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Pizza

... am liebsten jeden Tag!

Die beliebte italienische Spezialität schmeckt jung und alt und ist ganz einfach selbst gemacht!

Pizza Sie gehört zu den Nationalgerichten der Italiener und steht auch bei uns ganz hoch im Kurs – die Pizza. Kein Wunder, denn das Trendgericht schmeckt groß und klein, im Sommer oder Winter, jung und alt gleichermaßen gut. Dies mag in den unzählig variablen Belägen begründet sein. Es gibt fast nichts, was man nicht auf den runden Teigfladen legen kann, angefangen bei Gemüse und Wurst aller Art, über Obst und Fisch, bis hin zu Nudeln und Gyros – jeder kann sich seine Pizza heute nach Geschmack zubereiten oder unter der riesigen Angebotsliste der Pizzabäcker wählen.
Neapel gilt als Heimat dieser typisch italienischen Spezialität, wie wir sie heute kennen; doch noch heute scheiden sich die Geister, ob hier tatsächlich auch der Ursprung des beliebten belegten Teiges liegt… Wir gehen dieser Frage auf den Grund und sagen Ihnen, wie Sie Ihre Lieblingspizza ganz einfach selbst herstellen können!

Lesen Sie weiter, wie Sie Pizza selbst machen können oder durchsuchen Sie unsere Datenbank nach weiteren Pizza Rezepten.

Pizza machen mit Videoanleitung

So schnell kann man seine Pizza selbst herstellen! Probieren Sie es doch gleich einmal aus! 

 

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Ursprung der Pizza

Pizza im Ofen Der Name Pizza leitet sich vermutlich vom Arabischen Wort „Pita“ ab. Dies bezeichnete ein Fladenbrot, das in der Antike bereits in Vorderasien weit verbreitet war und auf einem heißen Stein gebacken wurde.
Auch die Etrusker buken zu dieser Zeit einen Fladen auf Steinen und belegten diesen anschließend mit einfachen Zutaten wie Öl, Salz und Kräutern, ein Vorläufer der uns heute bekannten Focaccia. Allerdings sollen es die Griechen gewesen sein, die den Teig zuerst mit den Zutaten belegten und alles gemeinsam garten; bis dahin diente das gebackene Fladenbrot quasi als Teller, um die Zutaten darauf zu verspeisen.
Mit Columbus fand im 16. Jahrhundert dann die Tomate ihren Weg nach Europa und die ersten Fladen wurden damit belegt, unter anderem auch der „Sfincione“, eine Art Pizza mit hohem weichem Teig. Gebacken wurde der belegte Teig schon lange in einem Steinbackofen bei einer hohen Temperatur von ca. 450 Grad, denn dadurch wurde der Rand innerhalb kürzester Zeit schön knusprig und blieb in der Mitte saftig. Die Neapolitaner bezeichneten das Herausholen der fertigen Speise mithilfe eines Holzhebers und einem kräftigen Ruck beim Aufschaufeln mit „Pizá“.

Wer genau nun aber als erster auf die Idee kam, Tomaten auf die „Pizza“ zu geben, ist bis heute nicht genau geklärt, es ranken sich aber jede Menge Geschichten darum, wer die allseits bekannte Grundpizza erfand.

So erzählt eine Legende, dass ein Mönch aus Kampanien den armen Weisen zu Weihnachten etwas Besonderes anbieten wollte. Zu dieser Zeit wurde die Tomate eigentlich nur als Zierpflanze genutzt, da der Mönch aber bis auf ein paar Kräuter nichts hatte, belegte er zur Freude der Kinder das in Süditalien übliche Fladenbrot mit Tomaten.

Auch die Erfindung der Pizza Margerhita geht auf eine Geschichte zurück. Raffaele Esposito, ein Pizzabäcker aus Neapel, soll der Königin Margherita von Savoyen während eines Besuches eine Pizza mit den Nationalfarben der jungen Nation Italiens zubereitet haben. Rot die Tomaten, Weiß die Mozzarella (damals noch Muzarella genannt) und schließlich Basilikum für das Grüne. Die Pizza erhielt anschließend den Namen Margherita - zu Ehren der damals über alles geliebten Königin. Die Pizza Margherita erlebte dadurch einen überregionalen Durchbruch ist noch heute die bekannteste Pizza weltweit. Sie dient unter anderem auch als Grundrezept für Pizzen mit anderen Zutaten.

Vielen Dank an caralb, der einige der Infos für uns recherchierte.

Pizza selbst machen

Pizzazutaten

Zum Thema Pizza selber machen gibt es inzwischen auch einen neueren Artikel.

Es gibt Menschen, die könnten jeden Tag Pizza essen. Ob in der Mittagspause ein großes Stück amerikanische Pizza; am Wochenende eine einfache telefonische Bestellung beim Pizzabäcker nebenan, wenn sich unerwartet Besuch angekündigt hat; oder eine Pizza aus dem Tiefkühler, wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag keine Lust mehr hat, in der Küche zu stehen – die beliebte Spezialität schmeckt immer.

Dabei ist eine Pizza selbst zu backen gar nicht so aufwendig, wie man denkt und ist unserer Meinung nach die beste Alternative zum italienischen Pizzabäcker. Hat man erst einmal den richtigen Pizzaboden, der in der Mitte schön dünn ist und am Rand knusprig, gefunden und die richtige Tomatensauce für sich entdeckt, sind die beiden Basisbestandteile schon kein Problem mehr. Dann heißt es nur noch, das Ganze nach seinem eigenen Geschmack und den vorhanden Zutaten im Kühlschrank zu belegen und zu genießen!

Der Boden

Es gibt Wagenrad große, kleine, dünne und dicke Pizzaböden; der eine mag seinen Teig „amerikan styled“ fluffig, der andere wieder richtig knusprig. Es gibt also nicht den perfekten Pizzaboden, weil die Geschmäcker nun einmal verschieden sind.
Allerdings sollten Sie auf gute Zutaten achten. Das fängt beim Wasser an. Dieses sollte nicht zu kalkhaltig und lauwarm sein, dann geht der Teig gut auf. Auch beim Olivenöl sollte Qualität bevorzugt werden, hier sollten Sie ein kaltgepresstes aus erster Pressung wählen.
Die Wahl des Mehltyps beeinflusst den Teig ebenso - je feiner das Mehl, umso feiner auch der Teig, je gröber, desto robuster wird er.

Der Teig wird solange geknetet (am besten mit der Hand), bis er elastisch ist und nicht mehr klebt. Beim Ausrollen sollte die Arbeitsfläche bemehlt sein, sodass der Teig nie daran kleben bleiben kann. Es wird immer von der Mitte des Teiges nach außen ausgerollt!

Weitere Pizzateig Rezepte gibts in unserer Datenbank.

Die Sauce

Während früher nur frische Tomaten auf die Pizza kamen, hat sich später die Vorliebe für eine Pizzasauce als Basis fast jeder Pizza herauskristallisiert. Diese Tomatengrundsauce wird in Italien Pizzaiola genannt, die ähnlich wie eine gekochte Tomatensauce (Sugo) für Nudeln hergestellt wird. Durch das Erhitzen der Sauce, der Gewürze und Kräuter erhält man ein weitaus intensiveres Aroma und die ganze Pizza ein ganz anderes Geschmackserlebnis, als würde man nur ungewürztes Tomatenpüree aus der Packung auf den Teig geben.

Pizzaiola - Grundsauce für Pizza (für sechs Personen)

Schalotten und Knoblauch schälen, würfeln und in einem Topf oder in einer tieferen Pfanne mit Öl glasig angehen lassen. Eine Prise Zucker dazugeben und karamellisieren lassen.
Mit Rotwein ablöschen, anschließend die passierten oder auch gerne noch stückigen Tomaten zufügen und das Tomatenmark unterrühren.
Die Chilischote von den Kernen befreien und in kleinen dünnen Streifen oder Würfel schneiden, Rosmarin abkerbeln. Gemeinsam mit dem Oregano in den Tomatensud geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Ganze nun solange ohne Deckel einkochen lassen, bis die Sauce eine dichte Konsistenz erhält. Bei Bedarf nochmals nachwürzen.

Die Sauce wird anschließend gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Sie sollte nicht zu dick und nicht zu dünn aufgetragen werden, da sie sonst den Teig aufweichen kann oder zu wenig Grundgeschmack an die Pizza bringt. Der Rand sollte frei bleiben.

Der Belag

Während der Belag einer amerikanischen Pizza meist recht großzügig und mit viel Käse belegt ist, wird in Italien eher sparsam mit den Zutaten umgegangen, um den dünnen knusprigen Teig nicht zu erschlagen. In Deutschland gehen die Geschmäcker, wie schon beim Boden, auseinander. Viele Stile und Variationen finden Anklang, sogar vor Nudeln, Sauerkraut oder Gyros auf einer Pizza wird nicht halt gemacht.

Hier eine Auswahl der beliebtesten Pizzabeläge:

Der Käse ist der krönende Abschluss des Pizzabelages. Mit ihm kann man seiner Lieblingspizza den letzten Pfiff geben. Am gängigsten ist es bei uns, geriebenen Gouda zu verwenden, wer es lieber würziger mag, nimmt Parmesan. Auch Mozarella wird heute noch gerne als Pizzakäse genommen, allerdings sollte es dann unbedingt einer aus Büffelmilch sein, denn dieser zerläuft viel besser. Zum Schluss einige Tropfen Olivenöl auf die Pizza geben und dann ab aufs Backblech in den gut vorgeheizten Ofen!

Da unsere Haushaltsbacköfen nicht so hohe Temperaturen erreichen, wie der Steinofen beim Pizzabäcker, braucht die Pizza bei höchster Gradstufe ca. 10 min. Das Backblech sollte am besten direkt auf dem Backofenboden oder auf die unterste Schiene stehen, damit der Teigboden die höchste Hitze von unten abbekommt und knusprig werden kann.
Sehr zu empfehlen ist aber ein Pizzastein oder ein Pizzaschnellbackofen, dessen Temperatur die von Steinöfen erreicht!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Pizza selber backen und einen guten Appetit!

Weitere Pizza Rezepte finden Sie auch in unserer Datenbank

Videoanleitung zum Pizzamachen

So schnell kann man Pizza selbst machen!

 

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