dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Space-Macarons für Science Fiction Festival

14.05.2017 / 17:48

Dieses Jahr stand das Münchner Science Fiction Festival unter dem Namen "Astronomy & Gastronomy" und so kam ich zu der Ehre, meine "galaktischen Space-Macarons" dort unterbringen zu dürfen ;-) Ich fand, dass die Universums-Macarons gut passen würde, die, die ich mit einer Sternschnuppe drauf letztes Jahr für Christian zum Sternschnuppen-Geburtstag gemacht hatte. Es gibt verschiedene Techniken für die Universums-Macarons, man kann den Spritzbeutel am Rand mit Farben anmalen oder den Teig teilen, färben, und mischen, was ich immer besser finde. Sie werden jedes Mal etwas anders, aber ich finde sie immer wieder hübsch :-)

 


 

Zutaten für ca. 43 Macarons:
3 Eiweiß (90-100 g)
50 g Zucker
110 g fein gemahlene, geschälte Mandeln
200 g Puderzucker

schwarze, rote und blaue Lebensmittelfarbe


Ganache: 
200 Zartbitterschokolade

80 ml Schlagsahne

 

 

Zubereitung: 
Für die Macarons die Eiweiß abwiegen, Mandeln und Puderzucker vermischen. Eiweiß steif schlagen, den Zucker zugeben und zu steifem Schaum schlagen. 

 Mandeln und Puderzucker auf den Eischnee sieben, unterheben. 

Die Masse "macaronieren", bis die Konsistenz glatt, aber nicht zu flüssig ist, da noch flüssige Lebensmittelfarbe dazu kommt, lieber weniger "macaronieren". Die Macaronmasse aufteilen, etwas davon weiß lassen, einen Teil blau färben, der Teil darf ruhig blau weiß marmoriert sein, einen Teil mit rot und blau lila färben und den größten Teil schwarz färben. Da meine schwarze Lebensmittelfarbe flüssig ist (rot und blau waren Pasten), wurde der schwarze Teil etwas flüssig, aber es ging gerade noch! Es gibt verschiedene Techniken für die Universums-Macarons; man kann den Spritzbeutel am Rand mit Farben anmalen oder die Masse teilen, färben, und mischen. In dem letzteren Video finde ich zwar etwas unlogisch, die Masse erst in verschiedene Spritzbeutel zu füllen und dann wieder alles in einen Spritzbeutel zu spritzen, und dann am Ende, weil es doch keine tolle Musterung gibt, wieder helle Masse in die Macarons auf dem Blech zu rühren, ich hätte dann eher die vielen Spritzbeutel in einen gepackt, wie bei den Lebkuchenherzen mit mehrfarbigem Zuckerguss. Leider hatte ich garkeine Plastik-Spritzbeutel mehr, also habe ich diesen viel besseren Trick aus diesem Video angewandt und Frischhaltefolie benutzt! Ich habe allerdings die gefärbte Macaron-Masse direkt auf ein Stück Frischhaltefolie gegeben, statt nur die Farbe auf die Folie aufzutrage, weil mir nicht gefiel, dass die Macarons innen und an der Seite weiß waren.

Die Frischhaltefolie kann man dann zusammenrollen und ganz unkompliziert in den Spritzbeutel stecken, das ist eigentlich für dieses Szenario sogar besser als mit Spritzbeuteln im Spritzbeutel, weil sich die Masse eher vermischt!

Ein Stück Backpapier auf die Maße des Blechs zuschneiden und Macaron-Schablonen unterlegen, ich habe die 3,5 cm-Durchmesser Schablonen benutzt.

Macaron-Tupfer auf das Backpapier spritzen. Durch den kleinen Schwenker, den man beim Macaron-Spritzen bzw. beim Absetzen ohnehin macht, entstehen diese hübschen Milchstraße-ähnlichen Kringel aus der helleren Macaronmasse. Falls das nicht so gut klappt (und man noch Macaronmasse behalten hätte), könnte man auch noch eine andere Farbe untermischen und mit einem Zahnstocher marmorieren.

Die Macarons mindestens 20 min trocknen lassen, bei mir war es sogar etwas länger, weil der Teig flüssiger war als sonst, darum habe ich auch drauf verzichtet, sie aufs Blech zu ziehen und das Blech auf die Arbeitsfläche zu hauen, um Luftblasen und Spitzen zu beseitigen. Sie dürfen erst in den vorgeheizten Ofen, wenn man sie mit dem Finger vorsichtig anfassen kann und sie nicht mehr kleben, weil sich eine Haut gebildet hat. Die Macarons bei 150°C ca. 12 min backen, meine haben dieses Mal wesentlich länger gebraucht, ca. 18 min, weil sie so feucht waren wahrscheinlich. 

Die Macarons sind fertig, wenn sie sich gut vom Blech lösen und nicht mehr wobbeln, wenn man daran rüttelt.

Die Ganache für die Kuchendekoration und die Füllung der Macarons vorbereiten, ich habe dafür einfach Sahne und Schokolade in eine Schüssel gegeben und in der Mikrowelle bei 50% geschmolzen und verrührt.

Die Macarons paarweise zusammenstellen, so dass die Größe und Form optimal passt. Jeweils einen Tupfer Ganache auf ein Macaron spritzen und das zweite Macaron leicht andrücken. 

Die Ganache etwas antrocknen lassen und die Macarons in den Macaronturm schichten. 

 Bei mir haben genau 40 Stück hineingepasst. 

Auch hier wird die dunkle Schokolade mal wieder als Dunkle Materie und harmoniert sehr gut mit den Sternen ;-) 

 Auch für den Transport lohnt sich der Macaronturm mit Verpackung drum rum!

May the Universe be with you! ;-)

Bierkrug-Cupcakes für Heike

29.04.2017 / 17:16

Meine Freundin Heike feiert ihren Geburtstag gerne zusammen mit dem Tag des (deutschen) Bieres am 23. April, so auch schon hier bei den Laugen-Körbchen und Laugen-Hs. Dieses Jahr wollte ich etwas süßes machen, und so wurden es mit Michaels Hilfe Bier-Cupcakes, auch wenn Laugengebäck natürlich immer passt. Die Cupcake-Bierkrüge habe ich im Internet entdeckt, das Rezept für den nicht-schokoladigen Bier-Kuchen bei Chefkoch. Einen schokoladigen Bier-Kuchen habe ich ja schon im Blog bei der Pigs-in-Paradise-Torte...ich hatte auch erwogen, den Kuchen vegan zu machen, und hatte dafür dieses Rezept ausgesucht, aber das war dann doch nicht nötig.

 


Zutaten:

4 Eier

3 Tassen Mehl 

2 Tassen Zucker 

1 Pck. Backpulver 

1 Tasse Bier 

1 Tasse Öl 

10 Tropfen Bittermandelaroma


700 g Rollfondant), weiss

gelbe Lebensmittelfarbe

Bläschenfolie


Für die Buttercreme (Schaum):

2 Eiweiss

140g Zucker

180g Butter, weich

n.B. 3 TL Bier


50 g Puderzucker

ca. 1 TL Wasser


Nährwert: 463 kcal pro kleinem Bierkrug


Zubereitung:

Für die kleinen Bierkrüge wollte ich mein Silikon-Muffinblech nutzen, das ich aber mit Backpapier nach oben verlängern musste. Beim Metall-Muffinblech hat das nicht gut funktioniert, weil die Formen schräger sind, und die Dessertringe haben letztlich die handlichsten Bierkrüge ergeben. Meine geraden Gläser von den Glaskuchen waren viel zu groß!

Die Zutaten für den Kuchen verrühren und zum einfüllen in die schmalen Zylinder in einen Messbecher umfüllen. So lassen sie sich halbwegs unfallfrei füllen ;-)

Dabei aufpassen, dass kein Teig an das Backpapier kommt, weil das sonst auch gerne die Form verliert. 

Wir haben extra weniger Teig in die Formen gegeben, aber der Teig ging noch gut auf, weniger wäre besser gewesen. Die Muffins bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen. In der Zwischenzeit die Henkel für die Krüge aus Rollfondant formen.

Die Henkel aus einer Rolle formen, die Eckpunkte etwas flach drücken und auf den Eckpunkten stehen lassen. Wir haben noch mit der Bläschenfolie experimentiert, das war Michaels gute Idee, um die typische Wabenstruktur in die Bierkrüge zu bekommen. 

Die fertigen Muffins abkühlen lassen und aus der Form nehmen. 

Unsere waren sehr unterschiedlich ausgefallen...

Den Umfang und die Höhe der einzukleidenden Muffins messen, bei uns waren es 18 cm Umfang für die großen, 15 cm Umfang für die kleinen Krüge, auch die Höhe schwankte zwischen 9 und 18 cm. Bei der Höhe den Schaum berücksichtigen, der auch noch drauf muss, und die Teile aus dem ausgerollten Fondant (wir mussten nochmal eine Fondantdecke kaufen gehen, weil es zu wenig war) ausschneiden. 

Die Wabenstruktur der Bläschenfolie kann man am besten mit einem kleinen Brettchen darüber gleichmäßig einprägen. Michael hatte da recht bald sehr gut den Dreh raus ;-)

Für den Schaum (die Buttercreme) die Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einreisen lassen, dann die Butter oder Margarine unterrühren. Die Muffins dünn mit Buttercreme einstreichen, bevor sie in den Fondant gerollt werden.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und den Schaum auf die Krüge spritzen, ich habe versucht, ein realistisches Bild zu erzeugen, indem ich mit der Spitze des Beutels etwas Struktur erzeugt habe. 

Weil unser Fondant weiß und zum Teil schon fertig ausgerollt war, haben wir die fertigen Krüge mit der gelben Lebensmittelfarbe, mit etwas Wasser vermischt, angemalt. 

Der Pinsel war recht klein, aber hat dafür auch eine schöne Struktur in der Farbe erzeugt, ich denke besser, als wenn man gleich gelben Fondant verwendet hatte, wie der erste Plan war. 

Dann müssen nur noch die Henkel aufgeklebt werden, dafür mit dem Puderzucker einen sehr dickflüssigen Zuckerguss anrühren, so dass der Henkel möglichst schon nach kurzer Zeit hält und losgelassen werden kann. 

Den Zuckerguss mit einem Löffel auf die Henkel-Enden geben und gut andrücken.

O'zapft is! Oda ned? ;-)

Die Idee, Eiweiß in die Buttercreme zu geben, fand ich sehr gut, die Farbe kommt der von Bierschaum doch schon sehr nahe. 

Wie so oft war die Umsetzung doch zeitaufwändiger, als ich dachte. 

Da war es sehr gut, dass ich tatkräftige Unterstützung hatte :-)

Jedenfalls bis man den Bierkrug anbeißt sieht er halbwegs echt aus ;-) 

Die kleinen Bierkrüge waren fix weg, aber die großen waren doch etwas mächtig, selbst in Stücke geschnitten. 

Happy Birthday nochmal, liebe Heike!

Schaf-Cupcakes - nicht nur zu Ostern ;-)

20.04.2017 / 10:32

Diese Schaf-Cupcakes wollte ich schon gaaanz lange mal machen, seit ich sie vor Jahren auf Pinterest entdeckt hatte, da mit Marzipan-Köpfen. Meine Schäfchen haben Köpfe aus Schokobons, weil ich das am niedlichsten und leckersten fand, es gehen aber auch Marshmallows oder gespritzte Schokolade wie bei den Schaf-Macarons. Man kann beliebige Muffins so verzieren, aber da ich ja grade Eierlikör gemacht hatte, gab es natürlich Eierlikörkuchen. Dieses Jahr hab ich meiner Mutter vorgeschlagen, ihren Hefezopf nach diesem Rezept und vor allem in dieser Form zu machen (es war nicht viel Überzeugungsarbeit nötig ;-)). Ein kleines Obst-Schaf hab ich übrigens auch noch gebaut.


 

Zutaten für 12 Schaf-Cupcakes:

100 g Zucker

10 g Vanillezucker

2 Stück Ei, vom Huhn

100 ml Eierlikör, 20 Vol.-%

100 ml Sonnenblumenöl

1 Teelöffel Backpulver

200 g Mehl, Weizenmehl Typ 405

 

100 g Weisse (Schokolade), Kakaobutter

200 g Frischkäse 4 % Fett, natur

180 g Mini Marshmallows

12 Stück (72 g) Kinder Schoko-Bons oder Schoko-Ostereier

n.B. 12 Stück ChocOlé, Milchschokolade, als Beine

 

Nährwert: 367 kcal pro Schaf-Cupcake (ohne Beine ;-))

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 175°C vorheizen und Papierförmchen in ein Muffinblech stellen.

Zucker und Eier schaumig rühren, dann die übrigen Zutaten bis zum Mehl kurz unterrühren.

Die Masse auf die 12 Papierförmchen verteilen und ca. 20 min bei 175°C backen.

Stäbchenprobe machen. Die Muffins vollständig auskühlen lassen.

Für die Dekoration die weiße Schokolade bei 50% in der Mikrowelle schmelzen, glatt rühren, und den Frischkäse unterrühren.

Ich hatte eigentlich Creme aus 150 g Schokolade und 300 g Frischkäse gemacht, aber ca 150 g blieben übrig, darum habe ich das für die Zutaten aktualisiert. Wer möchte, kann aber mehr Creme machen und die Muffins auch innen füllen, dann sind sie saftiger.

Ca. einen guten Esslöffel voll Creme auf einem Muffin verteilen, die Schicht sollte eine gewisse Dicke haben, damit die Marshmallows gut halten.

Die Marshmallows in die Creme drücken, ebenso das Schoko-Bon, und die Monster-Augen auf das Schoko-Bon kleben, das geht entweder am Schaf oder schon vorab. Optional halbe oder drittel Stücke von den Schoko-Sticks als Beine für ein auf dem Bauch chillendes Schaf einstecken, am besten mit einem Löffelstiel die Löcher vorbohren.

Ich hatte meine Monster-Augen leider nicht zu meinen Eltern mitgenommen, aber da ich am Vorabend meiner Freundin Andrea mit Obst-Raupen geholfen hatte, hat sie mir netterweise was von ihren Monster-Augen abgegeben ;-)

Ansonsten kann man die Augen auch mit Zuckerguss und Schokolade selbst aufspritzen!

Die Monster-Augen waren auch für dieses Obst-Schaf aus Trauben und Banane sehr hilfreich.

Nette Hasenohren kann man mit Marshmallows übrigens auch machen, das hab ich auch kurz mit den kleinen Marshmallows und einer Erdbeere getestet, aber das gibts dann vielleicht nächstes Jahr...;-)

 

Dieses Jahr hab ich meiner Mutter vorgeschlagen, ihren Hefezopf nach diesem Rezept und vor allem in dieser Form zu machen (es war nicht viel Überzeugungsarbeit nötig ;-)). Ist er nicht süß? 

Wir haben die Pfoten und alle anderen runden Teile des Hasen rund geschliffen, eine längs halbierte Mandel für die großen Zähne und Rosinen für die Augen benutzt. Ich finde besonders die gedrehten Ohren nett...

 

Die Schafe passen natürlich besonders gut zu Ostern, aber ich finde, man kann sie das ganze Jahr essen. Die Frischkäsecreme harmoniert gut mit den süßen Eierlikörmuffins.

Im direkten Vergleich mit dem Obst-Schaf fällt auf, dass die Schaf-Cupcakes keine Ohren haben, da könnte man sich noch was überlegen. Oder die Ohren verschwinden einfach in der Wolle ;-)

Guten Appetit und Frohe Ostern!

Busen-Macarons (und ihre Gegenstücke ;-))

14.04.2017 / 21:14

Zum Junggesellinnenabschied meiner Schwester hatte ich die Idee, Busen-Macarons zu backen. Obwohl es ja schon jede Menge Busen-Torten, -Cupcakes und ahnliches gibt, und Macarons sich schon von der Form her super gut eignen :-D, habe ich nur ein Vorkommen von "Boob-Macarons" gefunden, da gabs dann allerdings auch gleich ein männliches Gegenstück dazu :-D 

Ich habe das mit übernommen und wie beim Macaron-Turm-Test habe ich Macarons au chocolat und Zitronen-Macarons gemacht, dieses Mal, um der ethnischen Diversität Rechnung zu tragen ;-) Ich habe die Macaron-Massen nacheinander zubereitet; man hätte bestimmt auch einfach Kakao zu der rosa Macaron-Masse geben können.


Zutaten:

100 g Eiweiß (ca. 3 Stück)
50 g Zucker
200 g Puderzucker
110 g gemahlene Mandeln

einige Tropfen Lebensmittelfarbe pink


Für die Ganache:

80 g Sahne
200 g weiße Schokolade
3 EL Zitronensaft
1 Bio-Zitrone, davon die Schale

 

Für die Macarons au Chocolat:
100 g Eiweiß (ca. 3 Stück)

110 g fein gemahlene Mandeln

200 g Puderzucker

10 g Kakao

 

50 g Zucker

Für die Ganache:

100 g Schlagsahne

200 g Schokolade mit 55% Kakao

 


Zubereitung:

Eiweiß zu Schnee schlagen, dabei die Lebensmittelfarbe hinzufügen und den Zucker einrieseln lassen. 

Puderzucker und Mandeln sieben und unter den Eischnee heben, macaronnieren. Die Masse in einen Spritzbeutel geben und mithilfe einer untergelegten Schablone Macarons auf zuecht geschnittenes Backpapier spritzen, ca. 1 EL der Masse zurück behalten. Die Macarons auf ein Blech ziehen und dieses gegen die Arbeitsfläche schlagen, um Luftbläschen zu entfernen.

Die zurück behaltene Masse mit etwas mehr pinker Lebensmittelfarbe dunkler einfärben und kleine Tupfer auf die Macarons spritzen. Bei dieser speziellen Sorte Macarons ist es auch nicht schlimm, wenn sie nicht ganz flach werden in der Mitte ;-) Die übrige dunkelrosa Masse habe ich auch noch aufs Blech gespritzt, die war aber schon zu flüssig (wegen des weiteren Rührens und der weiteren Flüssigkeit aus der Farbe).

Aus der restlichen Masse kann man noch ein paar männliche Gegenstücke spritzen, auch dafür hatte ich eine grobe Schablone.

Für die dunkleren Macarons ganz genauso vorgehen, nur dass in die Masse noch etwas Kakao kommt - für diesen Farbton nur halb so viel wie beiden normalen Macarons au Chocolat!

Auch hier erst die gespritzten Macarons von Luftblasen befreien, dann etwas zurück behaltene Masse mit etwas mehr Kakao verrühren und Tupfer in die Mitte spritzen. Im Gegensatz zu den rosa Macarons wird die Masse hier stabiler, weil Pulver anstatt Flüssigkeit hinzu kommt...

Auch hier war noch etwas Masse für Männer-Macarons übrig ;-)

Die Macarons mindestens 30 min trocknen lassen und erst dann backen, wenn sich eine glatte Haut gebildet hat und man sie vorsichtig anfassen kann, ohne kleben zu bleiben. Den Backofen auf 150°C vorheizen, darauf achten, dass es nicht heißer ist, und die Macarons ca. 13 min backen. Sie sind fertig, wenn sie nicht mehr wabbeln, wenn man sie anfasst, und sich direkt vom Backpapier lösen!

Obwohl die männlichen Macarons erst nach den Busen-Macarons dran waren und daher länger getrocknet sind, sind sie etwas eingerissen, d.h. wegen der Größe hätten sie noch länger trocknen müssen!

Bei den Busen-Macarons ist aber keins gerissen (außer die aus der pinken Rest-Masse, die halt zu flüssig waren), und alle haben sehr hübsche Füßchen bekommen, wie sich das gehört!

Die dunklen Macarons haben leider auch nicht lange genug getrocknet, aber ich musste halt auch mal irgendwann ins Büro leider. ;-) Auch dass die beiden Massen so unterschiedlich fest waren hat wahrscheinlich dazu geführt, dass es ein paar Risse dazwischen gab. 

Die männlichen Macarons sind dagegen praktisch Riss-frei (außer wieder an der Grenze der verschiedenen Massen). 

Wie immer die Macarons paarweise zusammen sortieren zum Füllen. 

Für die Ganache die Sahne mit dem Zitronensaft und der Zitronenschale aufkochen, die Schokolade hinzufügen (ich spare mir das fein hacken der Schokolade immer, ich finde, es geht auch so) und rühren, bis alles geschmolzen ist. 

Diese weiße Ganache wird schon auch fest, wenn man sie lange genug kalt stellt, ich finde die Farbe und Konsistenz davon aber besser, wenn man sie aufschlägt.

Also die ausgekühlte Ganache mit dem Handrührgerät nochmals aufschlagen, sie wird dann recht fest, aber lässt sich dank der Handwärme noch gut spritzen.

Die Macarons paarweise zusammen sortieren und füllen.

Die dunklen Macarons habe ich mit der dunklen Ganache, siehe Macarons au Chocolat gefüllt. 

Alles in allem hatten wir Spaß damit am Junggesellinnenabschied...:8)

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