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Festliches Finale des Jahres

"Zwischen den Jahren"

Köstliche Leckereien sind der beste Einstieg ins neue Jahr. Also lassen Sie die Korken knallen und verabschieden Sie 2006 mit einem tollen Silvester - Büfett

2007 Die zwölf Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar heißen im Norden die "Twölften". Zu keiner anderen Jahreszeit gab es bei den Altvorderen mehr Aberglauben als in diesen spukumwobenen Tagen "zwischen den Jahren".
Die Natur führt uns alljährlich jene rauen Wetterunbilden vor, die die Menschen früher das Fürchten lehrten. Sturm und Schneegestöber bei eisiger Kälte bedeuteten Unheil und Gefahr für Leben und Gesundheit, Haus und Hof.
Nach Vorstellung der Ahnen galt es, jene böse Mächte, die hinter diesen bedrohlichen Gewalten stecken mussten, milde zu stimmen bzw. sie abzuwehren. Deshalb gab es zum einen Umzüge und Rituale mit furchterregenden Maskengestalten, die den unsichtbaren Geistern sozusagen Paroli bieten wollten, und zum andern verhielt man sich ganz stille.
Die Älteren kennen noch alte Bräuche und damit verbundene Verbote aus den "Twölften". So war es untersagt, in der Zeit Wäsche zu waschen und eine Leine zu ziehen. Wolle spinnen war ebenfalls verboten. Und was man in den Zwölfer-Nächten träumt, soll sich in den kommenden zwölf Monaten erfüllen.
Einiges mehr an alten Sitten und Bräuchen um den letzten Tag im Jahr finden Sie hier.

Kulinarisches zum Jahresausklang

Sehr beliebt weil gut vorzubereiten und daher recht praktisch, ist ein festliches Büfett. Was Sie dazu brauchen und was Sie beachten sollten finden Sie hier.

Oysters Aber vielleicht haben Sie Lust, einmal etwas ganz anderes auszuprobieren - einen Pökelbraten, wie er in Mecklenburg gerne zu Silvester gegessen wird.
Damit muss man aber rechtzeitig anfangen und man braucht für vier Personen fünf Pfund Schweinefleisch, am besten ist Schulter geeignet. Klingt viel, aber das muss so sein.
Die Schwarte wird kreuzweise eingeschnitten. Wasser mit Lorbeerblättern und Piment aufkochen und erkalten lassen.
Vier Teelöffel Salz, einen Teelöffel Pfeffer, fünf Teelöffel Salpeter (etwa 50 Gramm, gibt es in der Drogerie) und reichlich zerkleinerten Knoblauch (etwa 20 Zehen) mischen. Damit das Fleisch einreiben und ins Wasser legen, so dass es bedeckt ist. Der Braten sollte darin mehrere Tage pökeln, je länger, um so besser - ab und an das Fleisch wenden.
Am Zubereitungstag muss das vorbereitete Fleisch drei bis vier Stunden im Ofen braten, dann wird der Braten traditionell mit Sauerkraut und Salzkartoffeln gegessen. Was dabei absolut nicht fehlen darf, ist ein gutes, kräftiges Bier.
Dieser Braten schmeckt nicht nur an Silvester!

Auf keinen Fall darf nach dem mitternächtlichen Feuerwerk eine gute, wärmende Suppe fehlen, die die Lebensgeister weckt.

Egal, ob Sie ein Büfett vorziehen oder lieber ein gemütliches Fondue, ob traditionell Karpfen blau oder vielleicht etwas ganz anderes - wir, das Team von chefkoch.de wünschen Ihnen, dass Sie gut ins neue Jahr kommen und für 2007 nur das Allerbeste!