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Sinja78s Blog
Fun Food

Eis-Hase

13.04.2014 / 07:40

Eine Kugel Eis, etwas Schokolade (in diesem Fall habe ich diese flüssige Schokolade genommen, die auf Eis hart wird), zwei Kekse und schon grinst ein Häschen aus dem Schüsselchen. ^^

Äh, ja, alles in allem etwas verunglückt. ^^ Kein Eiskugelformer, bzw. das Eis noch zu hart, die Kekse (Schoko-Bisquitzungen) schmeckten uns allen leider überhaupt nicht und dann auch nur nen Handyfoto statt meiner geliebten Spiegelreflexkamara. Zudem musste es bei sieben Personen etwas fixer gehen, ihr wollt nicht wissen, welche gruseligen Gesichter die anderen Eis-Hasen hatten! ;p

C'est la vie! ^^

dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

Rakete trifft Herz - Cupcake-Hochzeitstorte

12.04.2014 / 10:23

Mein lieber Kollege Michael hat geheiratet, und zwar seine Freundin Claudia, die im Herzzentrum arbeitet. Darum hatten die beiden ein echt tolles Hochzeitsmotto: Rakete trifft Herz! Sie haben sogar einen Hochzeitsblog angelegt. Cool, oder? Die beiden backen auch gerne und haben daher schon die Einladungen mit dem Motto aus Back-Knete versehen und mich gefragt, ob ich das Motto in eine Torte verwandeln kann. Nach einem kurzen Brainstorming kamen wir darauf, das Motiv aus Cupcakes zu legen, so ähnlich wie bei diesem süßen Brautkleid. Michael hat extra eine fabelhaft große Tortenplatte gebaut und ein Raster gemalt, wie die Cupcakes anzuordnen sind. Da musste ich das Ganze eigentlich nur noch umsetzen und heil zur Hochzeit transportieren, was sich als die größte Herausforderung erweisen sollte...

Zutaten für 28 Schokomuffins: 

ein doppeltes Rezept Allererste Schokomuffins, also
140 g geschmolzene Butter oder neutrales Öl
420 ml Milch 
2 Eier
2 TL Essig 
400 g Zucker
2 TL Vanillinzucker oder etwas Vanillemark
600 g Mehl
4 TL Backpulver
2 TL Salz
160 g Kakao
200 g Schokotröpfchen oder gehackte Zartbitter-Schokolade


Zutaten für 24 Zitronenmuffins: 
140 g geschmolzene Butter oder neutrales Öl
420 ml Milch 
2 Eier
2 TL Essig 

400 g Zucker
2 TL Vanillinzucker oder etwas Vanillemark
600 g Mehl
4 TL Backpulver
2 TL Salz

2 Bio-Zitronen (Saft und Schalenabrieb)
 

Für die amerikanische Buttercreme:
1 kg Butter
1 kg Puderzucker
etwas Milch
rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Laut Michaels Muffin-Raster waren 26 rote und 23 helle Muffins nötig, und weil die Allerersten Schokomuffins beim Testbacken sowieso ein bisschen zu groß waren, habe ich aus einem Rezept 14 statt 12 Muffins gemacht, so hat es mit der Größe ganz gut gepasst und ich musste das Rezept nur einmal verdoppeln. 
Beim Testbacken (und Testessen ;-)) habe ich mit nur 24 Muffins die kritische Übergangsstelle zwischen Rakete und Herz modelliert...die Impact Location, sozusagen ;-) Michael und Claudia fanden die Muffins lecker, und so ging es dann an direkt die große Variante ;-)
Den Backofen auf 180°C vorheizen, die Muffinbleche mit Papierförmchen auslegen, die Zutaten für die Schokomuffins verrühren (eine detailliertere Anleitung mit Fotos gibts bei den Allerersten Schokomuffins) und den Teig auf 28 Muffinformen verteilen. Bei 180°C ca. 20 min backen, Stäbchenprobe machen.
Analog die Zutaten für die Zitronenmuffins verrühren und den Teig auf 24 Muffinformen verteilen. Wegen des Zitronensafts ist dieser Teig flüssiger als der von den Schokomuffins. 
 Die Förmchen bis oben füllen und bei 180°C ca. 24 min backen, Stäbchenprobe machen.
 Die Muffins auf der tollen Tortenplatte anordnen (die war 100 cm breit, wir hatten also richtig gerechnet :-)).
Für die amerikanische Buttercreme jeweils 500 g Butter schaumig rühren (es empfiehlt sich, die Butter vorher in etwas kleinere Stücke zu schneiden, mir hat es nämlich den Schneebesen der KitchenAid ein bisschen verbogen), 500 g Puderzucker und nach Gefühl etwas Milch hinzufügen. 
Ich habe erst die helle Buttercreme gemacht, in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle gefüllt (auf 3 Mal) und die Rakete mit Rosen dekoriert. Die Menge hat ziemlich genau gereicht. Die Rosen spritzt mal einfach von innen nach außen, den Spritzbeutel senkrecht zum Muffin haltend - es gibt aber diverse Tutorials im Netz!) An der Übergangsstelle habe ich nur halbe Rosen gespritzt.
Analog mit der zweiten Hälfte Butter und Puderzucker verfahren, nur hier rote Speisefarbe hinzufügen und dafür vielleicht einen Tick weniger Milch. Das Herz mit Rosen dekorieren.
Ich habe mich bemüht, die Rosen einigermaßen flächendeckend zu gestalten, so dass die Cupcakes auch zusammenkleben und die Form auch beim Transport im Auto erhalten bleibt. 
 Dachte ich jedenfalls...
 In Richtung Einschlagspunkt ;-)
Michael und Claudia hatten für den Transport noch einen riesigen Karton besorgt, in den die Platte auf einen halben Zentimeter genau reingepasst hat. Wirklich perfekt!
Weil die Tortenplatte so groß ist, dass ich sie kaum alleine tragen konnte, und die Tortenplatte und ich außerdem nicht beide gleichzeitig in den Aufzug passen, kam mein liebes Schwesterchen mit einer Freundin vorbei, zum Tragen und Türen aufmachen helfen. Danke, Ihr beiden! Wir haben die Platte im Karton also immer schön waagrecht gehalten und erfolgreich die Treppe herunter und ins Auto getragen und ich dachte, damit wäre alles gut ;-)
 Tja. Als wir die Platte bei der Hochzeit aus dem Auto holten, sah das Ganze so aus:
Kein Scherz! Mich hat fast der Schlag getroffen, zumal ich wirklich total langsam und vorsichtig gefahren bin und vorher auch getestet hatte, dass die Cupcakes sich nicht bewegen, wenn man die Platte kippt oder daran ruckelt!! 
Gottseidank hatte ich ja ein Vorher-Foto und konnte die Originalform so wieder hinpuzzeln, auch mit Unterstützung von zwei hervorragenden Puzzle-Spezialisten. ;-)
Ich war trotzdem etwas verzweifelt, weil die Buttercreme-Rosen am Rand durch die Umsortierung der Cupcakes teilweise ein bisschen zerfranst aussah. :-( 
Die Jungs versicherten mir aber, dass das außer mir niemandem auffallen würde, und so war es dann wohl auch. Puh!
Dann durfte ich erst mal das fabelhafte Hochzeitsdinner genießen. Als Tischkärtchen und Gastgeschenk gab es ein Olivenöl, das das Restaurant, wo wir waren. selbst herstellt. Auf das freue ich mich ja schon sehr! Die Hochzeitstorte hatte ihren eigenen Platz auf der Karte und wurde mitsamt mir groß angekündigt, was mich einerseits sehr gefreut hat, andererseits war ich dann doch ein bisschen in Panik, ob ich die Torte wirklich wieder richtig zusammen gepuzzelt hatte und ob die Gäste das Motiv auch erkennen würden!
Puzzlen war übrigens auch ansonsten Programm - es gab das Hochzeitsmotto als Schiebepuzzle! Fand ich super, hatte ich seit meiner Kindheit nicht mehr gemacht und war echt lustig!
Nach 4 fabelhaften Gängen (das Dessert war ein Blutorangen-Sorbet) wurde es dann Ernst und die Torte wurde serviert. Zu meiner großen Freude haben alle Gäste das Motiv erkannt und fleißig die Cupcakes gegessen :-) 
Ich hatte nur noch Platz für einen, und das gerade so. Die Creme fand ich ein bisschen fest wegen der Kühlung, und JETZT klebten die lieben Cupcakes natürlich auch total gut zusammen und ließen sich kaum zum servieren trennen....aber im Auto total Amok laufen!
Naja, Ende gut, alles gut, oder? Liebe Claudia, lieber Michael, ich wünsche Euch alles Glück der Welt, eine wunderschöne Ehe und alles Gute! Danke, dass ich dabei sein durfte, es war wirklich toll! :-)
dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

Vollmilch Pralinen mit Arrak und Amaretto

12.04.2014 / 10:23

Neulich im Januar (ja, dieser Post wartet schon eine Weile in der Pipeline) habe ich ja Pralinen mit Nils gemacht, er hatte die Oreo-Trüffel ausgesucht und dies hier war mein Beitrag - eigentlich eine einfache Variation der Zartbitter-Eierlikörtrüffel, nämlich mit Vollmilchschokolade und Amaretto bzw. Arrak, sri-lankischem Kokosschnaps. Ich hatte die weihnachtlichen Pralinenförmchen zum Geburtstag bekommen und wollte die natürlich noch testen. Aber Geschenkpakete und Schaukelpferde kann man ja das ganze Jahr brauchen, oder? Ich wollte bei der Gelegenheit auch noch Nougat selbst machen, das ist aber in diesem ersten Versuch nichts geworden, bzw. eher Nuss-Karamell statt Nougat. Ein anderes Mal klappts vielleicht ;-)

Zutaten:
200 g Vollmilchschokolade
150 g weiße Schokolade
30 g Butter
3 EL Amaretto/Arrak

Zubereitung:

Die Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen, etwas Schokolade an die Unterlippe halten, wenn sie sich nicht mehr warm anfühlt, ist sie richtig temperiert. Die Schokolade in die Pralinenförmchen füllen und ca. 5 min stehen lassen.
Dann die Pralienenform umdrehen (im Idealfall über der Schüssel, klappt aber bei Silikonformen oft nicht so gut), so dass die Schokolade aus dem Innern der Formen heraus laufen kann und eine Schokoladenhülle zurück bleibt. Die Formen ca. 30 min kalt stellen.

Für die Füllung die weiße Schokolade schmelzen und mit Butter und Amaretto oder Arrak verrühren, ebenfalls kalt stellen.
Die abgekühlte Füllung in die Schokoladen-Hohlkörper spritzen, dieses Mal passt die Füllhöhe ganz gut ;-)

Die gefüllten Hohlkörper nochmals ca. 20 min kalt stellen und anschließend mit der übrigen Schokolade (erneut geschmolzen) verschließen.

Nun muss man die Formen noch einmal kalt stellen, und schon kann man seine hübschen weihnachtlichen Pralinen aus der Form drücken! Et voilà!

 

Die Pralinen hübsch verpacken - hier in einer von Nils mit Schneide-Plotter selbst designten und gebauten Schachtel,

 oder in einer gekauften Pralinenschachtel...

 ...beklebt mit dem Januar-Motiv des DLR-Kalenders (Satellitenaufnahme von Schiffspuren in der Arktis, glaube ich), mit passendem Kärtchen als Geburtstagsgeschenk. 

dinchen4444s Blog
Pâtisserie Nadine

GITS Power User Mini-Lebkuchenherzen

12.04.2014 / 10:22

Ich durfte neulich zusammen mit einem Kollegen eine Schulung zu einem unserer Tools, dem GSOC Issue Tracking System, kurz GITS, halten. Irgendwie habe ich mich leichtsinnigerweise hinreißen lassen, kleine Lebkuchenherzen mit der Aufschrift "GITS Power User" für ein erfolgreiches Absolvieren der Schulung backen zu wollen. Ich hatte wohl mal wieder vergessen, welche Handkrämpfe ich bekomme, wenn ich dickflüssiges Royal Icing auf Lebkuchenherzen spritzen muss. Bei 30 Mini-Lebkuchenherzen ist das tatsächlich noch schlimmer als bei einigen wenigen großen, und das Verzieren und Einpacken hat sich ganz schön hingezogen, so dass ich am Abend vor der Schulung erst recht spät ins Bett kam. Aber die Kollegen haben sich so toll gefreut, dass es die Mühe Wert war ;-)
Blöd nur, dass sich jetzt immer mehr Leute anmelden und wir noch einige weitere Schulungen halten werden müssen...mal sehen, ob ich jedes Mal wieder backen werde ;-)

Zutaten für 30 Herzen:
ein doppeltes Rezept vom Teig Neutrophilen-Kekse:
500 g Mehl
40 g Kakao
2 TL Backpulver
200 g Zucker
2 P. Vanillezucker
2 Ei34
250 g Margarine

Für die Dekoration mit Royal Icing:

1 Eiweiß 
250-300 g Puderzucker
etwas Zitronensaft
danach 160 g übrig
Geschenkband

Zubereitung:

Ich habe dieses Mal einen Schoko-Mürbteig statt meinem Lebkuchenteig gewählt, weil ich den auch lecker finde, aber Lebkuchenteig geht natürlich auch!
Einen Mürbteig aus den Zutaten kneten, nicht kalt stellen. Den Teig ausrollen und Herzchen ausstechen.

Die Herzen (immer 9 auf einem Blech) bei 175°C ca. 10 min backen.
Löcher in die noch warmen, gebackenen Herzchen stechen. Ich benutze dafür immer das Ende meines Bratenthermometers ;-) Wenn man die Löcher schon vor dem Backen sticht, gehen sie beim Backen oft wieder zu...

 Für das Royal Icing Eiweiß und Puderzucker verrühren und einfärben. Das Icing in einen Spritzbeutel füllen und die Lebkuchenherzen damit verzieren. Für 27 Herzen habe ich ca. 160 g Icing gebraucht.

Ach ja, ein Herzerl für den Bandraum unserer Band BANG! gab es auch ;-) Bei einem Herz habe Plätzchenstempel benutzt, aber ich finde Lebkuchenherzen dann doch schöner mit Zuckerschrift, auch wenns noch aufwändiger ist...aber ein kleiner Kalligrafie-Kurs kann ja nicht schaden ;-)

Die Herzen mindestens einige Stunden trocknen lassen, bis der Zuckerguss wirklich hart ist.

Zur Verpackung die Herzchen mit Streifen von Frischhaltefolie umwickeln, mit Tesafilm festkleben, die Frischhaltefolie durch die Löcher im Lebkuchenherz durchstechen und ein Stück Geschenkband durchziehen. Eine Rolle Geschenkband reicht ungefähr für 30 Herzen.

Hier seht Ihr übrigens die Charge Nummer 2, die ich für die zweite Schulung gebacken habe, dieses Mal mit Lebkuchenteig (mit Natron statt Pottasche): 

Das Verpacken der Herzerl habe ich aus Zeitgründen wegrationalisiert, viele essen das Herz sowieso gleich und gegen Austrocknen schützt die Verpackung ja auch nicht. Hat mir bestimmt 2 Stunden Lebenszeit gespart, die ich in dringend benötigten Schlaf investieren konnte :-)

Oster-Minions

09.04.2014 / 20:45

 

Wer sagt, dass Ostereier färben langweilig ist :)

Einfach das gelb gefärbte Ei mit Wachsmalstiften bemalt und Wackelaugen draufgeklebt.

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