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Käsefondue – Genuss mit Weißwein und Kirschwasser

Käsefondue – fröhliches Gericht für die große Runde

Das Käsefondue ist schon bei Asterix beliebt – und wer dort sein Brotstück im Fondue verliert, muss damit rechnen, mit einem Gewicht an den Füßen in den Genfer See geworfen zu werden. Ganz so wild geht es beim gemeinsamen Käsefondue meist nicht zu, aber manch ein Liebhaber von Käsefondue hat seine eigenen Regeln im Falle eines Brotverlustes: Eine Runde Schnaps ausgeben, einen Teilnehmer küssen, ein Lied singen oder das nächste Käsefondue zubereiten. Doch auch ganz ohne Regeln ist das Käsefondue ein geselliger Genuss!

Käsefondue

Käsefondue - sättigend und hochprozentig

Das Käsefondue ist das älteste bekannte Fondue - es kommt ursprünglich aus den Westalpen und besteht größtenteils aus Käse, Kirschwasser und Weißwein. Besonders wichtig für ein gelungenes Käsefondue ist daher die Wahl des richtigen Käses: In der Schweiz werden gerne Vacherin und Greyerzer als Käse verwendet, es gibt Käsefondue aus Appenzeller und inzwischen haben sich auch andere Sorten Käse wie Emmentaler und Raclettekäse durchgesetzt. Meist wird eine Mischung aus unterschiedlichen Sorten Käse verwendet.

Der klassische Topf für Käsefondue ist das Caquelon aus Steingut oder Keramik, am besten mit einem dicken Griff. Dieses Material nimmt die Hitze nur sehr langsam auf, wodurch der Käse sanft schmelzen kann. Caquelons sind relativ flach und haben eine weite Öffnung. Für Käsefondue - Anfänger reicht aber auch ein emaillierter gusseiserner Topf. Sie brauchen außerdem die richtige Feuerstelle für Fondue, ein Rechaud.

Käsefondue - so gelingt es

Zunächst wird der Caquelon meist mit Knoblauch ausgerieben – die Knoblauchzehen bleiben im Käsefondue. Dann erhitzt man trockenen Weißwein, in dem der Käse im Fondue geschmolzen wird. Häufig fügt man nach dem Aufkochen auch etwas Stärke zum Käsefondue hinzu. Diese kann zum Beispiel im Kirschwasser aufgelöst werden, das auch unbedingt in ein Schweizer Käsefondue gehört. Ein Schuss Zitronenwasser rundet das Käsefondue ab. Beim Erhitzen sollte man beständig rühren, damit nichts anbrennt – dies funktioniert besonders gut mit einem Stück Brot an der Fonduegabel. Das Käsefondue wird zu guter Letzt gewürzt – meist mit Muskatnuss, aber auch Pfeffer und Salz.

Das Wichtigste ist aber natürlich: In geselliger Runde Weißbrot oder Baguette in das Käsefondue tunken. Um für mehr Abwechslung zu sorgen kann man auch Körnerbrot, Obst und Gemüse oder Pellkartoffeln im Käse versenken. Übrigens sollte man die Brotstücke nicht nur dippen, sondern auch mit ihnen im Fondue rühren! Varianten des Käsefondues werden mit Tomatenmark, Kräutern oder Curry gewürzt - im Herbst ist auch Fondue mit Kürbis beliebt. Für Käsefondue wird manchmal auch Cidre statt Weißwein verwendet und es gibt leckere Varianten Käsefondue mit Tomaten, Champignons und Morcheln – probieren Sie ruhig mal neue Rezepte aus! Zum Käsefondue passt der verwendete, trockene Weißwein und zum Abschluss natürlich ein Kirschwasser.

Auf der nächsten Seite finden Sie die leckersten Rezepte für Käsefondue!

Käsefondue - Rezepte für Schweizer Fondue & Co

Käsefondue ist ein reichhaltiger Spaß, den man sich traditionell eher in Herbst und Winter gönnt. Jetzt kann man in der warmen Stube zusammensitzen und freut sich besonders über eine Wohlfühlmahlzeit. Dabei ist Käsefondue vielfältiger als gemeinhin angenommen: Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Käsefondue mit Kürbis oder Tomaten? Auch Varianten mit Cidre schmecken hervorragend. Fast jeder Schweizer Kanton hat ein eigenes Rezept. In unserer Rezeptstrecke finden Sie die leckersten Rezepte für Käsefondue. Lassen Sie es sich schmecken!