dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser und Rhabarbertörtchen

23.05.2013 / 16:11

Diesen Kuchen habe ich ziemlich genau vor 7 Jahren zum ersten Mal gemacht, als ich das Rezept von meiner Freundin Bianca bekommen habe. Sie hat es aus einem Backbuch des "Katholischen Frauenbund Eitensheim" von ihrer Mama, und ich hatte dieses Jahr mal wieder Lust auf diesen Kuchen ;-)
Den sauren Rhabarber in die süße Baisermasse zu geben halte ich für eine geniale Idee! Allerdings kann man so die Baisermasse nicht mit einem Spritzbeutel auftragen, was auch wieder schade ist - darum habe ich noch ein paar Rhabarber-Törtchen gemacht, bei denen ich das Baiser spritzen konnte. Dadurch ergab sich auch der Goldtröpfchen-Effekt, den ich von der Goldtröpfchen-Torte, ein weiteres Rezept von Gaby, das irgendwann noch in den Blog kommen soll, schon kenne und schätze.

Zutaten für 12 Stücke:
175 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Vanillezucker
1 Pr. Salz
3 Eigelb
250 g Mehl
4 EL Milch
1/2 P. Backpulver

500 g Rhabarber
100 g gehackte Nüsse
3 Eiweiß
200 g Zucker

Nährwert: 200 kcal pro Stück

Zubereitung:
Ofen auf 180°C vorheizen (im Rezept stand 200°C, aber das war mir zu heiß für das Baiser), eine 26 cm Springform einfetten oder mit Backpapier auskleiden.
Butter, Zucker, Salz und Eigelb schaumig rühren. Mehl und Backpulver zusammen mit der Milch hinzufügen und alles kurz verrühren. Den Teig in der Form verteilen und glatt streichen.

Rhabarber putzen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Eiweiß anschlagen, Zucker hinzufügen und zu steifem Schnee schlagen.

Rhabarber und Nüsse unter die Baisermasse heben und auf den Teig in der Form streichen.

Bei 180°C ca. 35 min backen, evtl. mit Puderzucker besieben.



Zutaten für 4 Rhabarber-Törtchen:

40 g Butter oder Margarine
50 g Zucker
2 Eigelb
50 g Mehl
6 EL Milch
1/4 P. Backpulver
100 g gehackte Nüsse
150 g Rhabarber

2 Eiweiß
50 g Zucker

Zubereitung:
Für die Törtchen habe ich die Nüsse und den Rhabarber statt in die Baiser-Masse in den Teig gegeben, ansonsten geht die Zubereitung des Teigs wie beim Rhaberberkuchen oben.
Den Teig auf die vier Förmchen verteilen (ich hatte sie nicht eingefettet), die Eiweiß anschlagen und mit Zucker zu Baiser schlagen, in einen Spritzbeutel geben und auf die Förmchen spritzen. Ebenfalls bei 180°C backen, ca 20 min oder bis das Baiser etwas gebräunt ist. Der Kuchen wird so sehr saftig!

Trotzdem lässt sich der Kuchen gut aus der Form lösen bzw. Löffeln, stürzen würde ich aus diesen Formen aber nicht versuchen!

Wenn die Baisermasse abkühlt, treten diese hübschen kleinen goldenen Tröpfchen hervor, die auch der "Goldtröpfchentorte" ihren Namen geben!



Pain Paillasse

23.05.2013 / 16:11
Dieses Rezept ist von Silvia von Candid Moments. Seit der vorletzten #PamK-Aktion hatte ich mir vorgenommen, es zu backen, was ich dann neulich recht spontan zum Weintrinken mit einer Freundin auch geschafft habe. Eine französische Kollegin von mir meinte, sie kennt kein Brot, das so heißt, was mich sehr verwundert hat - es klingt doch sehr französisch! Mittlerweile hat Google das Rätsel gelöst: es ist es ein Schweizer Brot, kein Französisches! Der Name scheint von geflochtenen Strohkörben zu kommen, die früher benutzt wurden, um das Brot zu lagern und zu transportieren. Auf deutsch nennt man diese Art Brot Wurzelbrot aufgrund seines Aussehens. Ich habe Trockenhefe statt Frischhefe wie in Silvias Rezept benutzt und würde nächstes Mal etwas weniger Salz benutzen. Lecker war's!

 


Zutaten für 3 Brote à 200 g:
500 g Dinkelmehl
300 ml Wasser
0,5 P. Trockenhefe
1,5 TL Salz (oder weniger)
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Zutaten in der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Eine große Schüssel mit Mehl ausstreuen, den Teig hinein legen und die Schüssel verschließen. Für 10 bis 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen - ich habe den Teig am Vorabend gemacht und ihn fast 24 Stunden gehen lassen, das hat auch wunderbar geklappt!
Den Backofen auf 240°C vorheizen. Den Teig (der sich mindestens verdoppelt haben sollte) aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Schüssel stürzen (oder in der Schüssel umdrehen) und nicht mehr kneten, sondern in drei etwa gleiche Stücke teilen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, jeden Teigstrang zwei mal verdrehen und aufs Blech legen. Durch die Drehung bekommt der Teig mehr Spannung und geht besser auf!
Auf der mittleren Schiene ca. 15 min bei 240°C,  weitere 15 min bei 220°C backen.
Für eine schöne Kruste sprühe ich immer Wasser in den vorgeheizten Ofen, sowohl am Anfang der Backzeit und zwischendurch.
Man sieht, dass ich dieses Backpapier schon mal für Herzchen-Macarons verwendet hatte - beim zweiten Backen verfärben sich die Stellen erst richtig ;-)
Das Brot twas abkühlen lasse und genießen...passt zu allen Arten Brotbelag, oder auch mit verschiedenen Kräuterölen und -essigen hervorragend zu Wein ;-)
Das Brot lässt sich auch wunderbar einfrieren und wieder auftauen. Bon Appétit!

Rhabarber-Sirup

18.05.2013 / 10:11
Die liebe Silvia von Candid Moments hat kürzlich Bilder von Fliedersirup gepostet, was mich ganz neidisch gemacht hat, denn ich habe Fliedersirup letztes Jahr entdeckt und würde ihn auch liebend gerne wieder machen, nur dass bei uns in München noch praktisch kein Flieder blüht! Von Holunder ganz zu schweigen, meine Referenzholunder auf der Radlstrecke sind alle noch lange nicht so weit, nur der doofe Schneeball blüht. Aber: es gibt Rhabarber! Ich hatte vor ein paar Jahren mal Rhabarbersirup nach einem Rezept von Chefkoch.de gemacht und fand das perfekt, um all meinen hübschen und liebevoll gesammelten Fläschchen mal wieder aufzufüllen! Jedesmal, wenn ich Sirup mache, überlege ich erneut, wie viel Zucker rein muss, um für eine gute Konservierung zu sorgen. Mein Fliedersirup, der Holunderblütensirup und der Holunderbeerensirup halten immer sehr gut, mindestens ein Jahr, mit einem Zucker-Flüssigkeitsverhältnis von ca. 1:1 oder weniger Zucker. Die Zitronensäure konserviert natürlich auch!
Zutaten für 4 L:
1,5 kg Rhabarber,
1,5 l Wasser
2 kg Zucker
Saft einer Zitrone
20 g Zitronensäure

Nährwert: 200 kcal pro 100 ml

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen und in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.
Mit dem Wasser in einen großen Topf geben, zum Kochen bringen und auf mittlerer Flamme köcheln, bis der Rhabarber weich ist (ca. 10 min).
Währenddessen die sauberen Flaschen auf ein Gitter im den Backofen stellen und den Ofen auf 150°C einstellen. Wenn der Ofen 150°C erreicht hat, sollten die Flaschen ca. 10 Minuten oder länger darin verbringen, um steril zu werden. Die Deckel der Flaschen mit etwas Wasser in einen kleinen Topf geben, um sie abzukochen, aber die Platte noch nicht einschalten.
Die Rhabarbermischung durch ein feines Sieb abseihen und mit einem Kochlöffel rühren und drücken, um möglichst viel Flüssigkeit zu erzeugen.
Den Saft wieder in den Topf geben, Zucker, Zitronensaft und Zitronensäure hinzugeben und zum Kochen bringen. 
Die Platte unter dem Topf mit den Deckeln einschalten und die Deckel auskochen.
Den Sirup auf kleiner Flamme 5 Minuten köcheln lassen.
Den Sirup noch möglichst heiß in Flaschen füllen. Ich hole dafür immer nur eine Flasche aus dem heißen Ofen, fülle den Sirup ab, nehme den passenden Deckel aus dem Topf mit kochendem Wasser, verschließe die Flasche und mache mit der nächsten weiter.
Ich benutze meistens kleine Weinflaschen mit Schraubverschluss, um Sirup abzufüllen. Ein lieber Kollege hat ganz viele von denen für mich gesammelt ;-)
Sahne-Flaschen wie die beiden großen in der Mitte eignen sich auch gut und ploppen dazu noch schön, wenn man sie wieder öffnet! Mein persönlicher Favorit sind aber die Flaschen mit dem Plastik-umschlossenen Korken, die ich nach einem Abendessen beim Griechen mitnehmen durfte - ich hab den Ouzo aber natürlich nicht alleine ausgetrunken ;-)
Man kann die Flaschen ganz hübsch und einigermaßen spontan mit Washitape und wasserfestem Stift beschriften.


Ausgedruckte Etiketten machen sich natürlich auch gut!
Den Rhabarbersirup an einem kühlen Ort aufbewahren. Schmeckt mit Mineralswasser (2-3 EL Sirup pro Glas), Eis, Prosecco, zu den Rhabarberpuffern unten und allen anderen Desserts...und ist so hübsch und pink! :-)
Aus dem übrigen "Rhabarbermatsch" habe ich, wie in einem Kommentar zum Chefkoch-Rezept vorgeschlagen, mit einem Ei, Zucker, Milch und etwas Mehl einen Teig gemacht, diesen in kleinen Portionen in der Pfanne gebraten.
Serviert als Rhabarberpuffer mit dem fertigen Rhabarbersirup  und etwas Minze war das auch sehr lecker :-)
PS: Ich bin ein wenig hinterher mit dem Bloggen, mittlerweile haben wir auch blühenden Flieder in München - hurrah! :-)

Schwedische Arrack-Rollen (Punschrullar)

18.05.2013 / 08:46

In Nordschweden, genauer gesagt in einem tollen Hotel in der Nähe des Abisko-Nationalparks, haben Ingrid und ich die Bekanntschaft von schwedischen Arrack-Rollen gemacht. Wir waren begeistert! Wir hatten vier verschiedene lokale Süßigkeiten im Test (die anderen hießen Chocolate Kiss, Chokladböllar und Cloudberry-Kiss) und fanden die Punschrolle am besten. Punsch ist ein schwedischer Likör auf Basis von Arrack, daher die unterschiedlichen Namen. Bei der Recherche habe ich gelernt, dass es zusätzlich zu dem mir bekannten und auf Sri Lanka produzierten Kokos-basierten Arrack auch noch einen Anis-basierten Arak in arabischen Ländern gibt! Ich bin ja kein großer Freund von Anis, insofern habe ich nichts verpasst durch mein Unwissen ;-) Aber mit Arrack werde ich in Zukunft sicher öfter backen!

 

Unsere Begeisterung war natürlich groß, als wir die Punschrullar in einem Supermarkt in Stockholm entdeckten, und so haben wir gleich welche mitgenommen. Ich hatte diese Süßigkeit noch nie zuvor gesehen und war darum sehr überrascht, am Tag nach meiner Heimkehr in einem deutschen Lidl genau die gleichen "Punschrollen" zu sehen - gleich neben der Elchsuppe! Natürlich habe ich diese auch gekauft und verglichen, fand die schwedischen aber leckerer.

Die Rezeptrecherche ergab, dass zusätzlich zu Butter, Zucker und Kakao eine gewisse Menge Kuchenkrümel oder Kekskrümel in die Füllung gehört.
Laut der Packungsangaben enthalten beide gekauften Punschrullar Haferflocken, die kamen aber in keinem meiner Rezepte vor und da ich diesen Geschmack nach Haferflocken eh nicht so toll fand, habe ich Kuchenkrümel benutzt und dafür einen Arrack-Rührkuchen gebacken. Ich wollte die Rollen für meinen Papa zum Vatertag machen, da er sowohl Marzipan als auch Arrack gerne mag, wusste aber nicht, wo ich Arrack in München herbekomme, was ein typisches Problem zu sein scheint. Glücklicherweise hatten meine Eltern welchen zuhause und darum wurden die Arrack-Rollen dort produziert :-)

Zutaten für 12 kleine Arrack-Rollen:

50 g Butter oder Margarine
500 ml Plätzchenkrümel oder Kuchenkrümel vom Arrack-Kuchen (ca. 180 g)
2 EL Zucker
2 TL Kakao
2 TL Arrack
150 g Gelatinefondant oder Modelliermarzipan (Marzipan+Puderzucker)
grüne Lebensmittelfarbe
50 -100 g Zartbitterschokolade

Für den Arrack-Kuchen, 18 cm, ca. 640 g

3 Eier
225 g Mehl
0.5 P. Backpulver
0.5 P. Vanillezucker
150 g Zucker
90 ml Öl
50 ml Wasser
2 EL Arrak


Nährwert: 120 kcal pro Stück

Zubereitung:
Einen Rührteig aus den Kuchenzutaten zubereiten und bei 175°C ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen und abkühlen lassen.

Ca. ein Drittel des Kuchen (180 g, der ganze Kuchen wiegt 640 g) abschneiden, der obere Rand eignet sich gut, weil er viel von der Kruste enthält und man dann außerdem den gerade abgeschnittenen Kuchen noch anderweitig benutzen kann. Das Kuchenstück vollständig auskühlen lassen und zerkrümeln.

Für die Arrack-Rollen die Butter schaumig rühren und die übrigen Zutaten abmessen.

Zucker, Kakao, Arrack und Kuchenkrümel zur Butter hinzufügen.

Alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Die so erzeugte Masse mit den gekauften Punschrollen abgleichen und noch etwas Zucker hinzufügen, abschmecken.

Das Marzipan oder Gelatinefondant grün färben (manche Arrack-Rollen in Schweden waren auch gelb oder weiß), ausrollen und in 12 Teile, 8cm x 4cm breit schneiden.

Mit den Händen einen guten Teelöffel  der Füllung nehmen, zu einer kurzen dicken Rolle formen und in einen Streifen Marzipan einrollen.


Die Schokolade schmelzen und die Rollen mit beiden Enden darin eintauchen. Etwas längere Rollen wären hier einfacher zu handhaben gewesen! Wenn man es nicht allzu eilig hat (wie ich), kann man natürlich auch erst eine Seite der Rolle trocknen lassen und dann die andere Seite eintauchen.

Die schokolierten Rollen auf Backpapier trocknen lassen.

Ich habe die Rollen in einer verzierten Schachtel verstaut, wo sie perfekt hinein gepasst haben. Außerdem habe ich auf Sri Lankisch eine Art "Alles Gute zum Vatertag" improvisiert, das aber natürlich völlig falsch war. Naja, mein Papa hat es schon verstanden ;-)

Korrekt heißt "Alles Gute zum Vatertag" auf Sri Lankisch übrigens:

සුබ තාත්තගෙ දවසක්

Für die Mama gab es dann noch einen Muttertagskuchen aus dem übrigen Arak-Kuchen, den meine Schwester so hübsch verziert hat. Wir haben ihn eingefroren und der Papa durfte ihn dann rechtzeitig zum Muttertag auftauen ;-)
Alles Gute zu den Elterntagen, Ihr Lieben!

Sri Lanka Macarons mit Schwarztee und Zitronenganache

18.05.2013 / 08:45

Zum Sri Lankischen Neujahrsfest wollte ich dieses Jahr etwas typisches und doch neues backen. Als ich zuletzt die Macarons in Ostereiform gemacht habe, kam mir der Gedanke, dass die Form der Insel Sri Lanka ja eigentlich auch ungefähr ein Ei ist und dass eine genauere Kontur nicht mehr sooo viel schwieriger sein dürfte als z.B. die Bärchen-Macarons, also hab ich das mal ausprobiert! Sri Lanka (Ceylon) ist unter anderem die Heimat des Schwarzen Tee, also dachte ich an Macarons mit Tee und einer weißen Zitronenganache als Füllung. Tee-Macarons hat natürlich auch schon jemand vor mir gemacht, daher wusste ich, dass es funktionert und hübsch aussieht mit den kleinen schwarzen Pünktchen :-)
Eine gute Idee fand ich auch, die Füllung mit einer Art Pudding aus den übrigen Eigelb und Honig zu machen, wie in diesem Video beschrieben, das teste ich nächstes Mal! Auch dunkle Ganache hätte gut gepasst, aber ich war mir nicht sicher, ob dabei nicht die Zitrone geschmacklich untergeht...

Zutaten:
90 g Eiweiß (ca. 3 Stück)

50g Zucker
200g Puderzucker
110g Mandeln
2 EL gemahlener Schwarztee (PG Tips)

100 g Sahne

200 g weiße Schokolade
3 EL Zitronensaft
1 Bio-Zitrone, davon die Schale

Zubereitung:

Die Schablone ausdrucken, man braucht natürlich auch eine spiegelverkehrte Version, damit man die Macarons nachher zusammensetzen kann. Ich habe die beiden Seiten so zusammen geklebt, dass sie genau auf ein Backblech passen.

So konnte ich die Schablone immer unter das Backpapier, das schon auf die richtige Größe gefaltet war, legen, und die Macarons schnell mit einer einzigen Schablone auf vier Backpapieren verteilen.
Den schwarzen Tee noch feiner mahlen, Mandeln und Puderzucker vermischen.


Die Eiweiß steif schlagen, den Zucker zugeben und zu steifem Schaum schlagen.
Weil mein Puderzucker etwas klumpig war, habe ich dieses Mal die Mandeln und den Puderzucker auf die Eiweißmasse gesiebt.

Mit einem Teigschaber unterheben und den Teig bearbeiten, bis er glänzt und die richtige Konsistenz hat, eher dickflüssig!

Die erste Hälfte der Macaron-Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und Macarons auf das Backpapier mit der untergelegten Schablone spritzen. Für mich hat es am besten funktioniert, die Kontur nur ungefähr auszufüllen und dann mit einem Teigschaber die Masse in die richtige Form zu schieben.

Mit der zweiten Hälfte des Teiges wiederholen, insgesamt braucht man 4 Bleche.

Die Macarons gute 20 Minuten trocknen lassen.



Anschließen ca. 16 min bei 150°C Ober-Unterhitze oder 130°C Umluft backen; ich hatte jeweils 2 Bleche bei 130°C Umluft im Ofen und habe das erste Blech Macarons 50 min trocknen lassen, weil es eine Weile gedauert hat, bis ich alle Macarons auf dem Backpapier hatte. Die Macarons sind fertig, wenn sie nicht mehr wabbeln, wenn man leicht darauf drückt, und sich leicht vom Backpapier lösen lassen.

Es ist keines gerissen und alle haben hübsche Füßchen bekommen. Juhu! :-)

Die Macarons auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Für die Ganache die Sahne erhitzen, Zitronensaft und geriebene Zitronenschale hinzufügen.

Von der Flamme nehmen, Schokolade hinzufügen und glatt rühren.

Komplett auskühlen lassen, dann aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen.

In der Zwischenzeit die Macarons paarweise zusammen sortieren...

...und jeweils zwei mit der Ganache zusammensetzen.

Et voilà ;-)


Zum Mitnehmen habe ich die Macarons wieder mal in ein rechteckiges Kuchenblech mit Deckel gepackt, das hat gut funktioniert!

 

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de