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Fleischwolf ähhh Igel

18.02.2015 / 18:36

Wenn das Geburtstagskind keinen Kuchen mag, gibts eben was herzhaftes. Nämlich den Mett-Igel.

 

Pannen - Hilfe

26.01.2015 / 19:38

Hallo,

wer kennt das nicht...

Es geht immer mal wieder etwas schief. 

 

z.Bsp.

Klümpchen in der Soße:

Man kann die Soße durch ein Sieb streichen. Oder mit dem Pürierstab

gut durchmixen.

Dann 10 Min. köcheln lassen.     

 

 Zäher Braten oder Gulasch:

1 - 2 Gläschen Cognac zufügen und weitere 10 Min. köcheln lassen.

 

 

Versalzene Suppe:

Eine rohe, gewürfelte Kartoffel in die Suppe geben und aufkochen lassen.

Dann die Kartoffelwürfel entnehmen.

 

Kuchen ist zu trocken:

Mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen stechen und mit Fruchtsaft beträufeln.

 

Kuchen löst sich nicht aus der Form:

Kuchenform mit feuchten Küchentuch umwickeln .

Nach 10 Min. löst sich der Kuchen aus der Form.

 

 

 

Eischnee wird nicht fest:

Etwas Zitronensaft zufügen oder Salz. Meistens hilft das...

 

Fisch fällt beim Braten auseinander:

Man kann ein Fischfrikasse daraus machen oder ein indisches Fischcurry.

 

Essen angebrannt:

Das Essen auf keinen Fall umrühren!

Die obere Schicht vorsichtig abnehmen und in einem sauberen Topf fertig garen.

Gewürze überdecken den Geschmack. Z.Bsp. Curry, Tabasco, Zimt...

 

 

 

 

 

 

 

 

Sinja78s Blog
Fun Food

Mozzarella-Tomaten-Blumenstrauß

04.01.2015 / 10:22

Für das Silvester-Buffet gab es einen Strauß Tomate-Mozzarella-Blumen. :) Cocktailtomaten aushöhlen, ein Basilikumblatt etwas hineinstecken, dann eine Mini-Mozzarella-Kugel hineindrücken. Wer will kann wie ich es gemacht habe die Tomate-Mozzarella-Blumen dann noch auf einen Schaschlikspieß stecken und allesamt in ein Glas stellen, dann sieht es noch mehr nach Blumenstrauß aus. 

Frohes Neues, Allemiteinander! :) 

Silvestertorte

01.01.2015 / 17:27

Zum Jahreswechsel gab es eine winterliche Schachbretttorte nach meinem Rezept der Regenbogen-Schachbrett-Torte (nur eben zweifarbig). 

Die Creme aus dem Rezept habe ich genauso gemacht, nur blau eingefärbt. Der Schnee, der Schneemann, die Schrift und die Schneeflocken sind aus weißem Fondant aus dem Supermarkt.

 

 

Das Gesicht wurde mit einem Lebensmittelstift angemalt, die Nase ist eine Zuckermöhre aus dem Supermarkt, Knöpfe sind Dekorperlen und die Hände sind Schokostäbchen.

UschiGs Blog
Meine Rezepte

Weihnachtsbaum mit Hindernissen..

30.12.2014 / 13:34


Ich hatte in einer Geschichte "Die verunglückte Motivtorte" geschrieben, dass diese turbulente Weihnachtserzählung noch weiter geht, weil wir ja noch keinen Weihnachtsbaum hatten.
Mein Großvater hatte nun die Aufgabe übernommen einen Tannenbaum zu besorgen. Kurz vor Weihnachten gab es, auch zu der Zeit, schon an manchen Ecken einen Weihnachtsbaumhändler. Natürlich ist das kein Vergleich zu heute.... wir können ja die edelsten Tannen, Fichten und Kiefern aussuchen..nein, da gabs eben mehr oder weniger dürftige Tannenbäumchen mit fraglicher Herkunft. Die Gelegenheit mit so einem Bäumchen sich etwas dazu zuverdienen war verführerisch. So zogen manche Leute los in die Wälder und schlugen, natürlich verbotener Weise, Tannenbäume und verkauften sie an der nächsten Ecke in der Stadt.

Mein Opa...was die können kann ich auch...wollte es ähnlich machen. Mein Vater, überkorrekter Beamter trotz der beschwerlichen Zeiten, schluckte noch an der Kartoffelklaugeschichte "Weihnacht 1946" ....bat ihn, doch bitte den Weihnachtsbaum redlich zu erwerben. Die Bemerkung meiner Oma war auch sehr überzeugend..“Man singt nicht unter einem geklauten Weihnachtsbaum, das wird eine Disharmonie“
Da hatte mein Opa eine Idee. In einem Dorf am Niederrhein hatte er einen alten Freund, dem er mal einen großen Gefallen getan hat. Dieser Freund sagte ihm damals, dass er einen Wunsch bei ihm offen hätte. Niemals hätte mein Opa das ausgenutzt aber jetzt...er wusste, dass das eine ziemlich waldreiche Gegend ist.
Opa wollte meinen Bruder mit nehmen, der sich begeistert bereit erklärte, den Baum auch zu tragen. Natürlich durften kleine Mädchen nicht mit in den Wald....naja, ich hatte eine bestimmte Art der Überzeugungskraft und man gestattete es mir genervt.
Es war ein sehr kalter Winter. Schnee und Eis hielten mich nicht davon ab, die „Abenteuerreise“ mitzumachen. Omas ganze Strickkünste wurden mir nun übereinander angezogen. Mein Opa, der sonst immer auf seiner blanken Glatze eine Mütze trug, nahm seinen guten Hut. Oma schrie sofort...es ist zu kalt und band ihm einen Schal um den Kopf und darauf wurde der Hut gedrückt... Wir Kinder lachten, obwohl das doch sehr häufig zu sehen und bei der Herrenmode Winter 46/47 der Renner war.
Dann gings los. Straßenbahn voll...man drängte sich rein und wir fuhren bis zum Bahnhof. Der Zug fuhr pünktlich aber er war so voll, dass es fast unmöglich war sich zu bewegen. Ich quengelte natürlich aber mein Bruder raunte mir böse zu: „du wolltest ja unbedingt mit“.
Wir kamen nach wirklich ungemütlicher halbstündigen Fahrt an und stiegen erleichtert aus. Hier lag nun Schnee, richtig weißer Schnee und nicht dieses schmutzige Zeug wie in der Stadt. Die Bäume, die Häuser, es sah alles so sauber und friedlich aus...So stelle ich mir heute noch den Winter vor.

Dann kamen wir zu Opas Freund Friedrich. Wider meiner Erwartung, weil durch sonst schlechte Erfahrung, hat er uns mit Freuden Willkommen geheißen. Wir kamen in eine wohlig warme große Stube mit einer freundlichen Frau, die uns Kinder gleich erstmal die warmen Sachen auszog und uns dann auf eine gemütliche riesengroße Couch setzte. Wir waren beide sehr beeindruckt und fühlten uns rundum wohl.
Dann kam heißer Kakao.....so etwas kannten wir zu der Zeit kaum und dazu ein schönes großes Stück Streuselkuchen. Wir waren im Paradies !
Hier ist die Zeit stehen geblieben.
Man hat in der Kriegszeit, bei Flucht und Evakuierungen viele Menschen kennen gelernt, aber so etwas freundliches, man kann sagen herzliches, haben wir nie erlebt in unseren jungen Jahren.

Nach einer Zeit, die für uns viel zu kurz war, mussten wir ja nun an unseren Weihnachtsbaum kommen. Freund Friedrich hatte eine Säge und Axt und wir gingen alle, nachdem uns die freundliche Frau wieder sorgfältig warm angezogen hatte, in den nahen, weiß verschneiten Wald.

Wunderschöne Tannenbäume, es waren Fichten...aber das hat mein Bruder mir später nachdrücklich erklärt.
Natürlich hab ich einen riesigen Baum ausgesucht. Opa bremste sofort und sprach von läppischen 1,20 Meter. Naja, ich sah ein, dass wir den ja unter ziemlich schwierigen Umständen nach Hause schleppen mussten.
Freund Friedrich packte den Baum mit Schnüren zusammen. Die freundliche Frau gab uns einen kleinen Sack, den mein Bruder gleich wie ein Heiligtum beschlagnahmte. Opa musste den Baum tragen. Natürlich hatte ich mit mir und meinem total in Stricksachen verpackten Körper genug zu tun.
Dann gings zum Zug. Natürlich war der wieder so voll, dass wir uns getrennt rein drängen mussten. Opa hatte einen Sitzplatz errungen, weil einige Leute gerade ausgestiegen waren. Den Baum hatte er oben ins Gepäcknetz gelegt. Ich sollte auf seinen Schoß aber das wollte ich auf keinen Fall, weil ich mich in die Nähe meines Bruders drängte. Der hatte den kleinen Sack ganz fest in seinen Armen und ich hatte sie im Auge .. Sack und Bruder...und Baum. Es wäre ja eine Katastrophe gewesen, wenn man uns den Baum gestohlen hätte.
Unterwegs hielt der Zug wegen irgendeiner Panne. Es dauerte bestimmt eine halbe Stunde, bis er Zug sich wieder in Bewegung setzte. In der Zeit waren einige Leute ausgestiegen und das war zu der Zeit möglich, auf freiem Feld.
Alles war noch da... Bruder..Sack und Baum...es konnte weiter gehen. 
Auf einmal hörte ich eine Stimme...guck mal, die Frau schläft aber fest.....Ich sah in die Richtung und sah meinen Opa..vonwegen Frau aber...man hatte ihm den Hut gestohlen. Nun saß er da schlafend mit dem Schal um den Kopf und hatte wirklich Ähnlichkeit mit einer Frau und Kopftuch.
Ich schrie gleich los...Opa Dein Hut....alle Leute guckten..was fürn Hut..hier ist doch kein Hut...Oh mein Opa wurde böse, man hatte ihm den Hut vom Kopf genommen und er hatte nichts gemerkt.

Glaubwürdiger klang es, als er wirklich von seinem Hut sprach, den man ihm gestohlen hatte. Die Leute suchten wirklich ernsthaft ob nicht einer der Mitreisenden seinen Hut auf hatte...Nichts. Wir kamen am Bahnhof an und stiegen aus...beobachteten alle Leute, ob nicht doch irgendeiner der Mitreisenden Opas Hut auf dem Kopf hatte.
Dann mussten wir uns damit abfinden und ich guckte wieder ..Bruder...Sack und...wo ist der Baum...???
Opa bemerkte, dass wir im Eifer des Hut- suchens den Baum vergessen haben....Der Zug fuhr bereits an und mein Opa wie ein Wiesel hinterher und sprang noch auf den letzten Wagen. 

Naja wir standen nun da, mussten noch mit der Straßenbahn...Opa hatte das Geld und ich fing an zu weinen. Mein Bruder tröstete mich gleich damit, dass wir ja den Sack hätten und nicht verhungern müssten.
Ich dachte nur daran, wie kommt Opa nach Hause, was sagen Mutti und Oma wenn wir nicht kommen..Papa wird uns suchen und weiß nicht wo...
Wir setzten uns auf eine Bank auf dem Bahnsteig und überlegten. Ich war verzweifelt und sah nur in die Richtung, wo der Zug mit Opa und Baum verschwunden ist.

Nach ca 10 Minuten sah ich in der Ferne eine Person durch den Schnee stapfen.. man glaubt es kaum, Opa kam, mit Baum. Ich konnte mein Glück kaum fassen und rannte wie ich konnte ihm entgegen.
Er hatte Glück, dass der Zug ein Stück weiter wieder eine Panne hatte. (Naja, später vermutete ich eher, dass er an diesen Hebel, der in jedem Abteil oben zu sehen war, etwas rumgefummelt hat ) Da konnte er aussteigen. Sonst hätte er bis zur nächsten Station fahren müssen und mit dem nächsten Zug, der 2 Stunden später fuhr, wieder zurück kommen.
Wir hätten gewartet, da war er sich sicher. 

Dann gings zur Straßenbahn, die natürlich wie immer total überfüllt war. Es gab ja nunmal sehr wenig Autos und die Menschheit musste noch auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen.
Mein Opa drückte uns samt Baum in die Menschenmenge und er stand in einer Menschentraube draußen auf dem Trittbrett. 
Gut, dass es nur ein paar Stationen waren.
Wir kamen glücklich zu Hause an, wo man uns schon sorgenvoll erwartete, weil es ja nun doch alles etwas länger gedauert hat und es schon dämmerte. In der Zeit im Dunkeln zu laufen war eine Gefahr, weil die Straßenbeleuchtung durch den Krieg zerstört war.
Naja, wie unser schöner Weihnachtsbaum aussah....er hatte doch in der Straßenbahn sehr gelitten, war zerzaust und es fehlten Ästchen und Nadeln.

Egal, er duftete herrlich und wurde von meinem Vater aufgestellt. Meine Mutter und meine Oma hatten schon alles, was an Weihnachtsschmuck brauchbar war, raus gekramt und es ging los. Selbst gebackene Plätzchen, Kugeln die zwar schon Löcher hatten ...das sah man nicht, das kam in Richtung Wand...und Lametta.. frisch gebügelt.
Oma hatte ein Kästchen mit Lametta von den ganzen Jahren und es wurde jedes mal vor Gebrauch gebügelt. War wie neu......

Der Baum war so schön, dass ich überzeugt war, ich würde wohl in meinem ganzen Leben nicht mehr so einen schönen Baum sehen.

Und alle die Geschenke.. fast alle von Oma gestrickt und von Mutti gebacken und von Papa und Opa gebastelt, waren himmlisch.
Ja und der Gesang meines Bruders war so, dass Oma Zweifel hatte, ob der Baum nicht doch geklaut war....

  

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