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Kartoffelsalat: beliebt als Partysalat & Grillbeilage

Kartoffelsalat – das Dressing macht den Salat

Klassischer Kartoffelsalat mit MayoFür viele ist eine richtige Party ohne Kartoffelsalat undenkbar und als Grillbeilage hat der Kartoffelsalat genauso wie der Nudelsalat längst Kultstatus erreicht. Einzig bei der Frage nach dem Dressing scheiden sich die Geister: Die einen schwören auf die cremige Sauce mit Mayonnaise, die anderen bevorzugen die leichtere Variante mit Essig und Öl.

Kartoffelsalat hat in Deutschland eine lange Tradition und gehört mittlerweile fest in das Repertoire verschiedener Lieblingsspeisen, wie z.B. Kartoffelsalat mit Würstchen, Schnitzel oder Schäufele. In manchen Regionen ist Kartoffelsalat mit Würstchen sogar die traditionelle Speise an Heiligabend. Darum verwundert es nicht, dass jede Region ihre ganz eigene Art hat, Kartoffelsalat zuzubereiten: mit Mayonnaise oder ohne, mit Fleischbrühe, warm oder kalt serviert.

Kartoffelsalat zubereiten: Tipps und Tricks

In der Grundzubereitung gibt es jedoch kaum Unterschiede: Die Kartoffeln werden zunächst gekocht und anschließend mit dem Dressing der Wahl sowie weiteren Zutaten zu einem Salat verarbeitet. Wer seinen Kartoffelsalat sämig haben möchte, verwendet am besten vorwiegend festkochende Kartoffelsorten, wie z.B. Christa, Laura oder Secura oder gibt bei festkochenden Sorten einige wenige mehligkochende Kartoffeln mit dazu. Meist werden die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit der Schale gekocht und nach dem Abkühlen geschält und geschnitten. Man kann aber auch Salzkartoffeln für die Herstellung eines Kartoffelsalats verwenden. Allerdings verlieren die leckeren Knollen so einen Teil der Vitamine und Mineralstoffe an das Kochwasser. Legt man Wert auf schön erhaltene Kartoffelscheiben, sollte man die Kartoffeln für den Salat am besten einen Tag vor der Zubereitung kochen. Frisch gekocht und noch warm verarbeitet nehmen die Kartoffeln allerdings die Sauce besser auf, können dabei jedoch zerbrechen. Für einen besonders würzigen Kartoffelsalat kann man die Kartoffeln auch geschält in Brühe oder Bouillon statt mit Salzwasser kochen, sollte dann aber beim späteren Abschmecken vorsichtig mit dem Salz sein, da die Kartoffeln bereits einiges an Salz aus der Brühe aufgenommen haben.

Über alle Saucen-Vorlieben hinweg ist bei den Kartoffelsalat-Fans  eine Variante besonders beliebt - der meist warm servierte schwäbische Kartoffelsalat.

Schwäbischer Kartoffelsalat: warm und kalt ein Genuss

Kartoffelsalat schwäbische ArtDer schwäbische Kartoffelsalat hat viel gemein mit der fränkischen sowie der bayerischen Kartoffelsalat-Variante. Alle drei werden mit einer Mischung aus Essig, Öl und Brühe statt reichhaltiger Mayonnaise angemacht, aber nur der schwäbische Salat wird auch warm serviert. Damit die Pellkartoffeln das Dressing besonders gut aufnehmen, werden sie direkt nach dem Kochen weiterverarbeitet. Sobald die Knollen geschält und in Scheiben geschnitten sind, wird das Dressing aus heißer Fleischbrühe, Essig und Öl sowie etwas Senf, Zucker, Salz und Pfeffer hergestellt. Dieses wird noch heiß über die warmen Kartoffeln gegeben, sodass diese die Marinade gut aufnehmen und gleichzeitig etwas Stärke an die Sauce abgeben können. Dadurch wird der Kartoffelsalat später schön sämig. Wer mag, lässt nun noch Speckwürfel in der heißen Pfanne aus und brät in dem Fett die gewürfelten Zwiebeln kurz mit an. Die Speck-Zwiebel-Mischung gibt man zum Kartoffelsalat und hebt sie vorsichtig unter. Zum Schluss kann man noch in Röllchen geschnittenen Schnittlauch über den Salat geben, das schmeckt schön frisch und wertet den Kartoffelsalat auch optisch auf. Wer die Zwiebeln lieber roh im Salat isst, kann diese einfach ohne anbraten zu den Kartoffeln geben.

Weitere köstliche Varianten für Kartoffelsalat lassen sich außerdem mit den folgenden Zutaten herstellen.

Tolle Aromen für Ihren Kartoffelsalat mit:

  • Apfelstückchen
  • Gurkenscheiben
  • Rucola
  • Hering
  • Ausgelassener Speck
  • Saure Gurken
  • Radieschen
  • Schnittlauch
  • Röstzwiebeln
  • Hart gekochtem Ei

Weitere beliebte Kartoffelsalat-Rezepte und neue Rezeptideen - ob mit oder ohne Mayonnaise - stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor.

Kartoffelsalat: Rezepte ohne Mayonnaise für leichten Genuss

Die meisten Kartoffelsalate ohne Mayonnaise werden mit einem Essig-Öl-Dressing angemacht. Als eine Variante dazu kann man der Marinade noch heiße Fleisch- oder Gemüsebrühe zufügen, wie es z.B. beim schwäbischen Kartoffelsalat der Fall ist. Aber nur weil man auf die Mayonnaise verzichten möchte, muss man nicht gleichzeitig auch auf eine cremige Salat-Sauce verzichten. Es gibt leckere Alternativen, wie Salatsaucen mit Joghurt, Crème fraîche oder Frischkäse. Wer es richtig würzig haben möchte, kann neben Brühe zusätzlich etwas Saure Gurken-Sud bzw. Senf mit an die Salatsauce geben. In der vorgestellten Rezeptstrecke finden Sie zahlreiche köstliche Rezepte für Kartoffelsalat ohne Mayonnaise. Guten Appetit!

Kartoffelsalat: Rezepte mit Mayonnaise für cremigen Kartoffelsalat

Kartoffelsalate mit Mayonnaise sind oft sehr reichhaltig durch den hohen Anteil an Mayo in der Sauce. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein, denn es kommt dabei maßgeblich auf die verwendete Menge an. Manche Rezepte nutzen die Mayonnaise lediglich als sparsam dosierte Würzsauce und kommen daher mit ein oder zwei Esslöffeln auf die gesamte Menge aus. So verwendet fällt die Mayonnaise nicht mehr so stark ins Gewicht, würzt den Kartoffelsalat aber trotzdem mit ihrem typischen Geschmack. Wer die Kalorien etwas reduzieren möchte, kann die Mayo auch ganz oder teilweise durch leichtere Salatcremes ersetzen oder mit Joghurt strecken. In unserer Rezeptauswahl finden Sie zahlreiche köstliche Rezeptideen für Kartoffelsalate - mal mit mehr und mal mit weniger Mayonnaise in der Sauce.