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dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

Mamas Lieblings-Streuselkuchen mit Schoko-Buttercreme

23.11.2014 / 15:54

Vor einiger Zeit erzählte meine Mama eine Geschichte aus ihrer Jugend über einen Kuchen wie diesen, so dass ich fand, dass das doch ein super Kuchen zum Geburtstag wäre. Meine Oma hat wohl früher, wenn es schnell gehen musste, einen Streuselkuchen beim Bäcker gekauft, das muss ein riesiges Ding gewesen sein mit 30 cm Durchmesser. Der Kuchen wurde dann waagrecht durchgeschnitten und mit Schoko-Buttercreme mit Nüssen gefüllt, z.B. anlässlich des Besuchs des amerikanischen Chefs meines Opas. Meine Mama fand ihr Stück dann so lecker und es war noch was da, also hat sie nach einem zweiten Stück gefragt, obwohl sie wusste, dass sie danach Ärger kriegt, aber vor dem Besuch würden die Eltern nicht schimpfen, also gab's das zweite Stück, es wurde genossen und als der Besuch weg war, gab's die Schimpfe. Da sieht man mal wieder, wie ähnlich wir uns sind, die Mama und ich. :8) Happy Birthday!

 

 


 

Zutaten für 2 Kuchen, 24 und 26 cm:

Für den Boden:

600 g Mehl

30 g Hefe200 ml warme Milch

130 g Zucker

100 g Margarine

50 g Butter

1 Pr. Salz


Zum Bestreichen:

2 EL Milch


Für die Streusel:

350 g Margarine (laut Rezept halten die Streusel die Form besser mit Margarine als mit Butter)

250 g Zucker

Zimt

Vanille

450 g Mehl


Zum Bestreichen:

125 ml heiße Milch

60 g Butter


Für die Buttercreme:

500 ml Milch

1 P. Schokoladenpudding oder 40 g Speisestärke und 10 g Kakao

2 EL Zucker

100 g Schokolade


Zubereitung:

Da ich noch nie Streuselkuchen gebacken hatte, habe ich mich an einen Kuchen meiner Freunde Antje und Matthias erinnert, die gerne einen legendären Thüringischen Butterkuchen backen. Antje hat mir das Rezept gegeben und es lässt an Geschmacksträgern nichts zu wünschen übrig, wie Ihr in der Zutatenliste oben sehen könnt!

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken, die Hefe in die Mulde bröckeln und mit der warmen Milch vermischen, einen Vorteig anrühren und ca. 15 min gehen lassen. Die übrigen Zutaten bis zum Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine abgedeckte Schüssel geben und ca. 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 

Für die Streusel die Zutaten vermischen und mit den Knethaken des Rührgeräts verrühren. 

Weil der Teig sehr weich war, habe ich den Streuselteig in den Kühlschrank gestellt.

Den aufgegangenen Hefeteig durchkneten und auf die beiden Springformen verteilen. 

Den Teig mit den Händen in die Form drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. 

Jeden Hefeteig jeweils mit 1 EL Milch bestreichen.

Den Streuselteig aus dem Kühlschrank holen und von Hand Streusel zupfen und die Kuchen damit belegen.  

Das ergibt eine ziemlich dicke Streuselschicht!

Beide Kuchen zusammen bei 180°C ca. 45 min backen, Stäbchenprobe machen. Die Kuchen noch heiß mit der Butter, aufgelöst in der heißen Milch, bestreichen.

Den Kuchen waagrecht durchschneiden, am besten knapp unter den Streuseln.  

Aus Milch, Speisestärke, Kakao und Zucker einen Pudding kochen. Dafür etwas Milch mit Speisestärke, Kakao und Zucker verrühren, die restliche Milch zum Kochen bringen, die Stärkemischung einrühren und unter Rühren nochmals aufkochen lassen.

Den Pudding im Topf mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet, und den Pudding komplett abkühlen lassen. Die Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise hinzufügen. 

Die Schokolade in der Mikrowelle schmelzen, etwas abkühlen lassen und unterrühren. 

Die untere Hälfte des Kuchens auf eine Kuchenplatte legen und mit Buttercreme bestreichen, die Nüsse darüber streuen.

Den oberen Boden auflegen und leicht andrücken.

Die Buttercremeschicht sollte nicht allzu dick sein, da der Kuchen sonst schwierig zu schneiden ist. Die Mama fand den Kuchen sehr lecker ;-)

dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

Flammkuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

10.11.2014 / 16:34

Diesen Flammkuchen habe ich in meinem Krankenkassen-Newsletter-Heftchen entdeckt, er kann also nur höchst gesund sein ;-) Meine liebe Kollegin Luisa hatte uns eingeladen, nach dem Apfelkuchen-Dreier einen weiteren Apfelkuchen-Backmarathon bei ihr einzulegen; sie hat nämlich einen tollen Apfelbaum im Garten. Bei dieser Gelegenheit habe ich diesen Flammkuchen getestet und fand ihn extrem lecker, darum gab es ihn zu unserem Federweißer-Zwiebelkuchen-Abend auch nochmal. :8) Wahnsinnig viele Äpfel braucht man dafür zwar nicht, aber es gab ja noch diverse andere Apfel-Backwerke und vor allem Apfelmus ;-)

 


 

 

Zutaten:

 

10 g frische Hefe (1/4 Würfel) 

175 ml warmes Wasser

350 g Mehl (Typ 550 oder 405)

1 TL Salz

Mehl zum Arbeiten

200 g saure Sahne

1 Ei

Pfeffer

2 kleine Äpfel, z.B. Boskop

1-2 EL Zitronensaft

2 rote Zwiebeln

Majoran, Thymian, Rosmarin, Oregano

 

 

Zubereitung:

Luisa hatte schon mal vorgeerntet...außer den beiden Äpfelchen für diesen Flammkuchen haben wir den Rest zu jeder Menge Apfelmus, ApfelstrudelApfel-Clafoutis und Apfelkuchen verarbeitet. Wir mussten sogar nochmal welche pflücken ;-)

Hefe in Wasser auflösen, mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

 Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche oder auf einer Backmatte durchkneten, halbieren und auf Backpapiergröße ausrollen und aufs Backpapier legen.

Die saure Sahne mit dem Eigelb glatt rühren, salzen und pfeffern, auf den Teig streichen, einen schmalen Rand frei lassen. 

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, am besten mit einer Reibe.

Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse ausstechen oder die Äpfel vierteln und entkernen.

Die Äpfel ebefalls mit der Reibe in dünne Scheiben schneiden.

 Die Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft vermengen. 

Äpfel und Zwiebeln auf den Flammkuchen verteilen. 

Die Flammkuchen mit Salz, Pfeffer, und Majoranblättchen oder anderen Kräutern bestreuen.

 Im Ofen 10-15 min goldbraun backen.

Der Flammkuchen schmeckt fast ein bisschen süß durch die Äpfel - es gibt ja auch süße Flammkuchen mit Äpfeln und Zimtzucker.

Zu diesem doch herzhaften Flammkuchen passt Federweißer hervorragend...und den hatte die liebe Luisa natürlich auch besorgt :-)

Dinkelbrötchen

02.11.2014 / 21:08

Habe das Rezept für diese Brötchen gelesen, für gut und lecker befunden. Ausprobiert und meinen Befund bestätigt.

Da es mir schwer fällt mich 1:1 an Rezepte zu halten, habe ich natürlich wieder etwas selbst dran rum geschraubt ;)

Warm schmecken sie natürlich am besten!!

Man kann sie aber auch am nächsten oder übernächsten Tag (in geschlosssener Dose gelagert) noch gut essen. Klar sind sie dann etwas trocken, aber aufgrund der Zutaten habe ich es mir echt schlimmer vorgestellt. Ich war positiv überrascht.

Habe sie zu meinen neuen Lieblingsbrötchen erkoren. Sorry Balisto´s!!

 

Zutaten

>250g Magerquark

> 1 Ei

> 250g Dinkelmehl

> 1/2 Pck. Backpulver

> Priese Salz

> Samen, Hagerflocken, Salatkernemix

Zubereitung

> Ofen bei 175°C einheizen

> Quark und Ei schaumig rühren

> alles andere mit rein und Teig ordentlcih vermengen (Knethaken)

> ein paar Samen, Haferflocken und Kerne in einem Schüsselchen mischen

> Auf bemehlter Arbeitsfläche eine "Wurst" rollen und in Stücke schneiden (ich habe sechs gemacht)

> kurz in Form bringen, in die Schüssel döppen und aufs Blech (+Papier)

> für 20-25 MInuten in den Ofen

 

Guten Hunger :)

 

 

Sinja78s Blog
Fun Food

Halloween-Kaki

25.10.2014 / 11:24

Die Kaki aushöhlen und mit einem Messer, ähnlich einem Halloweenkürbis, ein Gesicht hineinschnitzen. 

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Pâtisserie Nadine

Bits und So 400 - Schoko-Espresso-Torte mit Dekorbiskuit

19.10.2014 / 21:11

Auch dieses Jahr gab es wieder eine fantastische Show im Münchner Gasteig zur 400. Folge von Bits und so, dem Technik-Podcast meiner Freunde Timo, Basti, Alex und Leo. Zur 300 und 350 hatte ich ja Club Mate-Kuchen kreiert, weil Club Mate so ein Hacker-Kultgetränk ist. Espresso enthält aber viel mehr Koffein als Club Mate und sämtliche Energydrinks, und ich wollte dieses Jahr einen Kuchen mit Schokolade machen, darum gab es eine Variante von Doros Schokotorte - mit Dekorbiskuit, was ich auch schon lange testen wollte! Dieses Jahr musste ich doch wieder das Logo verpixeln, aber es ging gerade so. ;-)

Natürlich durften auch die binären Kerzen nicht fehlen - wirklich praktisch und auch sehr umweltfreundlich! Hier zum Nachrechnen:

1*256+1*128+0*64+0*32+1*16+0*8+0*4+0*2+0*1= 400 oder 110010000


Zutaten:

 

 

 

Für den Dekorbiskuit, angelehnt an dieses Rezept:
6 Eigelb
20 g Puderzucker
60 g Milch
45 g Öl
100 g Mehl
5 Eiweiß
70 g Zucker (wenn man ihn nicht vergisst wie ich)

1 Eiweiß

20 g Puderzucker

Für den Schoko-Espresso-Kuchen, angelehnt an Doros Schokotorte:

500 g  Zucker

130 g Öl 

3 große Eier

380 g  Mehl

110 g Kakao

1 TL Backpulver

2 TL Natron

1 1/2 TL Salz

200 ml Espresso 


Für die Schoko-Buttercreme, angelehnt an Doros Schokotorte:

30 g Kakao

30 ml heißes Wasser

250 g Butter, Raumtemperatur

30 g Puderzucker

1 Pr. Salz

300 g Zartbitterschokolade, geschmolzen und etwas abgekühlt


1 Dose karamellisierte gezuckerte Kondensmilch (Dulce di Leche)

etwas Gelatinefondant zur Dekoration

schwarze Lebensmittelfarbe

 

Zubereitung:

Für den Dekorbiskuit:

Passende Schablonen spiegelverkehrt ausdrucken. Ein Stück Backpapier auf Blechgröße zuschneiden, in der Mitte falten und so auf die Schablone legen, dass der Mittenfalz das obere Ende des geplanten Tortenrands markiert.

Die Eigelb mit dem Puderzucker, der Milch und dem Öl schaumig schlagen. 

Ein Eiweiß mit 20 g Puderzucker zu Schnee schlagen. 2 EL von der Eigelb-Masse dazu geben. Eigentlich hätte man vorher noch das Mehl unter die Eigelb-Masse heben müssen, darum habe ich etwas Mehl (ca 1 EL) hinzugefügt.

Die Biskuitmasse mit einem Teigschaber unterheben und die schwarze Lebensmittelfarbe hinzufügen. 

Die schwarze Biskuitmasse in einen Spritzbeutel geben, eine kleine Ecke abschneiden und die Schablone nachfahren, ich habe mit den Äpfeln angefangen.

Nach der ersten Hälfte das Backpapier drehen und die andere Hälfte über die Schablone schieben. Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Das Endergebnis sollten zwei spiegelverkehrte, rotationssymmetrische Hälften mit dem gewünschten Muster sein. 

 Das Backpapier auf ein Blech legen und ca. 1,5-2 min bei 200°C backen. 

Für die restliche Biskuitmasse die Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen (ich habe den Zucker vergessen), evtl. die Eigelbmasse nochmals aufschlagen, das Mehl und den Eischnee unterheben und die Masse auf dem gebackenen Schriftzug verstreichen, nochmals ca. 10-15 min backen, dann auskühlen lassen.

Für den Schoko-Espresso-Kuchen:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und Backpapier in eine 24er-Springform klemmen. Zucker, Öl und Eier in einer großen Schüssel schaumig rühren. 

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel und zusammen mit dem Espresso unter den Teig rühren. 

Den dunklen Teig in die Springform geben und bei 180°C ca. 55-60 min backen, Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auskühlen lassen, aus der Form nehmen und horizontal halbieren.

Den abgekühlten Dekorbiskuit umdrehen - das Muster sieht schon mal vielversprechend aus...

 ...und das Backpapier abziehen. Voilà, mein erster Dekorbiskuit! Ich bin sehr zufrieden damit :-)

Ich hatte vorher ausgerechnet, wie lang mein Dekorbiskuit sein muss, damit er um den 24er Kuchen herum reicht. Es war eng, darum hatte ich das Muster so angelegt, dass es an der Schnittkante weiterging und ich nur minimale Ränder abschneiden musste.

Für die verpixelte 400- genau 20 mal 20 Pixel - (Danke Timo, ich hatte doch letztes Jahr darum gebeten, nicht mehr verpixeln zu müssen!) habe ich Gelatinefondant ausgerollt und auf 15x15 cm zugeschnitten. 

Dann habe ich den verschiedenen Grautönen Nummern zugewiesen und das Muster mit schwarzer Lebensmittelfarbe auf Fondant übertragen. Ein bisschen künstlerische Freiheit ist ja wohl erlaubt! ;-)

Zum Zusammensetzen der Torte braucht man einen Tortenring, den man um den Dekorbiskuit und den unteren Kuchenboden klemmt. Leider war mein Dekorbiskuit zu kurz, ich glaube, er hat sich nach dem Backen zusammengezogen!

Für die Schoko-Buttercreme:

Für die Buttercreme die Butter schaumig rühren, währenddessen den Kakao mit dem heißen Wasser verrühren, die Mischung und den Puderzucker unter die Butter rühren und zuletzt Salz und geschmolzene Schokolade unterrühren. 

Auf den ersten Schoko-Espresso-Boden kommt eine Schicht Dulce di Leche aus der Dose, gefolgt von einer dicken Schicht Buttercreme. 

Ich habe noch ein paar Stücke vom Geradeschneiden des Kuchens in die Buttercremeschicht gekrümelt.

 Den zweiten Boden in die Form schichten und mit der übrigen Buttercreme bedecken.

Da mir klar wurde, dass der Dekorbiskuit zu hoch war, habe ich eine Reihe Schriftzug mit der Schere rundum abgeschnitten. Praktischerweise ergab das genau ein Stück von der Breite, die ich brauchte, um die Lücke im Rand zu schließen :-)

 Nun nur noch die Fondant-400 auflegen und 9 Kerzen in den Kuchen stecken.

Im Binären System reichen nämlich 9 Kerzen, um die Zahl 400 darzustellen, was ich sehr praktisch finde. 

 Da man nicht mal alle anzünden muss, kann man die Kerzen prima weiterverwenden :-)

Hier noch ein Anschnittsfoto - die Torte war schon ziemlich mächtig, ich konnte mein Stück kaum essen!

Der liebe Timo hat sich sehr gefreut und den Kuchen natürlich auch voll verdient, nach der tollen Show, die er und die Jungs da wieder hingelegt haben :-)

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