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dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

Fotoposer-Minimuffins mit Zitrone und Cranberry

10.08.2014 / 19:26

Einer meiner fabelhaften Kollegen, der liebe Christian, bietet zu unserem DLR-Betriebsausflug seit drei Jahren immer einen ganz tollen Fotokurs an. Vor zwei Jahren waren wir im Botanischen Garten fotografieren, letztes Jahr war ich endlich und zum ersten Mal im Tierpark zum fotografieren, und dieses Jahr gabs einen wundervollen Portrait-Fotokurs im Westpark gleich bei mir um die Ecke, wir haben uns also quasi von Flora über Fauna zum Menschen vorgearbeitet ;-) 

Da ich ja für diesen Blog hauptsächlich Essen fotografiere, dachte ich, ich könnte noch schnell ein paar Muffins improvisieren und wir könnten auf einer Picknickdecke im Park eine kleine Shoot-the-Food-Session einlegen. Der angenehme Nebeneffekt davon war, dass ich lauter fabelhaft tolle Fotos von mir und den Muffins von den vielen Teilnehmern des Fotokurses bekommen habe :-) Ich bin begeistert!


Zutaten für 24 Mini-Muffins und 3 Muffins

45 g Öl

200 g Frischkäse

200 g Zucker 

fein geriebene Schale und Saft von 1 Zitrone

2 Eier

250 g Mehl 

1 TL Backpulver

70 g getrocknete Cranberrys

Sprühsahne

Brombeeren

Kirschen


Zubereitung:
Den Ofen auf 170°C vorheizen, Papier-Förmchen (ich hab endlich welche!) in ein Minimuffinblech setzen und alle Zutaten bis zum Backpulver in eine Schüssel abwiegen.

Die Cranberrys klein hacken und alle Zutaten zu einem relativ weichen Teig verrühren.

Den Teig auf die Förmchen verteilen, falls noch Teig übrig ist, diesen in einzelne Silikonförmchen geben und neben das Blech in den Ofen stellen.

Die Minimuffins ca. 17 min goldgelb backen.

Die Muffins einpacken und mit Sprühsahne, Kirschen und Brombeeren bewaffnet losziehen zum Fotoshooting ;-)

Das Foto habe ich gemacht, während meine lieben Kollegen die Fotos weiter unten geknipst haben ;-)

Die nächsten drei Fotos sind von Marcin und gefallen mir sehr.

 

Ilinca hat mich auf den nächsten drei Fotos beim Fotografieren festgehalten.

Ich wusste garnicht, dass ich dabei so kritisch gucke!

Auch Bobby hat meinen Einsatz dokumentiert, links im Bild sieht man einen der anderen Fotografen oder zumindest seine Kamera ;-)

Das letzte Bild ist von Alex:

Viele Dank, Ihr Lieben, für die schönen Fotos! Es war super lustig und sehr lehrreich und ich bin voll dafür, dass wir nächstes Jahr wieder fotografieren gehen. Bis dahin hab ich noch die eine oder andere Fotosession im Westpark geplant ;-) Danke, lieber Christian! :-)

Bananen-Racer

10.08.2014 / 16:09

 

Aus Bananen und Erdbeeren lassen sich im Nu diese schnellen Bananen-Racer zaubern.

 

 

 

scaro_2003s Blog
Für schnelle Köche

NEUE SERIE: Gesunde Sommersnacks !!! #1

03.08.2014 / 17:41

Himbeer-Snack

Zum ersten Teil meiner ersten Serie möchte ich euch meinen Lieblingssnack zeigen. Man kann ihn in zwei Varianten ausführen. Ich persöhnlich mag die erste lieber, aber ich erklähre euch natürlich beide Varianten.

Variante 1:

- Gefrorene Himbeeren

- Natur Joghurt oder auch Fruchtjoghurt (Mit Fruchtjoghurt bleib das ganze dann nicht mehr ganz so gesund)

- "Spritze" (Ich habe z.B. eine von der Apotheke als ich ein Medikaent nehmen musste.)

 

Ihr solltet erstmal die Himbeeren kontrollieren ob jede Himbeere ein gut sichtbares Loch in der Mitte hat (Ich meine das Loch an dem die Himbeere am Strauch hing.). Dann saugst du Joghurt in die Spritze und drückst diesen Vorsichtig ins Loch bis dieses bis obenhin voll ist.                                                                                   Dann kannst du das ganze einfach nurnoch genießen !!!

 

Variante 2:

- Frische Himbeeren

- Naturjoghurt oder auch Fruchtjoghurt (Mit Fruchtjoghurt bleib das ganze dann nicht mehr ganz so gesund)

- "Spritze"

Jetzt wird genauso vorgegangen wie bei Variante 1. Der Unterschied ist nur, dass die mit Joghurt gefüllten Himbeeren jetzt eingefroren werden. Nach ca. 15-20 Minuten kannst du sie wieder heraus nehmen und kalt genießen !!! 

 

So. Das war das erste Rezept aus meiner ersten Serie :-)        Ich hoffe euch hats gefallen. Natürlich werde ich sobald es möglich ist ein neues Rezept veröffentlichen. Viel Spaß beim Ausprobieren und genießen                                                                                                       scaro ;-)

Sinja78s Blog
Fun Food

Monster-Birne

03.08.2014 / 11:20

Mit Mandelstiften-Reisszähnen und Weingummi-Augen wird aus einer Birne in Windeseile ein halloweentaugliches, fruchtiges Monster. :)

dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

3D-Strukturkuchen Erde und TerraSAR-X und TanDEM-X

03.08.2014 / 00:00

Seit ich den fabelhaften Erde-Kuchen hier gesehen hatte, wollte ich auch mal selbst dran wagen und hatte schon die Idee, dass das prima zu einem Erdbeobachtungssatelliten-Kuchen passen würde. Bei Sergeis Planeten Vulkan aus Star Trek musste ich ja spontan zu nur einer Hemisphäre umdisponieren, hatte aber schon zwei innere Schichten gebacken. Wie es der Zufall will, gab es bei uns vor kurzem eine TerraSAR-X und TanDEM-X Party zum 7- bzw. 4-jährigen Start der beiden Satelliten und so habe ich mit Edith, die dieses fabelhafte Projekt leiten darf, zusammen diesen Kuchen gebacken und die Satelliten gebaut. Dieses Mal habe ich auch genug Zeit zum Backen und zum Abkühlen des Kuchens eingeplant ;-) Und praktischerweise hat Schokobuttercreme genau die Farbe von Erde :-)


Zutaten für 1 Hemisphäre von 2 L Volumen:

Für die zwei inneren Schichten:

160 g Butter, Raumtemperatur

160 g Zucker

3 Eier

Bittermandelaroma

240 g Mehl

0,5 P. Backpulver

Zitronenabrieb

Lebensmittelfarbe

 

Für die dritte Schicht:

320 g Butter, Raumtemperatur

320 g Zucker

6 Eier

480 g Mehl

1 P. Backpulver

Orangenabrieb

Lebensmittelfarbe

etwas Butter und Mehl für die Formen


Für die erdfarbene Buttercreme:

125 g Butter

125 g Puderzucker 

40 g Kakao

etwas Milch


0,5 Rezept Gelatinefondant

Blaues Esspapier als Solarpanele

gelbe Haribo Gummischnecken als Höhenmodell und für die Booms

essbares Blattgold

Silberdraht

ein Globus (hilft sehr!)



Zubereitung:

Drei Halbkugel-förmige, hitzebeständige Schüsseln suchen, die ineinander passen. Ich hatte eine Edelstahl-Dessertschale, eine Keramik-Müslischüssel und die kleine Edelstahl-Rührschüssel von meiner KitchenAid gefunden, allerdings war meine größte Schüssel mit einem Volumen von 2 Litern doppelt so groß wie die Glas-Puddingschüssel im Originalrezept

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die kleinsten und mittleren Halbkugelformen mit Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen.  

Der erste Teig ist für die kleine und mittlere Halbkugel gedacht: Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln hinzufügen.

Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und unterheben. Etwas Teig in die kleinste Halbkugelform streichen und ca. 25 min backen. 

Meine Formen waren viel zu voll, da der Teig noch gut aufgeht! Also besser etwas Platz oben lassen und die Formen auf ein Blech und nicht auf ein Gitter stellen, falls Teig raustropft.

Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, aus der Form lösen.

 Um den Kuchen unten gerade abzuschneiden, kann man ihn zurück in die Form legen.

Die innerste Schicht wollte ich weiß lassen, darum habe ich den Teig nicht eingefärbt und die gelbe Lebensmittelfarbe und den Zitronenabrieb für die mittleren Teig erst zum restlichen Teig hinzugefügt. Den gelben Teig auf die beiden eingefetteten und mit Mehl ausgestreuten mittleren Formen verteilen. Mit einem nassen Löffel eine Delle in den Teig drücken, damit die kleine Halbkugel hinein passt. 

Die innere Halbkugel in den gelben Teig drücken, am besten noch tiefer als auf diesem Bild, da der Teig beim Aufgehen die gebackenen Halbkugeln noch etwas nach oben gehoben hat.

Die gebackenen Kuchen mit Teig abdecken, damit der schon gebackene Kuchen beim erneuten Backen nicht verbrennt. Die beiden Hemisphären ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen.

Man sieht, dass der Teig die inneren Halbkugeln ziemlich weit hochgeschoben hat. Beim Abkühlen zieht sich der ganze Kuchen etwas zusammen, trotzdem würde ich nächstes Mal die inneren Kugeln etwas tiefer platzieren.

Die Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und auf der flachen Seite weiter abkühlen lassen, so dass die Unterseite flach gedrückt wird.

 Die Kuchen zurück in die Form legen und den unteren Rand gerade schneiden.

Gegebenenfalls die Halbkugel richtig rund schneiden, meine Halbkugeln hatten nämlich eine kleine Erhebung vom Fuß der Müslischüssel.

Soweit waren wir für diesen Kuchen also schon vom letzten Mal :-) Die zweite innere Hemisphäre habe ich morgens aus dem Gefrierfach genommen und abends weiter verarbeitet.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig für die letzte Schale analog zum ersten Teig anrühren, Orangenschale und orangene Lebensmittelfarbe hinzufügen. Den Teig in die gefettete und gemehlte größte Schüssel geben und mit einem nassen Löffel eine Delle für den inneren Kuchen formen.

Den inneren Kuchen möglichst mittig und gerade in die Delle drücken und anschließend mit Teig bedecken.  Dieses Mal hatte ich den inneren Kuchen extra tief und vielleicht ein bisschen zu tief versenkt.

Den Kuchen ca. 80-90 min backen, Stäbchenprobe wirklich gründlich an mehreren Stellen machen. Den fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, stürzen und über Nacht vollständig auskühlen lassen. 

Um den Kuchen gerade zu schneiden, kann man ihn wieder vorsichtig in die Form legen.

Dann ging es ans Satelliten-Konstruieren: hier ein hübsches Foto von unseren Satelliten-Werkstatt, oder, wie Edith meinte, dem "Reinraum" ;-)

Wir haben zunächst versucht, ein Stück Fondant in ein sechseckiges Prisma zu formen. Was garnicht so leicht ist, aber irgendwann hat es geklappt. Da die Originalsatelliten mit Goldfolie überzogen sind, hatte ich extra essbares Blattgold bestellt. Das wollte ich schon länger haben, es macht sich ja immer sehr schick auf Schoko-Törtchen etc., und als wir in Istanbul waren, meinte meine Schwester, dass es das laut Reiseführer im großen Basar geben sollte. Leider haben wir es nirgendwo gesehen und auch keinem der Menschen dort erklären könnten, was wir suchen...als ich meinte, "ganz ganz kleine Stückchen Gold" meinte eine Dame nur "...for baby?" ;-)

Ich hab also Blattgold im Internet bestellt, aber das flächendeckend auf die Fondant-Satelliten zu bringen, war auch eher zeit- (und gold-)aufwändig! Meine Backmatte glitzert übrigens immer noch...

Den goldenen Boom der Satelliten, eine Antenne für den Downlink via X-Band, haben wir aus auf Silberdraht aufgefädelter Gummischnur gebaut.

Für die spiegelnden Solarpanele haben wir das blaue Esspapier benutzt, das weiße Radar-Instrument ist einfach eine weitere Schicht Fondant. Beides haben wir mit Glucosesirup aufgeklebt.

Den Kuchen oben ein bisschen runder schneiden, was auch die Delle vom KitchenAid-Fuß ausgleicht. Backpapierstreifen unterlegen, bevor die erdfarbene Buttercreme zum Einsatz kommt ;-)

Für die Buttercreme die Butter schaumig rühren, den Puderzucker und Kakao und etwas Milch unterrühren und den Kuchen damit einstreichen. 

Ca. 2/3 des Fondant mit blauer Lebensmittelfarbe einfärben, es darf ruhig noch ein paar Farbmuster geben, und den Fondant rund ausrollen, in meinem Fall auf ca. 37 cm Durchmesser.

Den Kuchen mit dem Fondant überziehen, dabei wird der Fondant einfach auf ein Backpapier oder Nudelholz übertragen und auf den Kuchen abgerollt. Dann streicht man ihn nach unten hin glatt und schneiden die Ränder ab.

Ich konnte die blauen Ränder sogar für die grünen Kontinente weiterverwenden, die Farbe ergab sich so ganz gut (sonst wäre mein Apfelgrün wohl zu giftgrün gewesen).

Ich wollte meine Hemisphäre so wählen, dass Deutschland einigermaßen im Zenit ist und die Satelliten gerade über uns fliegen. Dafür war der Globus sehr hilfreich (danke Yi!), um zu sehen, welche Kontinente auf dieser willkürlichen Hemisphäre überhaupt genau liegen.

Ja, es ist Absicht, dass Sri Lanka gerade noch drauf ist :-)

Zum Thema Globen fiel mir wieder ein, dass ich einen meiner ersten Ferienjobs in einer Globenfabrik im Dorf meiner Eltern hatte. Dabei fiel mir auch zum ersten Mal auf, dass diese "Columbus Globen" heißt, was ja nahezu prophetisch war angesichts meiner jetzigen Mitarbeit im Columbus-Projekt beim DLR :-)

Ich musste auch eine Weile mit GoogleMaps und dem Drucker kämpfen, bis ich die Kontinente im korrekten Maßstab auf Papier hatte. Und dann waren sie natürlich am Pol total verzerrt, so dass ich da wiederum sehr froh über den Globus war!

Die grünen Kontinente habe ich mit einer Nadel durchs Papier gestochen und dann ungefähr ausgeschnitten. Das weiße Grönland war durch die GoogleMaps-Projektion total verzerrt im Vergleich zum Globus, darum habe ich das mehr so Pi mal Daumen so ähnlich wie auf dem Globus ausgeschnitten...

Der grüne Kontinent-Fondant wird einfach mit Wasser auf den blauen Ozean-Fondant geklebt.

Die TanDEM-X Mission erstellt ja ein Höhenmodell, dass Edith sehr gekonnt mit dieser auf Draht aufgezogenen Gummischlange modelliert hat.

Da das Höhenmodell und die Satelliten nicht ganz den gleichen Maßstab haben wie die Erde, war es garnicht so einfach, das Höhenmodell komplett auf dem Land unterzubringen ;-)

Tja, da fliegen sie nun, die beiden hübschen ;-)

Ich hätte die Zahnstocher ja gerne in einer Haribo-Gummi-Bandnudel versteckt und damit auch den Radar-Beam visualisiert gehabt, aber zum einen gabs keine Gummibandnudeln und zum anderen wäre es dann auch ein bisschen voll geworden mit dem Höhenmodell ;-)

Wie im echten Leben mussten die Satelliten zum Transport extra umgepackt werden. ;-)

Edith, der Kuchen und ich wurden sehr begeistert empfangen und ziemlich weggeblitzt auf der Grillparty ;-)

Der Kuchen ließ sich wunderbar anschneiden - auch das wurde natürlich dokumentiert. Danke für die Fotos, Ralph!

Die Schichten kamen doch ziemlich gut raus dieses Mal, trotz des Buttercreme-Lochs ganz oben ;-)

Der Fondant hätte etwas dünner sein können, aber zumindest ließ er sich so sehr schön schneiden.

Schmale Stücke sind hier eine gute Idee, weil der Kuchen doch recht gehaltvoll ist ;-)

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann fliegen sie noch heute ;-)

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