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CK-Blog-Event: Sommer

04.06.2010 / 20:49
Es ist zwar noch ein paar Wochen hin bis zum offiziellen Sommeranfang, doch wir haben - zumindest manchmal - schon recht sommerliches Wetter. Deshalb rufe ich in den Chefkoch-Blogs den Sommer aus!
Schreibt in Eurem Blog irgendetwas zum Thema Sommer. Dabei ist es egal, ob es sich um Rezepte, Fotostrecken, Urlaubsberichte, Rezensionen oder etwas völlig anderes handelt.
Weil Ihr im Sommer sicher besseres zu tun habt, als Eure Zeit im Web zu verbringen, gibt es eine Art Sommerpause. Dieses Event und auch das folgende werden knapp 1 1/2 Monate laufen, ab September geht es dann im monatlichen Themen-Wechsel weiter.
Das bedeutet, der Einsendeschluß ist diesmal der 15. Juli 2010.
Ihr nehmt teil, indem Ihr einen Eintrag in Eurem Blog verfaßt und mir den Link zu diesem Eintrag per PN schickt.

Auch wenn Ihr nicht – oder erst zu einem späteren Zeitpunkt – teilnehmen möchtet, wäre es nett, Werbung für das Event zu machen, damit möglichst viele davon erfahren. Ihr könnt dazu, wenn Ihr möchtet, folgendes Banner verwenden.


<a href="http://www.chefkoch.de/blogs/8,744/CK-Blog-Event-Sommer.html" title="CK-Blog-Event: Sommer"><img src="http://www.seelensturm.de/event/event.jun.01.png" alt="CK-Blog-Event: Sommer"></a>

Ich hoffe sehr, daß viele teilnehmen, und vielleicht sogar jemand angeregt wird, sich ein CK-Blog anzulegen!
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Velvet Cocoa Cupcakes

03.06.2010 / 16:35

golden brown

Als ich nach den Red Velvet Cupcakes gesucht habe, fiel mir der Velvet Cocoa Cake auf und machte mich direkt neugierig. Da ich noch Buttermilch übrig hatte, wollte ich den schnellstmöglich probieren.
Cookymonster hat in der Cupcake-Gruppe die Schokladen – Buttercreme empfohlen. Die mußte ich auch unbedingt probieren.
Also habe ich heute mal beides auf einen Schlag erledigt.
Mit dem Kuchen war ich zunächst nicht so zufrieden. Er ging erst schön auf, fiel beim Auskühlen aber völlig zusammen. Entweder habe ich ihn zu früh aus dem Ofen genommen oder das Rezept eignet sich nicht besonders gut für Cupcakes. Schmecken tut er aber traumhaft! Sehr weich, locker und schokoladig.
Das Frosting schmeckt auch herrlich, ebenfalls weich, locker, schokoladig und weder zu herb noch zu süß.

Für ca. 8 Cupcakes

  • 100g Butter
  • 75g Mehl
  • 3 EL Kakao
  • 1/4 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 60g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 90ml Buttermilch

Backofen vorheizen, Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Kakao, Natron und Salz in eine Schüssel sieben und mischen.
In einer weiteren Schüssel Butter, Zucker und Vanille verrühren. Ei unterrühren.
In 3 Portionen die Mehl-Mischung im Wechsel mit der Buttermilch dazugeben und jeweils kurz unterrühren.
Papierförmchen zu etwa 3/4 befüllen. 22-25 Min. bei 175°C backen, bis ein Zahnstocher sauber herausgezogen werden kann.
Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

  • 75g Schokolade, edelherb
  • 40ml Sahne
  • 100g Butter
  • 50g Puderzucker

Schokolade hacken. Sahne erwärmen, bis sich Bläschen bilden, und über die Schokolade gießen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, verrühren und abkühlen lassen.
Butter kurz weich rühren, Puderzucker darüber sieben und cremig rühren. Schoko-Sahne dazugeben, verrühren und aufschlagen.

Russische Pelmeni

03.06.2010 / 16:03

Ich mag die internationale Küche, daher gab es heute bei uns mal etwas Russisches: Pelmeni, ein ravioliähnliches Teiggericht. In seiner Urform wird die Teigfüllung ohne Sauerkraut gemacht, ich habe aber eine entsprechende Variante gefunden und wollte sie ausprobieren. Da das Sauerkraut etwas mehr Würze gibt, werde ich künftig immer diese Variante kochen. Anbei ein Rezept für vier Personen:

 

Wir brauchen für den Teig:

500 g Mehl

200 ml Wasser

1 Hühnerei

1 Prise Salz

 

Und für die Füllung:

400 g Tatar

3 EL saure Sahne mit 10% Fett

50 g Halbfettmargarine

2 Zwiebeln

3 EL Sauerkraut

Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Nach Belieben evtl. etwas Maggi-Würze

 

Und so geht's:

Aus dem Mehl, dem Wasser, dem Ei und dem Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Falls er zu brüchig ist, evtl. noch einige Spritzer Wasser zugeben, er soll jedoch nicht kleben. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. eine Halbestunde mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.

Derweil die Zwiebel fein schneiden und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer Fleischmasse verbinden.

Nach der halbstündigen Ruhzeit den Teig ca. 3 mm dünn ausrollen und mit Hilfe eines Glases auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Kreise ausstechen. Jeweils mit einem TL kleine Häufchen der Fleischmasse auf die Mitte der Nudelkreise geben und dabei einen breiten Rand lassen. Ränder fest andrücken.

Bild 458

Hier sind die Guten vor dem Kochen:

Bild 459

Während dieser Aktion kann schon mal ein großer Topf mit Wasser und einer Prise Salz erhitzt werden. Wenn es kocht, die Hitze zurückfahren, so dass es nicht mehr blubbert und die Pelmeni hineingleiten lassen. Kochen, bis sie nach oben steigen (ähnlich wie bei Klößen).

A Pelmeni kochen

Wir essen dazu gerne eine fettarme Champignonsoße, auch wenn dies gar nicht russisch ist. In Russland reicht man dazu Schmand oder zerlassene Butter. Und so sehen sie fertig aus:

B Pelmeni fertig

Obwohl ich gemischtes Hackfleisch durch Tatar, Butter durch Halbfettmargarine und echte Sahne durch 10%ige saure Sahne ersetzt habe, kommt das Gericht so noch auf 13,5 PP. Ist aber superlecker und wenn man sich dafür den Rest des Tages etwas im Griff hat, stellt das Gericht kein Problem dar. Und zugegeben: Es macht sehr viel Arbeit, insofern ist die Gefahr gebannt, dass man sich sehr oft damit den Bauch vollschlägt, denn mehr als ein- zweimal im Jahr gibt es das bei uns nicht. Für die komplette Zubereitung (also vom ersten Teigmischen bis zum Verzehr) sollte man anderthalb bis zwei Stunden einplanen, somit ist das Gericht wohl eher etwas für Leute, die kochen als Hobby haben und Freude daran empfinden, etwas Neues ausprobieren.

 

Naheulbeuks Blog
Rezepte & Geplauder

CHICOREE

31.05.2010 / 20:07

 

CHICOREE

Betrachtungen zu einem Klassiker der Franco-Belgischen Küche

oder

"Ein Loblied auf die Bittere"

Eigentlich hätte ich Besseres zu tun, als hier inmitten von noch rund 20 Pappkartons (von ehemals 76) zu hocken und mühselig (mit schmerzenden Armen und Gelenken) Texte in die Tastatur zu klopfen. Diese hundsgemeinen Dinger auszupacken zum Beispiel. Hundsgemein deswegen, weil sie mich in einen zombie-ähnlichen Zustand versetzt haben: das Packen, das Schleppen, das Wuchten und das Wiederauspacken. Seit 2 Wochen verfolgen mich die Kisten bis in den Schlaf: ich alpträume sogar von Pappkartons. Aber nach zwei Wochen grobmotorischer Betätigung lechst mein geschundener Körper nach Feinmotorik, nach Finger-Ballett, - dem sanften Klicken einer Tastatur...

Was macht man beim Möbelschleppen um sich abzulenken? Man denkt nach: über Gott und die Welt, über Tod und Teufel - oder was einem halt so gerade in den Sinn kommt: über Chicoree zum Beispiel. Seltsam: warum heißt das, was man hierzulande Chicoree nennt, in Frankreich "Endivie". Und warum nennt man in Frankreich "Chicorée" was hierzulande als Endivien-Salat bekannt ist. Selbst Tante Wiki ist da überfragt.

Unbestritten ist, dass beide Gemüse eng mit einander verwandt sind, sie haben die gleiche Stamm-Mutter, ein Wegwarten-Gewächs. Und lecker sind sie beide, und sehr gesund obendrein.

Der aufmerksame Leser ahnt es schon: wir sind umgezogen.

Nei-Frrangen san mir scho lenga,- edzad samma nach Nemberch nei, jo werkli.

Nicht wirklich in die City, das wäre uns zu trubelig - ins Knoblauchsland sind wir gezogen, in ein viel zu großes Loft mit einem viel zu großen Garten mit viel zu viel Platz für Tomaten, Paprika, Chili, Kräuter und Salat...

Noch was Seltsames: warum lieben manche Leute Bitteres: Gemüse, Hopfen oder Kräuter? Andere hingegen laufen gleich weg, wenn sie das Wort auch nur hören? Einig sind sich ALLE nur bei Medizin, die muss bitter schmecken, sonst hilft sie nicht...

Wobei mir scheint, dass Manche den Begriff "Medizin" auch generös auf Kräuter-Liköre ausweiten, - ich habe aber nichts dagegen.

Wir gehören zur ersten Kategorie. Wir lieben alles, was bitter ist und nehmen staunend zur Kenntnis, dass es Leute gibt, die anders denken. Aber genug philosophiert, kommen wir zu den Rezepten. Unser unbestrittener Shooting-Star der Wegwarten-Gewächse, -

der Titel verrät es bereits - ist die Chicorée.

Wir verwenden das Gemüse oft und reichlich:

1) Chicorée-Schiffchen, - ein ausgewähltes Blatt als Fingerfood oder Deko mit Guacamole oder einer Frischkäse-Mischung locker gefüllt, und je nach Anlass entsprechend gewürzt und dekoriert.

2) Eine Chicorée mit rohem Schinken umwickelt, in einer leichten Zitronen-Bechamel-Soße im Backofen gegart.

3) Als Salat; In 1,5 bis 2cm dicke Scheiben geschnitten und mit einer leichten Zitronen-Vinaigrette mit Apfel-Schnitzen, Rosinen und Walnuss-Stücken angerichtet. Wir nehmen gerne Walnuss-Öl.

und unser Top-Favorit:

4) Als Chiffonade: die Chicorée wird geputzt, halbiert und die Hälften in ca. 1cm-dicke Streifen geschnitten. Die Blattstreifen sollen zusammen haften. Das Ganze wird in Butterschmalz geröstet. Nach Lust und Laune - und Temperatur - wird die Chicorée außen rostfarben und innen knackig, oder außen rostfarben und innen weich. Wir würzen mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskatnuss. Manchmal kommt ein Spritzer Balsamico dazu - mehr braucht es aber definitiv nicht. Ich rühre aber nicht wild drauf los, sondern achte darauf, dass die Streifen im Bräter parallel liegen bleiben, das sieht auf dem Teller einfach hübscher aus. Die Chiffonade passt als Beilage immer und überall.

PS. Tante Wiki weiß zu berichten, dass es der Bitterstoff dieser o.g. Pflanzen, das Lactucopikrin ist, welches den Parasiten der Anopheles-Mücke, den Plasmodien nicht bekommt. Anders ausgedrückt: man kann mit Wegwarten-Gewächsen die Malaria bekämpfen, wer hätte das geahnt? Vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass man in Italien geradezu versessen auf diese Bitterstoffe ist. Die malaria-verseuchten Pontinischen Sümpfe sind ja erst in den 30er Jahren des 20ten Jahrhundert trockengelegt worden.

 

 

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Red Velvet Cupcakes nach Martha Stewart

30.05.2010 / 20:15
red velvet cupcakes

9-12 Cupcakes

  • 100g Mehl
  • 2 TL Kakao
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 50-75g Zucker
  • 50ml Rapsöl
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Pastenfarbe, rot
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • (optional ein paar Tropfen Bittermandelöl)
  • 80ml Buttermilch
  • 1/2 TL Essig

Backofen vorheizen, Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Kakao, Natron und Salz in eine Schüssel sieben und mischen. In einer weiteren Schüssel Öl und Zucker verrühren. Ei unterrühren. Pastenfarbe und Vanille (ggf. Bittermandel) unterrühren. Essig und Buttermilch dazugeben und ein paar Minuten lang verrühren.
In 3 Portionen die Mehl-Mischung dazugeben und jeweils kurz unterrühren.
Papierförmchen zu etwa 2/3 befüllen. Der Teig geht stark auf.
Ca. 20 Min. bei 175°C backen, bis ein Zahnstocher sauber herausgezogen werden kann. Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

  • 50g Butter
  • 80g Philadelphia, klassisch (Frischkäse)
  • 1/4 TL Vanille Extrakt
  • 200g Puderzucker

Butter kurz weich rühren, Philadelphia unterrühren. Vanille dazugeben, Puderzucker darüber sieben und alles zu einem gleichmäßigen Frosting verrühren.

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