 cm auf 4,5 cm zurück geschnitten werden, also von beiden Seiten 1,5 cm markieren. 

Dann die Kuchen umdrehen und entlang der langen Seite zu einem halben Sechseck schneiden. 

Eigentlich fliegen die Satelliten so, dass eine Kante in Richtung Erde zeigt, da das mit der Kuchenplatte schlecht ging, mussten wir die Satelliten auf das Radar-Instrument legen.

Weil das Radar-Instrument aber nicht fehlen sollte und von unten durch die Plexiglasplatte auch gesehen werden konnte, habe ich die Kuchen von allen 6 Seiten mit Fondant eingekleidet. Der Kuchen kommt also auf ein weißes Fondant-Rechteck von 5 x 28 cm, das auf die Plexiglasplatte gelegt wird. 

 Den halben Sechseck-Kuchen mit Ganache auf dem Fondant festkleben. 

Dann die zweite Hälfte des Kuchen mit Ganache festkleben, so dass das Sechseck komplett ist, und den Kuchen rundum mit dunkler Ganache einstreichen. 

Ich hatte den ehrgeizigen Plan, ein X bzw. jeweils ein umgedrehtes V in die Kuchenhälften einzuschneiden und mit weißer Ganache zu füllen, so wie bei dem Herz in Doros Schokokuchen. Das Einschneiden hat mit einem umgebogenen Tannenbaum-Ausstecher auch gut geklappt.

Allerdings war die weiße Ganache wegen der Hitze auch mit Aufschlagen nicht dauerhaft fest zu bekommen und bei dem einen Kuchen ging das eingeritzte V wohl zu nah an den Rand, so dass es zu dieser unschönen Contingency kam, der Kuchen brach und die Ganache wieder raus lief....also mussten wir nochmal zwei Schoko-Kastenkuchen backen. :-(

Das V im zweiten Kuchen hat gehalten, aber ich habe mich nicht getraut, das Experiment mit dem X zu wiederholen, und so blieb einfach das halbe V im Kuchen. 

Dann die zweite Hälfte des Kuchen mit Ganache festkleben, so dass das Sechseck komplett ist, und den Kuchen rundum mit dunkler Ganache einstreichen. 

Die nächste Überraschung kam beim Auspacken des "goldenen" und "silbernen" Fondants, der eher ein orangener und grauer Fondant mit Gold- und Silberpulver war, das man im Nachhinein auftragen musste...

Den goldenen Fondant ausrollen, Rechtecke ausschneiden und die Kuchen damit einkleiden. Ich habe jeweils ein Rechteck 5 x 27 cm für eine Seite des Sechsecks ausgeschnitten und die anderen drei Seiten an einem Stück 15 x 27 cm angebracht. Bei den drei zusammenhängenden Seiten mit den Händen eine Kante formen!

Ich habe den orangenen Fondant erst am Satelliten befeuchtet und mit einem Pinsel mit Goldpuder bestäubt, beim zweiten Satelliten habe ich es anders herum versucht, aber dann ist der Fondant sehr klebrig. Für die Enden habe ich ein 10 cm Quadrat ausgeschnitten, am Rand festgeklebt, und mit einer Schere entlang des Sechseck abgeschnitten.

Für das Solarpanel bleibt eine Seite frei! 

1 Rechteck 5 x 27 cm aus schwarzem Fondant ausschneiden und etwas antrocknen lassen, da die Solarpanele etwas überstehen sollten. Dann das Solarpanel an den Kuchen kleben.

Das 1:33 Modell des Satelliten war sehr hilfreich für die Kuchendekoration, und da unser Kuchen ziemlich genau doppelt so groß war, konnten wir auch die Maße für die Instrumente, Rechtecke und Kreise aus Silber halbwegs einfach abnehmen.

Auf dem schwarzen Fondant des Solarpanels mit flüssiger Goldfarbe die Linien und Ecken wie am Modell aufmalen.

Die silbernen Kreise habe ich mit einem Schnapsglas ausgestochen, die Rechtecke mit dem Lineal abgemessen. Dabei habe ich den Fondant erst ausgerollt, angefeuchtet, großzügig mit Silberpuder bestrichen und dann für beide Satelliten die Teile ausgeschnitten. Eine schwarze Fläche für den Hintergrund der Sternkameras haben die Satelliten auch noch, hier im Bild ist aber das zweite Solarpanel zu sehen.

Die silbernen Teile lassen sich leicht mit etwas Wasser auf dem goldenen Fondant ankleben. 

 Das drehbare Modell hilft dabei wirklich sehr!

Bis auf den Boom und ein paar kompliziertere Teile waren die Satelliten also schon mal fertig :-)

So können sie auch schon in Formation fliegen!

Für den Boom der Satelliten hatten wir an goldenen Fondant um Schoko-Mikado-Stäbchen gewickelt gedacht. 

Oben sollte etwas vom Stab heraus stehen, damit man es gut in den Kuchen stecken kann. Die Booms habe ich über Nacht trocknen lassen, ebenso das silberne Laser Communication Terminal (LCT), das nur TerraSAR-X besitzt, die Sternkameras und die GPS Empfänger.

 Die Teile habe ich am Morgen des großen Tages mit Wasser angeklebt. 

Das LCT muss unter erschwerten Bedingungen der Schwerkraft trotzen, da es an einer leicht nach unten zeigenden Fläche hängt. 

 Es hat aber tapfer gehalten!

Da steht der optischen Kommunikation ja nichts mehr im Wege ;-) 

Hier sieht man beide Seiten der Satelliten, auch wenn sie diese Formation im echten Leben natürlich nie annehmen können.

Das Solarpanel muss ja immer zur Sonne zeigen!

Nun noch die Booms aufstecken und fertig ;-) 

 Okay, parallel sollten sie vielleicht auch noch fliegen. 

Die Richtung ist dagegen variabel, je nach Erddrehung ;-)

 Hier sind sie in Flugrichtung über ihrem Groundtrack zu sehen, also von hinten.

Und hier noch mit Ediths extra Geburtstagskuchen für alle, die nicht auf der TerraSAR-X Feier waren. 

Edith hatte auch noch ein legendäres Hintergrundbild mit den Logos, einer Erde und einem Sternenhimmel gemalt. 

Als wir die Kuchen zum Dessertbuffet aufgebaut hatten, wurden die Kuchen erst mal eine gute Weile lang fotografiert. :-)

 Edith und ich durften auch mit drauf. ;-)

Nach der feierlichen Ankündigung wurde dann angeschnitten, was Edith und Manfred auch fabelhaft trotz des wackeligen Kuchenständers gemeistert haben. 

 Und dann hieß es, guten Appetit und Alles Gute zu den Geburtstagen!

Happy Birthday, Ihr drei hübschen! Und danke an alle, die beim Brainstorming und Kuchenständer-Design geholfen haben :-)

Vegane Prinzessin Leia Cupcakes für Saskia

17.06.2017 / 21:05

Meine Freundin Saskia hat sich zum Geburtstag Zitronenkuchen gewünscht (da sieht man mal, wo die Kinder ihre Vorliebe dafür es herhaben ;-)), also gab es wieder mein verganes Go-To-Rezept von der veganen Schweinchen-Schwimmbad-Torte. Saskia ist auch ein großer Star Wars Fan und ich liebäugle schon länger mit diesen Leia Cupcakes, und da Oreo-Cookies sogar zufällig vegan sind, bot sich diese Deko super an. Die Schokoladenbuttercreme war leider etwas heller als die Oreos, und ich hatte keine schwarze Lebensmittelfarbe da, aber ich denke, man erkennt es schon. Perfektionisten können den weißen Oreo-Streifen noch mit Schokoladen-Buttercreme abdecken, aber ich fand, man sieht es kaum! May the Force be with you! :8)

 


Zutaten für 12 Cupcakes: 
Teig für veganen Zitronenkuchen:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
¼ TL Salz
180 g Zucker
1 P. Vanillezucker
Schale von 2 Bio-Zitronen
120 ml geschmacksneutrales Öl
180 g Apfelmus
180 ml Mandelmilch
80 ml Zitronensaft

100 g Margarine

100 g Puderzucker

60 g Margarine 

100 g Zartbitter-Schokolade


12 Zucker-Herzen

Zubereitung: 
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Alle Zutaten von Öl bis Zitronensaft in einer Schüssel kombinieren und verrühren. 

Um den zähflüssigen Teig auf die Muffinformen zu verteilen: einfach mit der Schüssel kippen und mit dem Teigschaber lenken! 

Die Muffins ca. 20 min bei 175°C goldbraun backen und vollständig auskühlen lassen.

Die Margarine glatt rühren und den Puderzucker unterrühren.

Die helle Buttercreme möglichst glatt auf den Cupcakes verstreichen und ein Zucker-Herzchen als Mund auflegen.

Die Schokolade in der Mikrowelle bei 50% oder im Wasserbad schmelzen und unter die übrige Buttercreme rühren, die 60 g Margarine hinzufügen. Etwa ein Drittel der Schoko-Buttercreme in einen Plastik-Spritzbeutel oder Frühstücksbeutel geben, mit dem Rest je zwei Oreo-Kekse an den Cupcakes festkleben. 

Eine kleine Ecke des Spritzbeutels abschneiden und Haare mit einem Mittelscheitel zu den Haar-Schnecken hin aufspritzen, außerdem die Augen spritzen.

 

Die Cupcakes noch etwas trocknen lassen, damit sich beim Transport nicht zu sehr aneinander kleben.  

Die Leia-Cupcakes vor dem Servieren kalt stellen!

 Et voilà...die Leia-Cupcakes sind fertig. 

May the Force be with you und Happy Birthday Saskia! ;-)

Herzhafte Mini-Kuchen mit Spargel und Pecorino

17.06.2017 / 21:04

Ich habe mir neulich eine Form für kleine eckige Kastenkuchen oder Königskuchen gekauft (irgendwas findet man ja immer für die Küche, was man noch nicht hat und dringendst braucht ;-)), und die hatte so lustige Pins drin zum Zutaten in der Mitte der Kuchen festpinnen. Beim ersten Einsatz der Form zum Vatertags-Picknick habe ich also direkt das Rezept auf der Verpackung der Form getestet, mit leichten Abwandlungen, und Würstchen, Oliven und Spargel gepinnt. Die Beschichtung hat wirklich super funktioniert und die herzhaften Kuchen ließen sich hervorragend picknicken. Wir haben sie mit zum Vatertags-Picknick genommen, aber sie halten sich auch einige Tage!


Zutaten für 8 Stück:

150 g Pecorino

240 g Mehl, Weizenmehl Typ 405

1 Packung Backpulver

4 g Salz

2 Stück Ei, vom Huhn

80 ml Sonnenblumenöl

160 ml Milch, 1,5% Fett

80 g Weisser Spargel im Glas
4 Oliven, mit Knoblauch

Wiener Würstchen n.B.


Nährwert: 302 kcal pro Stück (ohne Würstchen)


Zubereitung:

Die Backform mit etwas Öl auspinseln und den Backofen auf 180°C oder auf 160° Umluft vorheizen. Pecorino und Spargel klein schneiden, dabei 4 halbe Stangen mit Kopf übrig lassen. Mehl, Backpulver und Salz mischen. 

Eier, Öl und Milch zur Mehlmischung geben und mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig verquirlen. Die Kräuter, den Pecorino und die Spargelstücke unterrühren. 

Etwa einen Esslöffel Teig in die Mitte der Förmchen geben. Dann die Füllung auf den Pin stecken, bei mir die zurück gelegten Spargelstangen, Oliven und halbe Wiener Würstchen.

Den übrigen Teig auf die Förmchen verteilen und die Füllung bedecken. 

Die Kuchen bei 180°C ca. 20 min goldbraun backen. 

Die gebackenen Kuchen etwa 10 min in der Form abkühlen lassen und herausnehmen. Sie ließen sich wirklich super aus den beschichteten Formen lösen!

Die Kuchen waren Teil unseres Vatertags-Picknick mit der Vatertags-Foccaccia und insgesamt hatten wir viel zu viel Essen dabei, darum habe ich so auch noch einige Tage später zum Frühstück gegessen :-)

Guten Appetit! 

Vatertags-Foccacia mit Chili-Herz

17.06.2017 / 21:04

Dieses Foccaccia Rezept nach der "Great British Bake Off bei der Foccaccia-Challenge" mit Chilis für meinen Papa habe ich ja schon mal gebacken. Dieses Mal hat sich der Teig aber anders verhalten, ich muss wohl einfach noch ein paar davon machen zum Testen! Zum Vatertags-Picknick macht sich dieses Brot jedenfalls gut, auch wenn die Chilis in der Menge schon ziemlich scharf waren, für die meisten Leute also nix, aber genau richtig für meinen Papa ;-). Die Teile ohne Chilis drauf waren aber nicht scharf, insofern ist es schon auch Allgemeinheitsgeeignet. Dieses Mal war der Teig nicht so wahnsinnig weich, ich habe ihn aber trotzdem mit Öl geknetet, wie Paul Hollywood das empfielt! 


Zutaten:

500 g Mehl

2 TL Salz

2 P. Trockenhefe (14 g)

2 TL Olivenöl

400 ml Wasser

Olivenöl zum Beträufeln

feines Meersalz

nach Belieben Chilis oder getrocknete Tomaten 


Zubereitung:

Mehl, Salz, Hefe, Olivenöl und 300 ml Wasser in einer großen Schüssel vermischen. 

Mit  dem Knethaken der Küchenmaschine/des Rührgeräts ca. 5 min kneten, dabei das übrige Wasser hinzufügen. Dieses Mal ging das auch super bei mir.

Den Teig eine Stunde in der abgedeckten Schüssel gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Während der Teig geht, die Chilis für das Chili-Herz aussuchen und die für die Füllung des Herzens in Stücke schneiden. Ich hatte eingelegte Chilis aus dem Glas benutzt, wenn man es weniger scharf mag, kann man die Füllung im Herz auch weglassen!

Den Ofen auf 220°C vorheizen und den Teig aus der Schüssel auf eine eingeölte Oberfläche geben und 5 min mit eingeölten Händen kneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. 

Etwas Olivenöl über den Teig träufeln, mit Meersalz bestreuen. Wie beim Kartoffelbrot habe ich mit einem Kochlöffelstiel Löcher in den Teig gedrückt, damit das Olivenöl besser aufgenommen wird. Die Chilis in Herzform auf dem Teig arrangieren.

Die Foccaccia ca. 20 min bei 220°C backen, nach dem Backen nach Belieben mit mehr Olivenöl beträufeln und heiß oder warm servieren. Außerdem gabs zum Picknick Würstchen im Brezenrock, auch mit Spargel statt Würstchen drin, und Herzhafte Mini-Kuchen mit Spargel und Pecorino.

 

Kalt schmeckt sie aber auch! ;-)

Buon appetito!

Zitronen-Granatapfel-Naked-Cake mit weißer Schokolade

28.05.2017 / 09:32

Zum Geburtstag der lieben Julia habe ich relativ spontan diesen Zitronen-Granatapfel-Naked-Cake mit weißer Schokolade gebacken. Ich mag "Naked Cakes" trotz des Namens ja auch deswegen, weil sie nicht so arg gehaltvoll sind, dadurch, dass an der Seite keine Creme ist! Schneller fertig ist der Kuchen natürlich auch, was für spontane Aktionen sehr hilfreich ist. :-D 

Die Kombination weiße Schokolade mit Magerquark funktioniert genauso gut wie meine schon öfter verwendete Creme mit Frischkäse, ist aber deutlich leichter, was die Kalorien betrifft! Insgesamt passt die Creme super zu diesem leichten und fruchtigen Kuchen. 


 

Zutaten für 1 22-cm-Kuchen: 
Teig für veganen Zitronenkuchen:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
¼ TL Salz
180 g Zucker
1 P. Vanillezucker
Schale von 2 Bio-Zitronen
120 ml geschmacksneutrales Öl
180 g Apfelmus
180 ml Mandelmilch
80 ml Zitronensaft

 

 

1 Granatapfel

200 g weiße Schokolade

 

250 g Quark, Magerstufe

Zubereitung: 
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Backpapier in eine 22cm Springform klemmen. Alle Zutaten von Mehl bis Zitronensaft in einer Schüssel kombinieren und verrühren. Den Teig in die Form geben!

Den Kuchen ca. 40 min bei 175°C goldbraun backen, Stäbchenprobe machen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen, ich habe ihn, damit er schneller auskühlt, noch warm durchgeschnitten, aber das sieht man auch...

Die Granatapfelkerne herauslösen (siehe Video), die Schokolade bei 50% in der Mikrowelle schmelzen, glatt rühren und mit einem Schneebesen mit dem Quark verrühren.  

Die Hälfte auf den unteren Boden des Kuchen streichen, die Hälfte der Granatapfelkerne darüber streuen, den zweiten Boden auflegen und den Rest der Creme darauf verteilen.

 Die übrigen Granatapfelkerne über den Kuchen streuen.

 Noch etwas Zitronenschale über den Kuchen reiben.

Fertig ist der Naked Cake - ich mag die ja auch deswegen, weil sie nicht so arg gehaltvoll sind, dadurch, dass an der Seite keine Creme ist!

Happy Birthday nochmal, liebe Julia!

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