dinchen4444s Blog

Pâtisserie Nadine

Archiv für Juni 2012

Schoko-gefüllte Erdbeeren: Schokoerdbeeren mal anders!

24.06.2012 / 20:28
Nachdem ich gestern wieder beim Erdbeeren pflücken war und daher Gelegenheit hatte, mir auch endlich einige große Exemplare zu organisieren, wurde es Zeit für diese fantastischen Schoko-Erdbeeren (Idee von diesem englischen Blog). Ich habe 50 g weiße und 100 g Vollmilchkuvertüre benutzt. Endlich Schoko-Erdbeeren, von denen keine Schokolade absplittert und die einem nicht die Finger verkleben! :-)

 

Zutaten für 24 Stück:
24 große Erdbeeren
150 g Kuvertüre
Minimuffinblech oder Eierkartons

Nährwert: 30 kcal pro Erdbeere

 

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen, leicht abtrocknen oder trocknen lassen und das grüne großzügig abschneiden. Mit einem scharfen, spitzen Messer kleine Kegel aus den Erdbeeren ausschneiden und die Erdbeeren mit der Öffnung nach oben in ein Minimuffinblech oder einen Eierkarton setzen.


Die Kuvertüre schmelzen, am besten direkt in einem Gefrierbeutel, bei 50% in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Eine Ecke des Gefrierbeutels abschneiden und die Schokolade in die Erdbeeren spritzen.

 

Für 10 Minuten im Kühlschrank kalt stellen und genießen, während die Schokolade nicht mehr flüssig, aber auch noch nicht hart ist! Der Eierkarton eignet sich übrigens auch gut zum Transport    :-)

Hollerkiachl (Holunderküchlein) mit Himbeersoße

24.06.2012 / 20:28


Hollerkiachl sind ein weiteres saisonales und anscheinend auch sehr regionales (typisch bayerisches) Gebäck aus Holunderblütendolden, die in Teig gehüllt  frittiert oder ausgebacken werden. Dabei nutzt man die praktischen Stiele als Griff.
Man kann die Hollerkiachl auch mit Bierteig machen, ich hab es fürs erste Mal mit klassischem Pfannkuchenteig versucht - auch weil ich kein Bier im Haus hatte ;-)
Dieses Mal habe ich einen ungefährlicheren Holunderbusch genutzt und keine Blessuren davon getragen - da schmecken die Kiachl doch gleich doppelt so gut!

Zutaten für 4 Portionen:
8 Holunderblütendolden
75 g Mehl
120 ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz
200 ml Öl
200 g Himbeeren (frisch oder TK)
50 g Puderzucker
30 ml Amaretto
Puderzucker zum Besieben


Nährwert: 298 kcal pro Portion

Zubereitung:
Die Holunderdolden auf weißem Küchenpapier auslegen und gründlich auf kleine Insekten untersuchen und davon befreien, evtl. abbrausen. Mehl, Milch, Ei und Salz zu einem flüssigen Pfannkuchenteig verrühren. Das Öl in einer Pfanne erhitzen.


Währenddessen die Himbeeren mit dem Puderzucker pürieren und mit Amaretto abschmecken, auf Tellern anrichten.

Die Holunderdolden am Stiel festhalten und durch den Pfannkuchenteig ziehen, sofort im Öl 2-3 min ausbacken, dabei darauf achten, dass der Teig gleichmäßig verteilt ist, so dass keine ungebackenen Stellen übrig beiben. Nach dem Ausbacken kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Hollerkiachl auf den präparierten Tellern mit der Soße anrichten, mit Puderzucker besieben und servieren.

 

 

Kartoffelbrot vom Blech

19.06.2012 / 17:05
Wir hatten Kartoffelbrot mal zu einem 3-Gänge-Menü in einem schicken Restaurant serviert bekommen und fanden es total genial - und so kam es, dass dieses Kartoffelbrot vom Blech das allererste von vielen Rezepten von Chefkoch.de war, das ich nachgebacken habe, genau genommen habe ich Chefkoch.de dadurch entdeckt.
Das Brot ist kinderleicht zusammen zu rühren und gelingt mir immer. Die Zutaten kann man gut vorrätig haben und ist so immer gerüstet für die spontane Grillparty am Sonntag nachmittag, wenn es nirgendwo Brot zu kaufen gibt - abgesehen davon, dass es mir zum Grillen besser schmeckt als jedes andere Brot! Ich wandle das Rezept von Chefkoch.de immer ein wenig ab, es folgt also meine Variante.


Zutaten für ca. 2 kg:
1 kg Mehl (Weizen, Dinkel, oder auch teilweise Vollkornmehl)
1 L Wasser
240 g Kartoffelpüreepulver (genau 2 Beutel)
1 EL Salz
1 EL Zucker
2 Pck. Trockenhefe
Olivenöl
grobkörniges Salz
getrocknete Kräuter, z.B. Majoran, Oregano, Rosmarin

Nährwert: 237 kcal/100 g

Zubereitung:
Mehl, Wasser, Kartoffelbreipulver, Salz, Zucker und Hefe in einer großen Schüssel zu einem etwas klebrigen, aber festen Hefeteig verkneten (Knethaken von Küchenmaschine/Rührgerät, oder auch von Hand). Den Teig in der Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank 3 h gehen lassen. Außerhalb des Kühlschranks geht der Teig schneller, wird aber nicht so feinporig - aber wenn es mal "schneller gehen" soll (wegen einer SEHR spontanen Grillparty), funktioniert das auch, dann etwa 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen oder bis der Teig sich mehr als verdoppelt und die Frischhaltefolie erreicht hat!
Den Backofen auf 200°C vorheizen und ein Blech (ich nehme immer das tiefe Blech, die Fettpfanne) mit Backpapier auslegen. Den Teig auf dem Blech verteilen, er ist etwas zu klebrig zum Ausrollen - ich verteile ihn immer mit einem Teigschaber.


Mit dem Stiel eines Kochlöffels Löcher in den Teig pieksen, einen guten Schuß Olivenöl über dem Brot verteilen und mit einem Pinsel verstreichen, dabei dürfen sich die Löcher ruhig mit Öl füllen.

Den eingeölten Teig mit Salz, Kräutern oder beidem bestreuen, dann 10 min bei 200°C und weitere 15 min bei 175°C goldbraun backen. Guten Appetit!

Sophias schnelle Schokomuffins

10.06.2012 / 21:13
Zum ersten Geburtstag unserer Nichte Sophia gab es Schokomuffins mit Essknete-Bauklötzen. Gegessen hat sie allerdings keinen davon, weil sie eines dieser seltenen Kinder ist, das nur gesundes Essen mag - keinen Kuchen! Naja, sie ist ja nicht mit mir verwandt, sonst würde ich mich schon sehr wundern ;-) Zur Abwechslung und damit man die Deko auf den Muffins besser sieht habe ich mal wieder lustige bunte Muffinförmchen statt Backpapierquadrate benutzt.

 

Zutaten für 12 Stück:
200 g Zucker
200 g Mehl
60 g Kakao
2 TL Backpulver
1 TL Natron
2 Eier
125 ml neutrales Öl
125 ml Wasser

Dekoration:
100 g weiße Kuvertüre
Essknete/Marzipan/Fondant

Nährwert: 300 kcal pro Stück

Zubereitung:
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen oder Backpapierquadraten auskleiden. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen (z.B. direkt mit dem Rührgerät). Die flüssigen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten, glänzenden Rührteig verarbeiten.
Den Teig in die vorbereiteten Formen füllen und bei 170°C Umluft für 20 min backen.


Die Muffins auf einem Gitter abkühlen lassen und die Dekoration aus der Essknete formen.  Die Kuvertüre schmelzen (Mikrowelle bei 50% oder Wasserbad) und mit einem Löffel auf den Muffins verteilen.

Die Dekorations-Essknete anbringen und fertig sind die schnellen Muffins!

Brot und Salz auf Bayerisch

10.06.2012 / 21:12

Als Geschenk zur Wohnungseinweihung finde ich Brot und Salz immer schön - man kann es eigentlich immer (auf)brauchen, auch wenn noch so viele Gäste die gleiche Idee hatten, und nach dem Motto "Brot und Salz, Gott erhalt's" schließt es auch gleich gute Wünsche und ein bisschen netten Aberglauben mit ein. Wenn man das Brot und Salz auch noch rustikal verpacken will, eignet sich ein Holzbrett, und hier im traditionsbewussten Bayern kommt ein "Königlich bayerischer Brotzeitteller" immer gut an. Weil ich so einen nur einmal während der Wiesnzeit in der Innenstadt gesehen habe und personalisiert eh besser ist, haben wir ihn dieses Mal selbst gemacht. Das Wappen sollte natürlich trotzdem nicht fehlen und daher auf dem
Brot landen, hatte ich mir überlegt. Gebacken habe ich das Brot in den Holzkörbchen von hier, und mit im Paket dabei war noch ein Glas Rhabarber-Erdbeer-Chutney, da wir zum Grillen eingeladen waren.


Zutaten für 3 Brote á 700 g:
1 mal Teig für Sauerteigbrot Rudi, eingeölt und gegangen
3 kleine längliche oder runde Gärkörbe, Holzkörbchen o.ä.
Mehl


Zubereitung:
Ein bayerisches Wappen (oder was auch immer man auf dem Brot haben möchte) ausdrucken und möglichst zusammenhängend ausschneiden. Die Krone auf dem Wappen war leider etwas zu fragil dafür und hat es darum nicht aufs Brot geschafft!
Einen Siebtest mit der Schablone machen, dabei die Schablone mit einer Pinzette vorsichtig abheben. Den Ofen auf 230°C vorheizen.



Ich habe bei einem (dem mittleren) Brot versucht, das Wappen spiegelverkehrt in das Gärkörbchen zu sieben, so dass man das Brot danach frei backen kann, und bei den anderen beiden Broten das Wappen direkt auf die Oberseite gesiebt und das Brot im Holzkörbchen gebacken, das hat besser funktioniert.

 

Die Brote jeweil 15 min bei 230, 200 und 180°C backen, Klopftest machen.  Man sieht, dass das frei gebackene Brot mitten im Wappen aufgerissen ist, bei den im Korb gebackenen Broten ist der Riss unterhalb der glatten Oberfläche.


Das schönste Brot aussuchen und mit Fleur du Sel und Rhabarber-Erdbeer-Chutney auf dem Brett arrangieren, natürlich mit Bayern-gemusterter Schleife zubinden! An guadn!










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